Aktuelle Pressemitteilungen

15.6.2016: Expedition durch das ZukunftsLAND / Zweitägige Tour mit dem Künstler Boris Sieverts

Anfang der Sommerferien startet die Regionale 2016 eine Expedition ins ZukunftsLAND: Auf einer zweitägigen Tour am 16. und 17. Juli stehen besondere Orte, besondere Wege und besondere Menschen im Fokus. Ausgedacht hat sich die Expedition der Künstler Boris Sieverts, der die Gruppe auch führen wird. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Startpunkt ist Selm. Die genaue Reiseroute wird vorab nicht verraten und bleibt geheim. „Wie der Name bereits sagt, wird es eine Expedition. Die Tour ist für Menschen gedacht, die etwas erleben möchten, die gerne die Wanderschuhe schnüren und ausgetretene Pfade verlassen“, erklärt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. Die Strecken werden zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit ungewöhnlichen Verkehrsmitteln überwunden. Damit überraschende Aus- und Einblicke nicht nur in die Regionale 2016 und ihre Projekte garantiert sind, hat der Künstler Boris Sieverts mit seinem „Büro für Städtereisen“ die Tour entwickelt und die Route ausgearbeitet.

Um allen Teilnehmenden ein intensives Erlebnis zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl auf 25 Personen beschränkt. Für die Teilnahme wird ein Beitrag in Höhe von 75 Euro pro Person erhoben. Anmeldungen sind per Mail an borissieverts@gmx.de möglich.

Drei Fragen an Boris Sieverts:

Wie gehen Sie an die Planung einer solchen Tour heran?

Ich sehe mich zunächst immer völlig "ergebisoffen" in der Gegend um, lasse mich treiben und fühle, wie die Landschaft oder die Stadt auf mich wirken. Meistens gibt es eine Art "Resonanz" zwischen mir und der Umgebung und diesen Ton versuche ich dann, in der Tour zu vermitteln. Dafür mache ich mich auf die Suche nach Orten, an denen das besonders deutlich spürbar ist. Es geht also im Wesentlichen um Orte, die für sich selber sprechen durch die Atmosphäre, die dort herrscht – z. B. die Weite, die sich auf den Betrachter überträgt. Erst in zweiter Reihe spielen auch "Themen" eine Rolle, also Dinge, die eher inhaltlich interessant sind und miteinander in Verbindung stehen.

Um welche Erfahrungen sind die Mitreisenden hinterher reicher?

Wenn die Arbeit gelingt, steht am Ende einer solchen Tour in den Köpfen und Herzen der Teilnehmer ein Gefühl für eine Landschaft, das sich aus der Fülle der Eindrücke und Bilder speist, aber weit mehr als die Summe dieser Bilder ist. Ein Gefühl von Verbundenheit für eine Welt, die man unter Umständen vorher noch nicht einmal zur Kenntnis genommen hat. Deshalb frage ich die Teilnehmer hinterher auch nie, wie sie die Tour fanden. Das soll lange wirken. Manchmal kommen Jahre später noch Teilnehmer auf mich zu und sagen, dass sie das Erlebnis immer noch beschäftigt. Das finde ich das schönste Kompliment.

Ist die Tour eher für Fachleute oder für Jedermann?

Auf jeden Fall für Jedermann. Zumindest für jeden, der gerne draußen ist und sich bewegt. Für alles andere übernehme ich die Verantwortung. Auch dafür, dass Leute sich für Gegenden begeistern können, von denen sie das im Vorfeld eigentlich ausschließen würden. Man kann beinahe jede Stadt und jede Gegend so durchqueren, dass es Spaß macht und einen interessiert. Es bedarf allerdings bestimmter Techniken der Dramaturgie, der Wegeführung und des Rhythmus in der Tageseinteilung. Sich dem anzuvertrauen erfordert keine Fachausbildung und kein Vorwissen – nur etwas Experimentierfreude.

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9.6.2016: ZukunftsLAND zu Gast im NRW-Landtag

Düsseldorf/Westliches Münsterland. Viel Zuspruch und Unterstützung hat die Regionale 2016 ZukunftsLAND an diesem Mittwoch in Düsseldorf erfahren. Vier Projekte des Strukturförderprogramms für das westliche Münsterland präsentierten sich im Landtag NRW. Zu den Gästen am Stand gehörten neben  Landtagspräsidentin Carina Gödecke, NRW-Bauminister Michael Groschek und NRW-Umweltminister Johannes Remmel zahlreiche Landtagsabgeordnete aus dem Münsterland und aus ganz Nordrhein-Westfalen.

Gemeinsam mit der Regionale 2016 Agentur warben Projektträger aus der Region in Düsseldorf für ihre Vorhaben. Vier ausgewählte Projekte standen dabei im Fokus: 2Stromland, kubaai Bocholt (Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße), WALDband und BerkelSTADT Coesfeld.

Sehr zufrieden mit der Präsentation im Landtag war die Regionale 2016-Geschäftsführerin Uta Schneider: „Das große Interesse und die positive Resonanz hier in Düsseldorf stellt einmal mehr unter Beweis, dass das Land hinter der Regionale 2016 steht.“

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7.6.2016: Veranstaltungs-Newsletter Nr. 6

Hinweis: Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind im Internet unter www.zukunftsland-verbindet.de zu finden. Die Programm-Seite wird ständig aktualisiert.

Do, 09. Juni, IGZ Dülmen: 1. Intergenerativer Fachtag, Dülmen (Regionale 2016-Projekt IGZ Dülmen)
Im Rahmen des Projekts „Intergeneratives Zentrum Dülmen (IGZ)“  laden die Familienbildungsstätte Dülmen gemeinsam mit der Kath. Kirchengemeinde St. Viktor, der Stadt Dülmen und der Regionale 2016 zu einer ersten gemeinsamen Intergenerativen Fachtagung ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 9. Juni von 9.30 bis 16.30 Uhr, im St. Barbara Haus, Kapellenweg, ein. Unter dem Motto: „Miteinander statt nebeneinander: Neue Wege des Intergenerativen Arbeitens in Bildung, Pastoral- und Sozialraum“, sind Interessierte, ehren- und hauptamtlichen Vertreterinnen und Vertreter sozialer, kirchlicher und kommunaler Einrichtungen und Verbände zu diesem Praxis- und Austauschtag eingeladen. Tagungsgebühr inkl. Verpflegung 45 Euro (ermäßigt: 39 Euro Kooperationspartner, 25 Euro Schüler/Studenten). Das ausführliche Programm und Anmeldung unter www.fbs-duelmen.de oder direkt bei der FBS Dülmen, Kirchgasse 2, Tel. 02594/9430-0.
Zeit: 9. Juni 2016, 9.30 bis 16.30 Uhr
Ort: St. Barbara Haus, Kapellenweg 75, 48249 Dülmen

Sa/So, 11./12. Juni, Tag der Gärten und Parks: Dahliengarten Legden (Regionale 2016-Projekt ZukunftsDORF Legden)
Mitten im Ortskern von Legden wurde ein bisher brachliegendes Grundstück in einen integrativen Begegnungsgarten umgewandelt. Der Dahliengarten steht allen Legdener Bürgerinnen und Bürgern und den Gästen als Erholungs- und Inspirationsquelle zur Verfügung. Neben den Dahlienbeeten mit mehr als 150 weltweit gezüchteten Dahliensorten findet man hier im Schatten der Kirche Ruhe- und Aktionsflächen für Jung und Alt. Weitere Infos unter www.gaerten-in-westfalen.de
Zeit: 11./12. Juni 2016, 10 bis 18 Uhr
Ort: Dahliengarten im Ortszentrum von Legden

