Profile schärfen

Das westliche Münsterland ist wirtschaftlich sehr gut aufgestellt. Die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen decken ein breites Branchenspektrum ab. Dieser „wirtschaftliche Tausendfüßler“ erweist sich als krisenfest und sichert in vielen Bereichen nahezu Vollbeschäftigung. Aber Fachkräfte und Auszubildende werden knapp in der Region.

Das westliche Münsterland ist gekennzeichnet durch eine große Branchenvielfalt. Das ist positiv für die wirtschaftliche Stabilität und die Arbeitslosenquote. Allerdings ist die regionale Bruttowertschöpfung unterdurchschnittlich. Weil die Unternehmen eher klein und Forschungseinrichtungen regional schwach repräsentiert sind, spielen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung eine untergeordnete Rolle. Beschäftigte und Schulabgänger sind im Landesvergleich weniger qualifiziert.

Die bestehende Unternehmenslandschaft der Region kann innovativer werden und damit die Wertschöpfung verbessern. Neue Absatzmärkte sollen erschlossen und der Verbrauch an Energie und Ressourcen vermindert werden. Der Schlüssel dafür liegt in einer besseren Vernetzung. Sie wird auch dazu beitragen, dass neue Bildungs- und Qualifizierungsangebote entstehen. Die Region fördert damit ihren eigenen Fachkräftenachwuchs. Um sich für Fachkräfte attraktiver zu machen, sollen die Pluspunkte der Region selbstbewusster kommuniziert werden: Landschaft, Kultur, Tourismus und die ausgeprägte Familienfreundlichkeit gehören dazu.

Eine filmische Reise durch das ZukunftsLAND

Ein augenzwinkernder Einblick in die Themen der Regionale 2016

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