Was ist eine Regionale?

Region + Biennale/Triennale = Regionale. Das Kunstwort „Regionale“ steht für ein Strukturförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Es bietet alle zwei bis drei Jahre einer ausgewählten Region die Gelegenheit, ihre eigenen Stärken, charakteristischen Merkmale und Qualitäten herauszuarbeiten und zu präsentieren. Entwicklungspotenzial wird in Themenfeldern gebündelt, zu denen strukturwirksame Ideen gesucht werden. Aus diesen Ideen werden durch schrittweise Qualifikation umsetzbare Projekte, die Antworten auf die Fragen der Zukunft finden.

Regionale Spezifika spiegeln sich in der Art, der Größe und den Inhalten der Projekte wider. Den Einstieg in den Regionale-Prozess übernahm im Jahr 2000 die Expo Initiative OstWestfalenLippe. Es folgten die EUROGA 2002 plus am mittleren Niederrhein und an der Maas, sowie die Regionale 2004 im Münsterland links und rechts der Ems. Um die Regionale 2006 bewarb sich das Bergische Städtedreieck Remscheid, Solingen und Wuppertal erfolgreich. Die Grenzregion Aachen mit Belgien und den Niederlanden war 2008 Schauplatz der EuRegionale. Die Regionale 2010 hat in der Region Köln/Bonn stattgefunden. Die Regionale 2013 richtet Südwestfalen aus.

Die Regionale 2016 im westlichen Münsterland ist die achte Regionale in Nordrhein-Westfalen. Bis zum Jahr 2016 werden im ZukunftsLAND strukturwirksame Projektideen gesucht, entwickelt und umgesetzt, die sich mit den spezifischen Gegebenheiten dieses Raumes beschäftigen. Sie sollen als Modelle für Antworten auf die Zukunftsfragen ländlich geprägter Räume dienen können. Im Präsentationsjahr 2016 stellt sich das ZukunftsLAND mit seinen Projekten im Rahmen einer Leistungsschau der breiten Öffentlichkeit vor.

Die Regionalen in Nordrhein-Westfalen

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Eine filmische Reise durch das ZukunftsLAND

Ein augenzwinkernder Einblick in die Themen der Regionale 2016

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