Sa/So, 11./12. Juni, Tag der Gärten und Parks: Pankok Museum Haus Esselt, Hünxe (Regionale 2016-Projekt Pankok Museum Haus Esselt)
Haus Esselt, malerisch an der Issel gelegen, war Lebens- und Schaffensort des Malers, Grafikers und Bildhauers Otto Pankok. Natur und Landschaft waren für ihn Orte des Rückzugs. In seinen Bildern zeigt er dies eindrucksvoll. Geführte Spaziergänge stellen das Gelände sowie die Ausstellung vor:
•    Geführter Spaziergang „Waldgarten, Landschaft und Kunst“: Samstag 11. Juni (14 – 15 Uhr) und Sonntag 12. Juni (12 - 13 Uhr). Die Führung gibt Einblicke in die Entstehung der Anlage und zeigt die Verbindung zur Kunst des Malers Otto Pankok, der sie nach eigenen Vorstellungen gestaltet hat. Anmeldung erwünscht unter info@pankok-museum-esselt.de
•    „Sommerlicher Wildkräuterspaziergang“: Sonntag 12. Juni (16 -17.30 Uhr).Kräuterpädagogin Jutta Becker-Ufermann nimmt Sie mit auf einen Wildkräuterspaziergang. Lernen Sie nutzbare Un-Kräuter erkennen, sammeln und verarbeiten und entdecken Sie dabei die Facetten der biologischen Vielfalt unserer Region. Anmeldung erforderlich unter un-kraut@appelbongert.de
Ort: Pankok Museum Haus Esselt, Otto Pankok Weg 4, 46569 Hünxe

Sa, 11. Juni 2016, Tag der offenen Tür Kläranlage Lüdinghausen, Lüdinghausen (Regionale 2016-Projekt WasserWege-Stever)
Die Besucher haben im Rahmen von Führungen die Möglichkeit, die Kläranlage zu besichtigen. Rahmenprogramm für die ganze Familie. Z. B. Hüpfburg, Live-Musik, Speisen und Getränke. Weitere Infos unter www.eglv.de
Zeit: 11. Juni 2016, 11 bis 16 Uhr
Ort: Kläranlage Lüdinghausen, Ermen 1, 59348 Lüdinghausen

So, 12. Juni 2016, Aasee-Triathlon mit Regio.Velo-Präsentation, Bocholt
Das große Sport-Event in Bocholt. Gestartet wird in verschiedenen Altersklassen und Distanzen, so dass Jung und Alt mitmachen können. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch das Regionale 2016-Projekt Regio.Velo vorgestellt. Weitere Infos unter www.aasee-triathlon.de
Zeit: 12.06.2016, 7 bis 17 Uhr

So, 12. Juni 2016, Musikalische Wanderung in der WasserBurgenWelt Lüdinghausen (Regionale 2016 Projekt WasserBurgenWelt)
Ganz nah beieinander liegen die Burgen Lüdinghausen und Vischering. Doch bei der musikalischen Wanderung geht es über rund 10 Kilometer per pedes durch die Münsterländer Parklandschaft mit fünf Stationen – dort gibt es jeweils nebst Live-Musik kulinarische Spezialitäten. Los geht es auf der Burg Lüdinghausen und von dort ins Biologische Zentrum, der zweiten Station. Über den „Philosophenweg“ geht´s zur Berenbrocker Schule und von dort durch die Münsterländer Parklandschaft zum Dinkelhof. Die letzte Etappe führt dann über den Karnickeldamm zur Burg Vischering zum großen Abschlusskonzert. Teilnehmerbändchen kosten 20 Euro, ermäßigt 10 Euro, erhältlich im VVK auf Burg Vischering und bei „Lüdinghausen Marketing“.
Zeit: 12. Juni 2016, 11 - 20 Uhr
Ort: Burg Lüdinghausen, Amtshaus 12. Endstation: Burg Vischering, Berenbrock 1

So, 12. Juni 2016, Tag der Gärten und Parks: Schloss Senden (Regionale 2016-Projekt WasserWege-Stever)
Am Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe gibt es Führungen und Aktionen am Schloss Senden. Führungen „Park- und Wasserwelten Schloss Senden“ von 12 - 13 Uhr, 14 - 15 Uhr, 16 - 17 Uhr. Von 14 bis 16 Uhr findet zudem die Aktion „Naturdetektive – Dem Täter auf der Spur" statt: Geh mit dem Biologischen Zentrum als Naturdetektiv auf Spurensuche. Jeder Teilnehmer darf eine in Gips gesicherte Fußspur mit nach Hause nehmen! Kosten: 2,50 Euro; Kinder unter 14 Jahren frei. Weitere Infos unter www.gaerten-in-westfalen.de
Zeit: 12. Juni 2016, 12 bis 17 Uhr
Ort: Schloss Senden, Hiddingseler Str., 48308 Senden

Fr, 17. Juni, Landschaftsforum 2016, Datteln (Regionale 2016-Projekt 2Stromland)

Die Landschaftsagentur Plus GmbH möchte auf ihrem Landschaftsforum 2016 Einblick und Auskunft in das Kompensationsmanagement geben: Im Fokus stehen Themen wie Berechnungsmethoden, Flächenbereitstellung, Projektideen, Gespräche mit Behörden und Investoren, Umsetzung und Bewertung von Maßnahmen. Zudem ist eine Führung in das mit 100 Hektar größte Ökokonto in der Lippeaue im Regionale 2016-Projekt 2Stromland vorgesehen. Anmeldung erforderlich unter: Tel. 02363-3905200, Mail: landschaftsforum2016@landschaftsagenturplus.de
Zeit: 17. Juni 2016, 9 - 16 Uhr
Ort: Haus Vogelsang, Vogelsangweg 21-23, 45711 Datteln

Fr, 17. Juni, BACKYARDS-Schulhofkonzert – Euregio Gymnasium/Hohe-Giethorst-Schule, Bocholt

Die Backyards-Schulhofkonzerte sind eine Projektreihe zur Förderung der jugendkulturellen Musikszene im ländlichen Raum. Unter dem Titel „Enter the backyards“ veranstalten Schülerinnen und Schüler einer weiterführenden Schule ein eigenständiges Schulhofkonzert – von der Auswahl der Bands über die Programm- und Plakatgestaltung bis hin zur Organisation der notwendigen Technik und der Marketingwege liegt die Verantwortung komplett in der Hand der Schülerschaft. Es treten Schulbands der jeweiligen Schule sowie weitere Nachwuchsbands aus der Region auf. Insgesamt acht Backyards-Schulhofkonzerte finden in Selm, Vreden, Borken, Olfen und Bocholt statt. Unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler durch die Regionale 2016, create music NRW, die jeweilige Stadt sowie den ensible e.V. Zusammengeführt werden die Veranstaltungen beim Backyards-Festival, das am 17. September 2016 im kubaai-Areal in Bocholt stattfindet. Headliner der Schulhofkonzerte und des Festivals ist „UMSE“, ein aufstrebender Künstler aus der Hip Hop-Szene. Weitere Infos unter www.backyards-festival.com
Zeit: Freitag 17. Juni 2016, 12.30 bis 19.30 Uhr
Ort: Euregio-Gymnasium/Hohe-Giethorst-Schule, Unter den Eichen 6, Bocholt

Fr, 17. Juni 2016, Alter Hof Schoppmann: Konzert Hoene Duo, Nottuln-Darup (Regionale 2016-Projektes Alter Hof Schoppmann)
Die Brüder Michael und Thomas Hoene haben sich einen internationalen Ruf in Sachen virtuoser Gitarrenmusik aufgebaut. Ihr Musikstil reicht von Latin über Jazz bis zum Flamenco. Das Hoene Duo ist am Freitag, 17. Juni, zu Gast am Alten Hof Schoppmann. Eintritt: 12 Euro
Zeit:17. Juni 2016, Beginn 19.00 Uhr
Ort: Am Hagenbach 11, 48301 Nottuln-Darup (Für Navigation: Anfahrt zu den Parkplätzen über Wullaweg 2)

So, 19. Juni, Stadtfest Selm: Aktion Burg Botzlar (Regionale 2016 Projekt Aktive Mitte Selm)
Vom 17.- 19. Juni ist Stadtfest in Selm mit buntem Programm. Am Sonntag, 19. Juni, steht auch die Regionale 2016 in besonderem Fokus. An diesem Tag werden verschiedene Epochen der Geschichte Selms innerhalb und außerhalb der Burg Botzlar präsentiert. Unter anderem wird es einen begehbaren Bergwerksstollen geben. Der Umbau der Burg Botzlar zu einem Ort des bürgerschaftlichen Engagements ist Teil des Regionale 2016-Projektes „Aktive Mitte Selm“.
Zeit: 19. Juni 2016, ab 11 Uhr
Ort: Burg Botzlar, Botzlarstraße, Selm

Laufende Veranstaltungen:


