Montag, 31.07.2017

Startschuss für Hohe Mark Steig, Waldpromenade und MTB-Strecke

Grünes Licht für den Hohe Mark Steig, die Waldpromenade und eine Mountainbike-Strecke im Naturpark Hohe Mark Westmünsterland: Mit der Bereitstellung von mehr als 2,2 Millionen Euro vom Land NRW fällt der Startschuss für den Ausbau dieser und weiterer Freizeitinfrastrukturprojekte in den Kreisen Recklinghausen und Wesel. Der Regionalverband Ruhr (RVR) realisiert die Maßnahmen im Zuge des Regionale 2016-Projektes „WALDbandes“.

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RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel (rechts) zusammen mit Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur (links) und Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin der Bezirksregierung Münster. (Foto: RVR/Schejok)

Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller übergab die beiden Zuwendungsbescheide „Hohe Mark Steig“ und „Naturverträgliche Tourismusentwicklung der Haard“.

„Mit breiter Unterstützung zahlreicher Fachleute konnten wir Projekte entwickeln, die das grüne Scharnier zwischen der Metropole Ruhr, dem Niederrhein und dem Münsterland attraktiver und bekannter machen", sagte RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel.  

Auch Regionale 2016-Geschäftsführerin Uta Schneider freute sich über einen weiteren Fördermittelbescheid im Rahmen des „WALDbandes". "Der Projektraum zwischen Münsterland und der Metropole Ruhr bietet großes Entwicklungspotential, welches wir mit dem WALDband Stück für Stück heben. Der Hohe Mark Steig ist ein touristisches Angebot, an dem viele Menschen Freude haben werden", sagte Uta Schneider.  Der Fernwanderweg erschließt künftig das WALDband. Er wird sich auf 150 Kilometern von Wesel bis nach Olfen erstrecken. Die Route verläuft fast vollständig auf bestehenden Wegen vorbei an Datteln, Oer-Erkenschwick, Haltern am See, Dorsten, Schermbeck, Hünxe und Hamminkeln.

Ideengeber ist der Verein Hohe Mark Tourismus. Der RVR realisiert den Hohen Mark Steig mit Landes- (30 Prozent) und EU-Mitteln (50 Prozent) sowie einem Eigenanteil von 20 Prozent. Die Kosten belaufen sich auf etwa 1,3 Millionen Euro. Die Unterhaltungskosten von rund 85.000 Euro jährlich trägt der RVR für 15 Jahre.

Das WALDband soll durch bewusste Besucherleitung auch helfen, sensible Naturbereiche zu schützen. So sind eine naturverträgliche Mountainbike-Strecke, eine WALDpromenade zwischen Marl und Oer-Erkenschwick, gut ausgeschilderte Themen-Wanderrouten sowie ein Besucherlenkungs- und Informationssystem geplant. Die Kosten für diese Teilprojekte zur naturverträglichen Tourismusentwicklung der Haard betragen knapp 1,5 Millionen Euro. Der RVR realisiert die Maßnahmen mit Landes- (30 Prozent) und EU-Mitteln (50 Prozent) sowie einem Eigenanteil von 20 Prozent. Die Unterhaltungskosten von etwa 90.000 Euro im Jahr trägt der Verband für 15 Jahre.

Die Haard ist ein Pilotraum für den Naturpark. Die dort gemachten Erfahrungen sollen auf andere Wälder übertragen werden.

Das WALDband erstreckt sich zwischen der Metropole Ruhr, dem Niederrhein und dem Münsterland und umfasst 20 Waldflächen von etwa 36.000 Hektar, allein 10.000 Hektar im Eigentum des RVR.

Infos unter www.waldband.de und www.rvr.ruhr