Mittwoch, 03.05.2017

Spatenstich für den Campus Selm

Das Selmer Regionale 2016-Projekte Aktive Mitte hat den nächsten Meilenstein erreicht. Unter Beteiligung von vielen Gästen aus Politik und Wirtschaft ist am Mittwoch der Spatenstich für den Campus Selm vorgenommen worden.

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Spatenstich für den Campus Selm.

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v.l.: Carl Jasper (Bauministerium NRW), Daniel Fühner (Regionale 2016 Agentur), Ferdinand Aßhoff (Bezirksregierung Arnsberg), Mario Löhr (Bürgermeister Selm)

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Fotos: André Dünnebacke / Regionale 2016 Agentur

 „Das ist ein großer Schritt nach vorne für uns im Bereich der Stadtentwicklung“, freute sich Bürgermeister Mario Löhr. Nach einigen Jahren der Vorarbeit und Planung steige man nun endlich in die Realisierung ein. „Das heißt aber nicht, dass wir dann nicht weiter arbeiten. Die anderen Projekte, wie der Auenpark oder die Burg Botzlar, werden uns weiterhin beschäftigen“, so Löhr weiter.

27 Millionen Euro investiert die öffentliche Hand insgesamt in das Regionale-Projekt Aktive Mitte Selm. „Das ist aber längst nicht alles. Da kommen die vielen Millionen Euro an privaten Investitionen oben drauf“, erklärte Karl Jasper aus dem NRW-Städtebauministerium. Über 65 Millionen Euro würden so insgesamt an Investitionen in die Aktive Mitte zusammenkommen. Geld, das gut angelegt scheint. Da war sich auch Ferdinand Aßhoff von der Bezirksregierung Arnsberg sicher. Er bezeichnete die Aktive Mitte „als Juwel“. Die Mühen, so Aßhoff, hätten sich daher für Selm gelohnt.

Ohne die Regionale 2016 hätte Selm aber nie die Chance zur Projektrealisierung bekommen. Daran erinnerte Mario Löhr erneut. Aus der Regionale habe man nicht nur finanzielle Vorteile ziehen können. „Auch die interkommunale Zusammenarbeit hat sich dank der Regionale deutlich verbessert“, so Löhr. Das beste Beispiel hierfür sei die Zusammenarbeit mit der Nachbarstadt Olfen.

Mit den ersten Arbeiten für den Campus Nord soll in den kommenden Wochen begonnen werden. Wenig später beginnen die Arbeiten im südlichen Teil des Campusplatzes. Im Mai kommenden Jahres sollen beide Plätze fertiggestellt sein. Dann, so waren sich alle Anwesenden sicher, ist Selm um mindestens eine Attraktion reicher. „Die Bürger haben und werden die Entwicklung nach Jahrzehnten des Stillstandes sehen“, so Mario Löhr.