1. Mai - 3. Oktober 2016, Steinkultur. 1000 Jahre Bauen im Münsterland, Havixbeck (Regionale 2016-Projekt  Netzwerk Baukultur)

Sandstein prägte in  den verschiedenen Baustilen die Bauten im Münsterland. Die Ausstellung stellt die Baustile und ihre wesentlichen Merkmale vor und zeigt jeweils typische Bauten einer Epoche. Weitere Informationen unter www.sandsteinmuseum.de
Zeit: 1. Mai bis 3. Oktober 2016, täglich 11.00 bis 18.00 Uhr (außer montags)
Ort: Baumberger-Sandstein-Museum, Gennerich 9, 48329 Havixbeck

29. Mai - 17. Juli 2016, LWL-Ausstellung „Mein Grünes Land“ auf dem Alten Hof Schoppmann (Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.), Nottuln-Darup
Das LWL-Museumsamt für Westfalen gibt in der Ausstellung „Mein grünes Land“ einen Überblick über die historische Entwicklung dieser Kulturlandschaft und stellt wichtige raumbezogene Ziele und Handlungsfelder der Regionale 2016 vor.
Zeit: Ausstellungszeitraum täglich bis zum 17.7.2016 von 10 bis 18 Uhr
Ort: Alter Hof Schoppmann / Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V., Am Hagenbach 11, 48301 Nottuln-Darup

1. Juni - 30. Juni, Windkraftkunst im Kornfeld, Schöppingen (Regionale 2016-Projekt Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen)

Ein Feld in Schöppingen wird zum Schauplatz einer ungewöhnlichen Ausstellung: Unter dem Titel „Windkraftkunst im Kornfeld“ stellen Schülerinnen und Schüler aus dem westlichen Münsterland selbst entworfene und gebaute Mikro-Windanlagen aus. Die kleinen Windräder sind das Ergebnis eines durch das Pictorius-Berufskollegs Coesfeld ausgerufenen regionalen Schulprojektes. Weitere Infos unter www.kunstroute-schoeppingen.de/kunstroute/windkraftkunst-im-kornfeld/
Zeit: Ausstellungszeitraum bis zum 30. Juni
Ort: Ramsberg 51, 48624 Schöppingen

5. Juni- 14. August, Ausstellung Otto Pankok „Meine Heimat ist in mir“, Lüdinghausen (Regionale 2016-Projekt WasserBurgenWelt und Pankok Museum Haus Esselt)

Der Maler Otto Pankok wird in allen seinen Facetten in der Stadt Lüdinghausen an drei Ausstellungsorten vorgestellt. Ein Teil der Werke des Künstlers zieht für die Dauer der Ausstellung vom Regionale 2016-Projekt Pankok Museum Haus Esselt zum Regionale 2016-Projekt WasserBurgenWelt um. Die dreiteilige Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet. Kombiticket für alle 3 Ausstellungsorte: 5 Euro Erwachsene (ermäßigt 1 Euro). Weitere Informationen und Terminvereinbarung unter Tel. 02591/799011.
Zeit: Ausstellungszeitraum bis zum 14. August
Ort: Burg Vischering (Berenbrock 1), Burg Lüdinghausen (Amtshaus 14), Evangelische Kirche an der Burg (Klosterstraße 1).


2.6.2016: Windkraftkunst im Kornfeld: Schüler präsentieren Entwürfe

90 kleine Windräder drehen sich seit dieser Woche auf einem Feld in Schöppingen. Schülerinnen und Schüler aus dem westlichen Münsterland haben die Modelle entworfen und gebaut. Insgesamt zehn Schulen waren an der Aktion beteiligt. Die Windräder können noch bis Ende Juni in Schöppingen, Ramsberg 51, besichtigt werden.

Das Projekt hat das Ziel, junge Menschen dafür zu begeistern, sich mit regenerativen Energien, hier im Speziellen mit Windkraft, auseinander zu setzen. Die entwickelten Windräder sollten dabei nicht nur technische Anforderungen berücksichtigen, sondern gleichzeitig auch künstlerisch gestaltet sein. Die Idee entstand bereits 2013 im Pictorius Berufskolleg in Coesfeld und wurde fortan im Zuge des Regionale 2016-Projekts „Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen“ weiterentwickelt. Die Schüler arbeiteten nicht nur an ersten Modellen, sondern auch an einem Experimentierkoffer, mit dem auch andere Schulklassen an der Aktion teilnehmen konnten. „Wir wollten möglichst viele Jugendliche für das Thema Windenergie begeistern und sie animieren, gemeinsam daran zu arbeiten. Dass letztlich so viele Schulen mitgemacht haben, war nicht zu erwarten und ist ein toller Erfolg“, sagt Herbert Thesing, Lehrer des Pictorius Berufskolleg Coesfeld.

Neben dem Pictorius Berufskolleg nahmen neun weitere Schulen teil: das Gymnasium Nepomucenum Coesfeld, die Gesamtschule Gescher, die  Sekundarschule Horstmar Schöppingen, das Gymnasium Paulinum Münster, die Uppenbergschule Münster, das Gymnasium Nottuln, die Alexanderschule Raesfeld, das Berufskolleg Rheine und das Freiherr-vom Stein Berufskolleg Werne. Zudem war die  KIT-Initiative Schöppingen beteiligt. Schülerinnen und Schüler im Alter von 9 bis 19 Jahren machten mit. Eine von Ihnen ist die 19-Jährige Jemima Kammer. „Es hat einfach Spaß gemacht. Wir haben neue Techniken kennengelernt, von denen wir ansonsten wahrscheinlich nicht erfahren hätten. Ich selber habe kein eigenes Windrad gebaut, sondern anderen Schülern bei der Gestaltung und dem Design geholfen“, erklärt die Schülerin.

Das Windkraft-Projekt wurde bereits mit dem Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2016 sowie mit dem 1. Preis beim Wettbewerb „Schulen machen Wind“ der Energieagentur NRW ausgezeichnet. Finanziert wurde es über Crowdfunding: Die Schüler stellten ihr Vorhaben auf der Internetplattform „ecocrowd“ vor und warben um Unterstützung. Mehr als 3500 Euro sind bis heute zusammengekommen.  

Am Mittwoch fand jetzt die offizielle Ausstellungs-Eröffnung unter dem Titel „Windkraftkunst im Kornfeld“ statt. Dabei wurde mit lobenden Worten für die Schülerinnen und Schüler nicht gespart: „ein wunderbarer Beitrag zur Regionale 2016“ (Dr. Kai Zwicker, Landrat Kreis Borken); „kluge Ideen wurden mit einer Menge Kreativität in die Tat umgesetzt“ (Dr. Josef Spiegel, Künstlerdorf Schöppingen); „ein toller Beginn für unser Regionale-Projekt in Schöppingen“ (Franz-Josef Franzbach, Bürgermeister Schöppingen); „eine bemerkenswerte Aktion, für die ihr dazu noch die notwendigen Gelder selber eingeworben habt“ (Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin Münster); „die Idee der Regionale 2016, zusammenarbeiten und Ideen entwickeln, wurde hervorragend umgesetzt“ (Uta Schneider, Geschäftsführerin Regionale 2016 Agentur).

Vorbei ist das Windkraft-Schulprojekt mit der Ausstellung übrigens nicht. Am Pictorius Berufskolleg wird bereits überlegt, wie eine Fortsetzung aussehen kann. Eine erste Idee steht bereits: Künftig sollen auch Schulen aus anderen Ländern wie Frankreich und den Niederlanden mitmachen können.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Juni (Ramsberg 51, Schöppingen) zu sehen.

Das angebotene Bildmaterial kann unter Angabe der Quelle frei verwendet werden.


31.5.2016: Veranstaltungsnewsletter 05 (1.-12. Juni)

Hinweis: Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind im Internet unter www.zukunftsland-verbindet.de zu finden. Die Programm-Seite wird ständig aktualisiert.

