Donnerstag, 23.02.2017

Otto Pankok Museum: Neue Ausstattung für Museumspädagogik

Die Museumspädagogik ist seit langem eine tragende Säule im Otto Pankok Museum in Hünxe-Drevenack. Dank einer großzügigen Förderung durch die Stiftung Standort- und Zukunftssicherung des Kreises Wesel konnte nun eine neue Ausstattung angeschafft werden, die das Arbeiten nicht nur für die Schulen, sondern auch für das ehrenamtliche Team des Museums deutlich verbessert.

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Wesels Landrat Dr. Ansgar Müller testete selbst die neue Ausstattung des außerschulischen Lernortes im Otto Pankok Museum. (Foto: Katrin Reuscher)

Annette Burger, Museumsleiterin und Initiatorin des kreativen Programms auf Haus Esselt, ist begeistert. "Die neue Ausstattung erleichtert die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sehr und bietet uns ganz neue Möglichkeiten zur Ausweitung unseres Angebots."

Davon überzeugen konnten sich jetzt Landrat Dr. Ansgar Müller und der Geschäftsführer der Stiftung, Michael Düchting, denn die 3. Klasse der Karl-Vogels-Schule aus Hünxe war zu einem Workshop-Besuch im Otto Pankok Museum und testete das neue Mobiliar. Die Stiftungsvertreter waren sehr angetan. "Die Stiftung Standort- und Zukunftssicherung fördert seit rund zehn Jahren sehr unterschiedliche regionale Projekte. Um so mehr freue ich mich, dass diesmal ein so einzigartiges Projekt der kulturellen Bildung mit großer überregionaler Bedeutung unterstützt und die Museumspädagogik mit insgesamt 16.000 € ausgebaut wird. Das Werk und das Leben von Otto Pankok und seiner Familie hat auch weit über NRW-Grenzen hinweg eine hohe Anziehungskraft für Besucher des Kreises Wesels", so Landrat Dr. Müller.

Die Museumspädagogik und ihre vielschichten Veranstaltungen haben einen herausragenden Stellenwert im Vermittlungsangebot des Museums und der Gesamtanlage und sind ein wichtiger Multiplikator für das Haus. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich hier im Rahmen von angeleiteten Malworkshops, Seminaren und Vorträgen mit der Kunst und dem gesellschaftlichen Engagement Otto Pankoks und seiner Familie, der Zeitgeschichte, aktuellen Fragestellungen und den Sonderausstellungen auseinandersetzen. Angeschafft wurde eine Systemausstattung, die sich leicht an unterschiedliche Bedürfnisse von Veranstaltungen anpassen lässt. So lassen sich die Tische unterschiedlich anordnen, für Arbeitsgruppen oder Vorträge, oder auch ganz zur Seite räumen. Eine ausfahrbare Leinwand an der Mittelwand ermöglicht Beamerprojektionen, ohne den Raum in seiner Nutzung einzuschränken. "Dieses Projekt ist der Startschuss für eine feste Kreativwerkstatt, die wir zukünftig auf der Empore des Museums einrichten möchten", so Annette Burger. Dafür sind jedoch umfänglichere Arbeiten am Gebäude erforderlich, das im Rahmen der Regionale 2016 ertüchtigt und erweitert werden soll.

Mit der Förderung der Stiftung Standort- und Zukunftssicherung ist dazu jetzt der erste Schritt gemacht worden.