Mi, 01. Juni, Windkraftkunst im Kornfeld, Schöppingen (Regionale 2016-Projekt Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen)
Ein Feld in Schöppingen wird zum Schauplatz einer ungewöhnlichen Ausstellung: Unter dem Titel „Windkraftkunst im Kornfeld“ stellen Schülerinnen und Schüler aus dem westlichen Münsterland selbst entworfene und gebaute Mikro-Windanlagen aus. Die kleinen Windräder sind das Ergebnis eines durch das Pictorius-Berufskollegs Coesfeld ausgerufenen regionalen Schulprojektes. Beteiligt haben sich - neben dem Pictorius Berufskolleg -  die folgenden Schulen: Gymnasium Nepomucenum Coesfeld, Gesamtschule Gescher,  Sekundarschule Horstmar Schöppingen, Gymnasium Paulinum Münster,  Uppenbergschule, Standort Kinderhaus Münster, Gymnasium Nottuln, Alexanderschule Raesfeld,  Berufskolleg Rheine, Freiherr-vom Stein Berufkolleg Werne. Weitere Infos unter www.kunstroute-schoeppingen.de/kunstroute/windkraftkunst-im-kornfeld/
Zeit: Interne Eröffnung am Mittwoch, 01. Juni um 11 Uhr; Ausstellungszeitraum bis zum 30. Juni
Ort: Ramsberg 51, 48624 Schöppingen

Sa, 04. Juni, Blind Date mit der neuen Heimat, Coesfeld
Für Neubürger geht es in der ersten Zeit darum, sich zu orientieren und ein Gefühl für die neue Heimat zu bekommen. Nachdem die Wohnung eingerichtet und der Gang zum Einwohnermeldeamt absolviert sind, gilt es, das neue Umfeld näher kennen zu lernen. Um den Einstieg zu erleichtern, lädt die Regionale 2016 Agentur Neubürger am Samstag, 4. Juni 2016, zu einer „Reise ins Unbekannte" ein. Die Bustour findet von 10.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr statt. Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz am Konzert Theater Coesfeld (Osterwicker Str. 29, 48653 Coesfeld). Die Tour ist bereits ausgebucht!
Zeit: Mittwoch, 04. Juni 10:30-18Uhr
Ort: Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz am Konzert Theater Coesfeld (Osterwicker Str. 29, 48653 Coesfeld)

So, 05. Juni, Ausstellung Otto Pankok „Meine Heimat ist in mir“, Lüdinghausen (Regionale 2016-Projekt WasserBurgenWelt und Pankok Museum Haus Esselt)
Der Maler Otto Pankok wird in allen seinen Facetten in der Stadt Lüdinghausen an drei Ausstellungsorten vorgestellt. Ein Teil der Werke des Künstlers zieht für die Dauer der Ausstellung vom Regionale 2016-Projekt Pankok Museum Haus Esselt zum Regionale 2016-Projekt WasserBurgenWelt um. Die dreiteilige Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet. Kombiticket für alle 3 Ausstellungsorte: 5 Euro Erwachsene (ermäßigt 1 Euro).
Zeit: Ausstellungseröffnung am 05. Juni ab 16 Uhr an allen drei Ausstellungsorten;  Ausstellungszeitraum bis zum 14. August
Ort: Burg Vischering (Berenbrock 1), Burg Lüdinghausen (Amtshaus 14), Evangelische Kirche an der Burg (Klosterstraße 1).

Mi, 08. Juni, Regionale 2016 im NRW-Landtag, Düsseldorf
Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2015 präsentiert sich die Regionale 2016 zum zweiten Mal im NRW-Landtag in Düsseldorf. Am 8. Juni stehen in der Wandelhalle des Landtags, gegenüber des Plenarsaals, die Projekte WALDband, 2Stromland, BerkelSTADT Coesfeld und kubaai im Fokus.
Zeit: 8. Juni 2016, 10 bis 18 Uhr
Ort: Landtag NRW, Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf

Do, 09. Juni, IGZ Dülmen: 1. Intergenerativer Fachtag, Dülmen (Regionale 2016-Projekt IGZ Dülmen)
Im Rahmen des Projekts „Intergeneratives Zentrum Dülmen (IGZ)“  laden die Familienbildungsstätte Dülmen gemeinsam mit der Kath. Kirchengemeinde St. Viktor, der Stadt Dülmen und der Regionale 2016 zu einer ersten gemeinsamen Intergenerativen Fachtagung ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 9. Juni von 9.30 bis 16.30 Uhr, im St. Barbara Haus, Kapellenweg, ein. Unter dem Motto: „Miteinander statt nebeneinander: Neue Wege des Intergenerativen Arbeitens in Bildung, Pastoral- und Sozialraum“, sind Interessierte, ehren- und hauptamtlichen Vertreterinnen und Vertreter sozialer, kirchlicher und kommunaler Einrichtungen und Verbände zu diesem Praxis- und Austauschtag eingeladen. Tagungsgebühr inkl. Verpflegung 45 Euro (ermäßigt: 39 Euro Kooperationspartner, 25 Euro Schüler/Studenten). Das ausführliche Programm und Anmeldung unter www.fbs-duelmen.de oder direkt bei der FBS Dülmen, Kirchgasse 2, Tel. 02594/9430-0.
Zeit: 9. Juni 2016, 9.30 bis 16.30 Uhr
Ort: St. Barbara Haus, Kapellenweg 75, 48249 Dülmen

Sa/So, 11./12. Juni, Tag der Gärten und Parks: Dahliengarten Legden (Regionale 2016-Projekt ZukunftsDORF Legden)
Mitten im Ortskern von Legden wurde ein bisher brachliegendes Grundstück in einen integrativen Begegnungsgarten umgewandelt. Der Dahliengarten steht allen Legdener Bürgerinnen und Bürgern und den Gästen als Erholungs- und Inspirationsquelle zur Verfügung. Neben den Dahlienbeeten mit mehr als 150 weltweit gezüchteten Dahliensorten findet man hier im Schatten der Kirche Ruhe- und Aktionsflächen für Jung und Alt. Weitere Infos unter www.gaerten-in-westfalen.de
Zeit: 11./12. Juni 2016, 10 bis 18 Uhr
Ort: Dahliengarten im Ortszentrum von Legden

Sa/So, 11./12. Juni, Tag der Gärten und Parks: Pankok Museum Haus Esselt, Hünxe (Regionale 2016-Projekt Pankok Museum Haus Esselt)
Haus Esselt, malerisch an der Issel gelegen, war Lebens- und Schaffensort des Malers, Grafikers und Bildhauers Otto Pankok. Natur und Landschaft waren für ihn Orte des Rückzugs. In seinen Bildern zeigt er dies eindrucksvoll. Geführte Spaziergänge stellen das Gelände sowie die Ausstellung vor:

  • Geführter Spaziergang „Waldgarten, Landschaft und Kunst“: Samstag 11. Juni (14 – 15 Uhr) und Sonntag 12. Juni (12 - 13 Uhr). Die Führung gibt Einblicke in die Entstehung der Anlage und zeigt die Verbindung zur Kunst des Malers Otto Pankok, der sie nach eigenen Vorstellungen gestaltet hat. Anmeldung erwünscht unter info(at)pankok-museum-esselt.de
  • „Sommerlicher Wildkräuterspaziergang“: Sonntag 12. Juni (16 -17.30 Uhr).Kräuterpädagogin Jutta Becker-Ufermann nimmt Sie mit auf einen Wildkräuterspaziergang. Lernen Sie nutzbare Un-Kräuter erkennen, sammeln und verarbeiten und entdecken Sie dabei die Facetten der biologischen Vielfalt unserer Region. Anmeldung erforderlich unter un-kraut@appelbongert.de

Ort: Pankok Museum Haus Esselt, Otto Pankok Weg 4, 46569 Hünxe

Sa, 11. Juni 2016, Tag der offenen Tür Kläranlage Lüdinghausen, Lüdinghausen (Regionale 2016-Projekt WasserWege-Stever)
Die Besucher haben im Rahmen von Führungen die Möglichkeit, die Kläranlage zu besichtigen. Rahmenprogramm für die ganze Familie. Z. B. Hüpfburg, Live-Musik, Speisen und Getränke. Weitere Infos unter www.eglv.de
Zeit: 11. Juni 2016, 11 bis 16 Uhr
Ort: Kläranlage Lüdinghausen, Ermen 1, 59348 Lüdinghausen

So, 12. Juni 2016, Aasee-Triathlon mit Regio.Velo-Präsentation, Bocholt
Das große Sport-Event in Bocholt. Gestartet wird in verschiedenen Altersklassen und Distanzen, so dass Jung und Alt mitmachen können. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch das Regionale 2016-Projekt Regio.Velo vorgestellt. Weitere Infos unter www.aasee-triathlon.de
Zeit: 12.06.2016, 7 bis 17 Uhr

So, 12. Juni 2016, Musikalische Wanderung in der WasserBurgenWelt Lüdinghausen (Regionale 2016 Projekt WasserBurgenWelt)
Ganz nah beieinander liegen die Burgen Lüdinghausen und Vischering. Doch bei der musikalischen Wanderung geht es über rund 10 Kilometer per pedes durch die Münsterländer Parklandschaft mit fünf Stationen – dort gibt es jeweils nebst Live-Musik kulinarische Spezialitäten. Los geht es auf der Burg Lüdinghausen und von dort ins Biologische Zentrum, der zweiten Station. Über den „Philosophenweg“ geht´s zur Berenbrocker Schule und von dort durch die Münsterländer Parklandschaft zum Dinkelhof. Die letzte Etappe führt dann über den Karnickeldamm zur Burg Vischering zum großen Abschlusskonzert. Teilnehmerbändchen kosten 20 Euro, ermäßigt 10 Euro, erhältlich im VVK auf Burg Vischering und bei „Lüdinghausen Marketing“.
Zeit: 12. Juni 2016, 11 - 20 Uhr
Ort: Burg Lüdinghausen, Amtshaus 12. Endstation: Burg Vischering, Berenbrock 1

So, 12. Juni 2016, Tag der Gärten und Parks: Schloss Senden (Regionale 2016-Projekt WasserWege-Stever)

Am Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe gibt es Führungen und Aktionen am Schloss Senden. Führungen „Park- und Wasserwelten Schloss Senden“ von 12 - 13 Uhr, 14 - 15 Uhr, 16 - 17 Uhr. Von 14 bis 16 Uhr findet zudem die Aktion „Naturdetektive – Dem Täter auf der Spur" statt: Geh mit dem Biologischen Zentrum als Naturdetektiv auf Spurensuche. Jeder Teilnehmer darf eine in Gips gesicherte Fußspur mit nach Hause nehmen! Kosten: 2,50 Euro; Kinder unter 14 Jahren frei. Weitere Infos unter www.gaerten-in-westfalen.de
Zeit: 12. Juni 2016, 12 bis 17 Uhr
Ort: Schloss Senden, Hiddingseler Str., 48308 Senden


Laufende Veranstaltungen:

1. Mai - 3. Oktober 2016, Steinkultur. 1000 Jahre Bauen im Münsterland, Havixbeck (Regionale 2016-Projekt  Netzwerk Baukultur)
Sandstein prägte in  den verschiedenen Baustilen die Bauten im Münsterland. Die Ausstellung stellt die Baustile und ihre wesentlichen Merkmale vor und zeigt jeweils typische Bauten einer Epoche. Weitere Informationen unter www.sandsteinmuseum.de
Zeit: 1. Mai bis 3. Oktober 2016, täglich 11.00 bis 18.00 Uhr (außer montags)
Ort: Baumberger-Sandstein-Museum, Gennerich 9, 48329 Havixbeck

So, 29. Mai- 17. Juli 2016, LWL-Ausstellung „Mein Grünes Land“ auf dem Alten Hof Schoppmann (Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.), Nottuln-Darup
Die grüne Landschaft des westlichen Münsterlandes prägt bis heute Außenwahrnehmung und Selbstbild der Region. Doch der Wandel dieser attraktiven Parklandschaft ist nicht zu leugnen. Zunehmende Flächenkonkurrenz, Intensivierung der Landwirtschaft, Rückgang der Artenvielfalt, Klimawandel und Energiewende beschreiben stichwortartig die Probleme. Die Region steht vor großen Herausforderungen und braucht ein neues, nachhaltiges Leitbild, das Bewährtes und Innovatives verbindet. Das LWL-Museumsamt für Westfalen gibt in der Ausstellung „Mein grünes Land“ einen Überblick über die historische Entwicklung dieser Kulturlandschaft und stellt wichtige raumbezogene Ziele und Handlungsfelder der Regionale 2016 vor.
Zeit: Ausstellungszeitraum täglich bis zum 17.7.2016 von 10 bis 18 Uhr
Ort: Alter Hof Schoppmann / Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V., Am Hagenbach 11, 48301 Nottuln-Darup


24.5.2016: Veranstaltungsübersicht 27. Mai bis 5. Juni

Hinweis: Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind im Internet unter www.zukunftsland-verbindet.de zu finden. Die Programm-Seite wird ständig aktualisiert.

So, 29. Mai, Eröffnung der LWL-Ausstellung „Mein Grünes Land“ auf dem Alten Hof Schoppmann (Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.), Nottuln-Darup
Die grüne Landschaft des westlichen Münsterlandes prägt bis heute Außenwahrnehmung und Selbstbild der Region. Doch der Wandel dieser attraktiven Parklandschaft ist nicht zu leugnen. Zunehmende Flächenkonkurrenz, Intensivierung der Landwirtschaft, Rückgang der Artenvielfalt, Klimawandel und Energiewende beschreiben stichwortartig die Probleme. Das LWL-Museumsamt für Westfalen gibt in der Ausstellung „Mein grünes Land“ einen Überblick über die historische Entwicklung dieser Kulturlandschaft und stellt wichtige raumbezogene Ziele und Handlungsfelder der Regionale 2016 vor. Die Wanderausstellung ist von Ende Mai 2016 bis Mitte Oktober 2017 an acht Orten im westlichen Münsterland zu sehen. Erster Ausstellungsort ist das Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld, das im vergangenen Jahr auf dem Alten Hof Schoppmann in Nottuln-Darup  – einem Projekt der Regionale 2016 – seine neue Heimat gefunden hat.
Zeit: Sonntag, 29. Mai 2016, Ausstellungseröffnung um 11:30 Uhr, Ausstellungszeitraum täglich bis zum 17.7.2016 von 10 bis 18 Uhr
Ort: Alter Hof Schoppmann / Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V., Am Hagenbach 11, 48301 Nottuln-Darup

Mi, 01. Juni, Windkraftkunst im Kornfeld, Schöppingen (Regionale 2016-Projekt Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen)
Ein Feld in Schöppingen wird im kommenden Monat zum Schauplatz einer ungewöhnlichen Ausstellung: Unter dem Titel „Windkraftkunst im Kornfeld“ stellen Schülerinnen und Schüler aus dem westlichen Münsterland selbst entworfene und gebaute Mikro-Windanlagen aus. Die kleinen Windräder sind das Ergebnis eines durch das Pictorius-Berufskollegs Coesfeld ausgerufenen regionalen Schulprojektes. Beteiligt haben sich - neben dem Pictorius Berufskolleg -  die folgenden Schulen: Gymnasium Nepomucenum Coesfeld, Gesamtschule Gescher,  Sekundarschule Horstmar Schöppingen, Gymnasium Paulinum Münster,  Uppenbergschule, Standort Kinderhaus Münster, Gymnasium Nottuln, Alexanderschule Raesfeld,  Berufskolleg Rheine, Freiherr-vom Stein Berufkolleg Werne. Weitere Infos unter www.kunstroute-schoeppingen.de/kunstroute/windkraftkunst-im-kornfeld/
Zeit: Interne Eröffnung am Mittwoch, 01. Juni um 11 Uhr; Ausstellungszeitraum bis zum 30. Juni
Ort: Ramsberg 51, 48624 Schöppingen

Sa, 04. Juni, Blind Date mit der neuen Heimat, Coesfeld
Für Neubürger geht es in der ersten Zeit darum, sich zu orientieren und ein Gefühl für die neue Heimat zu bekommen. Nachdem die Wohnung eingerichtet und der Gang zum Einwohnermeldeamt absolviert sind, gilt es, das neue Umfeld näher kennen zu lernen. Um den Einstieg zu erleichtern, lädt die Regionale 2016 Agentur Neubürger am Samstag, 4. Juni 2016, zu einer „Reise ins Unbekannte" ein. Die Bustour findet von 10.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr statt. Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz am Konzert Theater Coesfeld (Osterwicker Str. 29, 48653 Coesfeld). Anmeldungen sind noch per E-Mail an willkommen@regionale2016.de möglich. Für die Verpflegung wird ein Beitrag von 10 € pro Person eingesammelt.
Zeit: Mittwoch, 04. Juni 10:30-18Uhr
Ort: Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz am Konzert Theater Coesfeld (Osterwicker Str. 29, 48653 Coesfeld)

So, 05. Juni, Ausstellung Otto Pankok „Meine Heimat ist in mir“, Lüdinghausen (Regionale 2016-Projekte WasserBurgenWelt und Pankok Museum Haus Esselt)
Der Maler Otto Pankok wird in allen seinen Facetten in der Stadt Lüdinghausen an drei Ausstellungsorten vorgestellt. Ein Teil der Werke des Künstlers zieht für die Dauer der Ausstellung vom Regionale 2016-Projekt Pankok Museum Haus Esselt zum Regionale 2016-Projekt WasserBurgenWelt um. Die dreiteilige Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet. Kombiticket für alle 3 Ausstellungsorte: 5 Euro Erwachsene (ermäßigt 1 Euro).
Zeit: Ausstellungseröffnung am 05. Juni ab 16 Uhr an allen drei Ausstellungsorten;  Ausstellungszeitraum bis zum 14. August
Ort: Burg Vischering (Berenbrock 1), Burg Lüdinghausen (Amtshaus 14), Evangelische Kirche an der Burg (Klosterstraße 1).

Laufende Veranstaltungen:


1. Mai - 3. Oktober 2016, Steinkultur. 1000 Jahre Bauen im Münsterland, Havixbeck (Regionale 2016-Projekt  Netzwerk Baukultur)
Sandstein prägte in  den verschiedenen Baustilen die Bauten im Münsterland. Die Ausstellung stellt die Baustile und ihre wesentlichen Merkmale vor und zeigt jeweils typische Bauten einer Epoche. Weitere Informationen unter www.sandsteinmuseum.de
Zeit: 1. Mai bis 3. Oktober 2016, täglich 11.00 bis 18.00 Uhr (außer montags)
Ort: Baumberger-Sandstein-Museum, Gennerich 9, 48329 Havixbeck


23.5.2016: "Mein grünes Land" – Wanderausstellung des LWL im Kontext der Regionale 2016

Die sanfte grüne Landschaft des westlichen Münsterlandes prägt bis heute die Außenwahrnehmung und das Selbstbild der Region. Doch der Wandel dieser attraktiven Parklandschaft ist nicht zu leugnen. Zunehmende Flächenkonkurrenz, Intensivierung der Landwirtschaft, Rückgang der Artenvielfalt, Klimawandel und Energiewende beschreiben stichwortartig die Themen. Die Region steht vor großen Herausforderungen und braucht ein neues, nachhaltiges Leitbild, das Bewährtes und Innovatives verbindet.

Im Rahmen der Regionale 2016 entwickeln zahlreiche Partner im westlichen Münsterland modellhafte Lösungen für den Wandel der Kulturlandschaft. Das LWL-Museumsamt für Westfalen gibt in der Ausstellung „Mein grünes Land“ einen Überblick über die historische Entwicklung der Landschaft und und rückt Ziele, Handlungsfelder und landschaftsbezogene Projekte der Regionale 2016 in den Fokus.

Die informative und anschauliche Wanderausstellung ist von Ende Mai 2016 bis Mitte Oktober 2017 an acht Orten im westlichen Münsterland zu sehen. Erster Ausstellungsort ist das Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld, das im vergangenen Jahr auf dem Alten Hof Schoppmann in Nottuln-Darup (Am Hagenbach 11, Nottuln-Darup) – einem Projekt der Regionale 2016 – seine neue Heimat gefunden hat. Die Ausstellung wird dort am Sonntag, den 29. Mai 2016 um 11.30 Uhr eröffnet und ist bis zum 17. Juli 2016 täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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17.5.2016: Veranstaltungsübersicht 20. - 29. Mai

Hinweis: Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind im Internet unter www.zukunftsland-verbindet.de zu finden. Die Programm-Seite wird ständig aktualisiert.

Sa. 21. Mai, 9 – 21 Uhr, Foto-Expedition Lippeland 2016, Dorsten
Die Teilnehmer der Foto-Expedition Lippeland 2016 entdecken die Welt vor der eigenen Haustür mit der Kamera. Technische Perfektion steht nicht im Vordergrund – Kreativität und Entdeckerfreude sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen spannenden Tag im Lippeland. Teilnehmen kann jede/r ab 12 Jahren, der über eine Digitalkamera oder ein Handy mit mindestens sechs Megapixeln verfügt. Auch Teamstarts sind möglich. Aus den eingereichten Bildserien wird eine Jury die Preisträger ermitteln, die im September bei einer Preisverleihung geehrt werden. Anmeldung erforderlich bei Sabrina Happe (Tel.: 0201 104 3004; happe.sabrina@eglv.de) Nähere Infos unter www.lippeland.eu
Zeit: Samstag, 21. Mai, 9 - 21 Uhr
Ort: Startpunkt ist der Marktplatz in Dorsten

So, 22. Mai, 11 – 17 Uhr, Offene Druckwerkstatt und Jazz-Frühschoppen, Borken (Regionale 2016-Projekt Forum Altes Rathaus Borken)
Zum Motto "Museen in der Kulturlandschaft" lädt das Stadtmuseum Borken zum Jazz-Frühschoppen und zur offenen Druckwerkstatt ein. Während man vormittags bei Live-Musik in den Tag starten kann, führen nachmittags die Künstlerin Petra Schuppenhauer und der Buchdrucker Björn von Herrikhuijzen in die Druckkunst ein. Außerdem gibt es eine Führung durch die Sonderausstellung „Von Kaiserblau bis Luxusschwarz“ und das Projektbüro öffnet seine Pforten.
Zeit: Sonntag, 22. Mai, 11 - 17 Uhr
Ort: Marktpassage 6, 46325 Borken

So, 22. Mai, ab 17 Uhr, Kult: Barockkonzert in Vreden (Regionale 2016-Projekt Kult)
Ein Barockensemble spielt auf historischen Instrumenten. Aus Quellen und Musikforschungen zur Region erklingt ein Programm originaler Raritäten und Sinfonien aus nordischen Hanse-Städten des mittleren 18. Jahrhunderts. Das Konzert sollte ursprünglich auf der Baustelle des Regionale 2016-Projektes „Kult“ stattfinden, wurde jedoch kurzfristig ins Foyer des Rathauses verlegt. Es findet in Kooperation mit der VHS Ahaus und dem Musikforum euregio statt.
Zeit: Sonntag, 22. Mai 2016, ab 17 Uhr
Ort: Foyer des Rathauses Vreden, Burgstraße 14

So, 29. Mai, Eröffnung der LWL-Ausstellung „Mein Grünes Land“ auf dem Alten Hof Schoppmann (Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.), Nottuln-Darup
Die grüne Landschaft des westlichen Münsterlandes prägt bis heute Außenwahrnehmung und Selbstbild der Region. Doch der Wandel dieser attraktiven Parklandschaft ist nicht zu leugnen. Zunehmende Flächenkonkurrenz, Intensivierung der Landwirtschaft, Rückgang der Artenvielfalt, Klimawandel und Energiewende beschreiben stichwortartig die Probleme. Die Region steht vor großen Herausforderungen und braucht ein neues, nachhaltiges Leitbild, das Bewährtes und Innovatives verbindet. Das LWL-Museumsamt für Westfalen gibt in der Ausstellung „Mein grünes Land“ einen Überblick über die historische Entwicklung dieser Kulturlandschaft und stellt wichtige raumbezogene Ziele und Handlungsfelder der Regionale 2016 vor.
Zeit: Sonntag, 29. Mai 2016, Ausstellungseröffnung um 11:30 Uhr, Ausstellungszeitraum täglich bis zum 17.7.2016 von 10 bis 18 Uhr
Ort: Alter Hof Schoppmann / Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V., Am Hagenbach 11, 48301 Nottuln-Darup


10.5.2016: Veranstaltungsübersicht 13. - 22. Mai

Hinweis: Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind im Internet unter www.zukunftsland-verbindet.de zu finden. Die Programm-Seite wird ständig aktualisiert.

Sa. 21. Mai, 9 – 21 Uhr, Foto-Expedition Lippeland 2016, Dorsten

Für die Teilnehmer der Foto-Expedition Lippeland 2016 heißt es auch in diesem Jahr wieder, die Welt vor der eigenen Haustür mit der Kamera zu entdecken. Technische Perfektion steht nicht im Vordergrund – Kreativität und Entdeckerfreude sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen spannenden Tag im Lippeland. Teilnehmen kann jede/r ab 12 Jahren, der über eine Digitalkamera oder ein Handy mit mindestens sechs Megapixeln verfügt. Auch Teamstarts sind möglich. Aus den eingereichten Bildserien wird eine Jury die Preisträger ermitteln, die im September bei einer Preisverleihung geehrt werden. Anmeldung erforderlich bei Sabrina Happe (Tel.: 0201 104 3004; happe.sabrina@eglv.de) Nähere Infos unter www.lippeland.eu
Zeit: Samstag, 21. Mai, 9- 21 Uhr
Ort: Startpunkt ist der Marktplatz in Dorsten

So, 22. Mai, 11 – 17 Uhr, Offene Druckwerkstatt und Jazz-Frühschoppen, Borken (Regionale 2016-Projekt Forum Altes Rathaus Borken)
Zum Motto "Museen in der Kulturlandschaft" lädt das Stadtmuseum Borken zum Jazz-Frühschoppen und zur offenen Druckwerkstatt ein. Während man vormittags bei Live-Musik in den Tag starten kann, führen nachmittags die Künstlerin Petra Schuppenhauer und der Buchdrucker Björn von Herrikhuijzen in die Druckkunst ein. Außerdem gibt es eine Führung durch die Sonderausstellung „Von Kaiserblau bis Luxusschwarz“ und das Projektbüro öffnet seine Pforten.
Zeit: Sonntag, 22. Mai, 11- 17 Uhr
Ort: Marktpassage 6, 46325 Borken

So, 22. Mai, ab 17 Uhr, Barockes Baustellenkonzert im Kult, Vreden (Regionale 2016-Projekt Kult)

Noch bevor das Kult (Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland) eröffnet wird, wird es bereits bespielt: am 22. Mai spielt ein Barockensemble auf historischen Instrumenten auf der Baustelle. Aus Quellen und Musikforschungen zur Region erklingt ein Programm originaler Raritäten und Sinfonien aus nordischen Hanse-Städten des mittleren 18. Jahrhunderts. Das Konzert findet in Kooperation mit der VHS Ahaus und dem Musikforum euregio statt. Zudem sind Führungen über die Baustelle des Kult möglich. Tickets sind für 3 Euro vor Ort erhältlich.
Zeit: Sonntag, 22. Mai 2016, ab 17 Uhr
Ort: Kult, Butenwall, 48961 Vreden

 

Laufende Veranstaltungen:
1. Mai - 3. Oktober 2016, Steinkultur. 1000 Jahre Bauen im Münsterland, Havixbeck (Regionale 2016-Projektes Netzwerk Baukultur)

Sandstein prägte in  den verschiedenen Baustilen die Bauten im Münsterland. Die Ausstellung stellt die Baustile und ihre wesentlichen Merkmale vor und zeigt jeweils typische Bauten einer Epoche. Weitere Informationen unter www.sandsteinmuseum.de
Zeit: 1. Mai bis 3. Oktober 2016, täglich 11.00 bis 18.00 Uhr (außer montags)
Ort: Baumberger-Sandstein-Museum, Gennerich 9, 48329 Havixbeck

4.5.2016: Berkelkommunen schließen Kooperationsvereinbarung

Die interkommunale Arbeit entlang der Berkel wird in den kommenden Jahren ausgebaut und verstetigt. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben die Anrainer-Kommunen Billerbeck, Coesfeld, Gescher, Stadtlohn und Vreden am vergangenen Freitag unterzeichnet.

Marion Dirks (Bürgermeisterin Stadt Billerbeck), Thomas Kerkhoff (Bürgermeister Stadt Gescher), Helmut Könning (Bürgermeister Stadt Stadtlohn), Heinz Öhmann (Bürgermeister Stadt Coesfeld) und Bernd Kemper (Erster Beigeordneter der Stadt Vreden) als Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Dr. Christoph Holtwisch setzten ihre Unterschriften unter die Vereinbarung. Dass dies im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Regionale 2016-Präsentationsjahres erfolgte, hat seinen Grund: Initiiert durch das NRW-Strukturförderprogramm hat sich eine „Berkel-Arbeitsgemeinschaft“ gegründet, die Entwicklungen entlang des Flusses bespricht und diese aufeinander abstimmt.  Auch die gemeinschaftlichen Berkel-Aktionstage 2014 und 2015 waren ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Mit der jetzt unterzeichneten Kooperationsvereinbarung wird diese Arbeit bis zunächst Ende 2017 verstetigt. In 2016 und 2017 werden weitere Berkel-Aktionstag stattfinden, der Termin für 2016 ist mit dem 11. September bereits fixiert. Dabei wollen die Kommunen vor allem verbindende Aktionen durchführen und die Bürger vor Ort einbinden.

Die Durchführung der Berkel-Aktionstage und die interkommunalen Zusammenarbeit bis Ende 2017 wird vom Land NRW mit Städtebaumitteln unterstützt. Es wurde ein entsprechender Förderantrag für eine Gesamtsumme von 80.000 Euro gestellt. Der Eigenanteil in Höhe von 40 Prozent wird durch die Berkelstädte getragen. Die Bezirksregierung Münster hat den vorzeitigen Maßnahmebeginn bereits bewilligt.

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Das angebotene Bildmaterial kann unter Angabe der Quelle frei verwendet werden.

3.5.2016: Veranstaltungsübersicht 6. – 15. Mai

Hinweis: Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind im Internet unter www.zukunftsland-verbindet.de zu finden. Die Programm-Seite wird ständig aktualisiert.

Fr. 6. Mai – So. 8. Mai, BerkelEventRaum, Coesfeld (Regionale 2016-Projekt BerkelSTADT Coesfeld)
In Coesfeld fließt die Berkel durch ein enges Betonbett, ist eingewachsen und sogar teilweise überbaut. Die dreitägige Aktion BerkelEventRaum rückt den Fluss in den Fokus. Über den Parkplatz der Liebfrauenschule geht es über eine Treppe in die „Berkel-Katakomben“, die durch Illuminierungen in Szene gesetzt werden. Hier gibt es am Freitag eine Lesung aus dem Buch „Mein Leben als Fluss“ mit  Autorin Doris Röckinghausen. Am Samstag zeigen Willem Kootstra und Anna Schlottbohm von der Filmwerkstatt Münster ihr Filmprojekt „To Flow“ zum Grenzfluss Berkel. Außerdem präsentiert an diesem Wochenende die VHS Coesfeld Arbeiten, die in Fotoworkshops zum Thema Coesfelder Berkel entstanden sind. Während der drei Tage ist ein Zugang zur unterirdischen Berkel möglich, es gibt Infostände zum Projekt „BerkelSTADT Coesfeld“ sowie Bilder und Videos zu sehen. Weitere Infos unter www.berkelstadt.de
Zeit: Freitag, 6.5, 18.00 – 22.30 Uhr; Samstag, 7.5., 14 – 20.30 Uhr; Sonntag, 8.5.16, 11 – 17 Uhr.
Ort: Zugang zu den "Berkel Katakomben" über den Parkplatz Liebfrauenschule (Kuchenstraße 18, Coesfeld).

So. 8. Mai, 13 – 18 Uhr, Tag der offenen Tür im Leohaus Olfen (Regionale 2016-Projekt Unser Leohaus)
Das Leohaus ist in den vergangenen Monaten mit viel ehrenamtlichen Engagement saniert und vollständig umgebaut worden. Als neuartiges "Haus der Gemeinschaft" bietet es eine neue Heimat für die örtlichen Vereine und ist mit vielen Angeboten eine zentrale Anlaufstelle für alle Olfener. Auch Dienstleistungsangebote, wie die neue Bürgerbus-Mobilitätszentrale sind eingezogen. Für alle, die das neue Leohaus noch nicht erlebt haben, bietet der Tag der offenen Tür eine optimale Gelegenheit. Viele Aktionen sind geplant, auch das neue Café im Leohaus ist geöffnet. Gleichzeitig ist Frühlingsfest in der Innenstadt. Weitere Infos unter www.unser-leohaus.de
Zeit: 8. Mai 2016, 13.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Leohaus, Bilholtstraße 37, 59399 Olfen

So., 8. Mai, 15.00 – 15.45 Uhr, Baukultur heute: Vortrag von Peter Bastian in Havixbeck (Regionale 2016-Projekt Netzwerk Baukultur)
Der Münsteraner Architekt Peter Bastian prägt mit zahlreichen Bauprojekten das Erscheinungsbild der Stadt Münster und hat auch in mehreren Städten des Münsterlandes und darüber hinaus Projekte realisert. Er ist Vorsitzender des Bundes Deutscher Architekten (BDA) Münster/Münsterland und wurde u. a. mit dem Westfälischen Preis für Baukultur 2010 ausgezeichnet – für das Pfarrzentrum St. Joseph in Herten. Sein Vortrag eröffnet offiziell die Ausstellung „Steinkultur. 1000 Jahre Bauen im Münsterland“, die im Baumberger Sandstein-Museum in Havixbeck zu sehen ist. Anmeldung bitte per Mail an sandsteinmuseum@havixbeck.de.

Zeit: 8. Mai 2016, 15.00 bis 15.45 Uhr
Ort: Baumberger-Sandstein-Museum, Gennerich 9, 48329 Havixbeck

So. 8. Mai, 10 – 18 Uhr, Tag der offenen Tür im Kreishaus Coesfeld
Das 200-jährige Bestehen des Kreises Coesfeld im Jahr 2016 wird zum Anlass genommen für ein umfangreiches Jubiläumsprogramm. Am Tag der offenen Tür ermöglichen die Fachbereiche und Abteilungen intensive Einblicke in ihre Aufgabenbereiche, personelle Besetzung und technische Ausstattung. Auch die Regionale 2016 und ihre Projekte stehen an diesem Tag in besonderem Fokus. Der Außenbereich um die Kreishäuser wird für Präsentationen und Vorführungen genutzt. Insbesondere Kinder werden mit vielen Spiel- und Unterhaltungsangeboten angesprochen. In einem Festzelt kann man sich mit Speisen und Getränken stärken. Weitere Infos unter www.kreis-coesfeld.de
Zeit: 8. Mai 2016, 10 bis 18 Uhr
Ort: Kreisverwaltung Coesfeld, Friedrich-Ebert-Straße 7, 48653 Coesfeld

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3.5.2016: Blind Date mit der neuen Heimat

Für Neubürger geht es in der ersten Zeit darum, sich zu orientieren und ein Gefühl für die neue Heimat zu bekommen. Nachdem die Wohnung eingerichtet und der Gang zum Einwohnermeldeamt absolviert sind, gilt es, das neue Umfeld näher kennen zu lernen. Wie kann ich meine Freizeit verbringen? Welche Angebote finde ich bei örtlichen Vereinen? Was bieten mein neuer Heimatort und die Umgebung? Kurz: Wo bin ich eigentlich gelandet? Um den Einstieg zu erleichtern, lädt die Regionale 2016 Agentur Neubürger am Samstag, 4. Juni 2016, zu einer „Reise ins Unbekannte" ein.

Die Bustour findet von 10.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr statt. Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz am Konzert Theater Coesfeld (Osterwicker Str. 29, 48653 Coesfeld). Von dort aus werden mehrere Ziele angesteuert, die einerseits typisch für das westliche Münsterland sind, andererseits aber auch überraschende Aus- und Einblicke gewähren. Das Besondere: Die Zielorte der Reise werden vorher nicht verraten. „Der Testlauf im vergangenen Jahr ist bei den damaligen Teilnehmern sehr gut angekommen, so dass wir uns entschieden haben, das Angebot zu wiederholen. Wir möchten Neubürgern des westlichen Münsterlandes die Region aus ungewöhnlichen Perspektiven zeigen und ihnen Orte und Menschen vorstellen, die man nicht auf den ersten Blick entdeckt“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Während der Tour ist für das leibliche Wohl gesorgt. Die Teilnahme kostet pro Person 10,-€, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Anmeldungen sind per E-Mail an willkommen@regionale2016.de möglich. Weitere Informationen bietet die Internetseite www.regionale2016.de/blind-date.

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29.4.2016: Hannelore Kraft eröffnet das Präsentationsjahr der Regionale 2016

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat am Nachmittag das Präsentationsjahr der Regionale 2016 eröffnet. Gemeinsam mit den 600 Gästen der Auftaktveranstaltung in Coesfeld gab sie mit Hilfe von Trillerpfeifen den Anpfiff für das Regionale-Jahr. Bis Sommer 2017 stehen jetzt unter dem Motto „ZukunftsLAND verbindet“ die 43 Projekte im Fokus, die im Rahmen des NRW-Strukturförderprogramms im westlichen Münsterland entstehen.

„Ich bin beeindruckt, wie sich die Region als ZukunftsLAND neu aufgestellt und wie sie die Chancen der Regionale genutzt hat. Die Projekte, die hier im westlichen Münsterland entstanden sind, zeigen Lösungen auf, die auch in anderen Regionen in NRW weiterhelfen können“, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.  

An der offiziellen Auftaktveranstaltung nahmen 600 geladene Gäste teil, unter ihnen viele hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildung und den Kommunen. Die nächsten Veranstaltungen stehen bereits am Wochenende an: Am Samstag und am Sonntag, 30. April und 1. Mai, stellen sich viele Regionale 2016-Projekte im westlichen Münsterland der Öffentlichkeit mit Aktionen und Touren vor.

Die Regionale ist ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Wettbewerb an Regionen vergeben wird. Diese erhalten die Chance, in selbst gewählten Themenfeldern strukturwirksame Projekte zu planen und umzusetzen. Höhepunkt einer jeden Regionale ist das Präsentationsjahr. Die Regionale 2016 findet unter dem Motto „ZukunftsLAND“ im westlichen Münsterland statt. Der Region gehören die Kreise Coesfeld und Borken inklusive ihrer kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Selm und Werne an.

Weitere Infos unter www.regionale2016.de und www.zukunftsland-verbindet.de

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26.4.2016: Los geht’s: Das Präsentationsjahr der Regionale 2016 startet

Die letzten Vorbereitungen sind getroffen, das westliche Münsterland steht in den Startlöchern: Unter dem Motto „ZukunftsLAND verbindet“ beginnt an diesem Wochenende das Präsentationsjahr der Regionale 2016. Den offiziellen Startschuss gibt NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bei der offiziellen Auftaktveranstaltung am Freitag in Coesfeld. An den beiden folgenden Wochenend-Tagen, 30. April und 1. Mai, stellen sich viele Regionale 2016-Projekte im westlichen Münsterland mit Veranstaltungen und Touren vor. Über das gesamte Veranstaltungsprogramm informiert eine neue Internetseite unter www.zukunftsland-verbindet.de

An Veranstaltungen und Aktionen wird es in den kommenden Wochen und Monaten im westlichen Münsterland nicht mangeln: Allein bis Ende September gibt es bis jetzt mehr als 70 Angebote – darunter geführte (Fahrrad-) Touren, Konzerte, Ausstellungen und vieles mehr. „Das Programm soll Lust machen, die Region neu zu entdecken. Im Fokus stehen dabei die 43 Zukunftsprojekte der Regionale 2016. Wir laden alle Menschen im westlichen Münsterland ein, dabei zu sein und das ZukunftsLAND vor ihrer Haustür zu erleben“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Um bei der Fülle an Veranstaltungen nicht die Übersicht zu verlieren, ist seit wenigen Tagen eine neue Programm-Internetseite freigeschaltet. Unter der Adresse www.zukunftsland-verbindet.de finden Interessierte alle Termine und Informationen – natürlich auch zu den Veranstaltungen des Auftaktwochenendes. Am Samstag und Sonntag ist nämlich einiges los in der Region: 16 Veranstaltungen sind allein an diesen beiden Tagen geplant.

In Selm wird beispielsweise am Samstag ab 10 Uhr am Jugendzentrum Sunshine das Kunstobjekt „Sehstation“ eingeweiht. In Dülmen beginnt am selben Tag um 11.30 Uhr der IGZ-Aktionstag mit großer Fotoaktion auf dem Marktplatz, bei der möglichst viele Menschen die drei Buchstaben „IGZ“ bilden sollen. Auf Burg Vischering in Lüdinghausen findet von 14 bis 18 Uhr ein Aktionsnachmittag mit buntem Kulturprogramm statt. Abends gibt die Gruppe „Männermusik“ auf der Baustelle des Regionale 2016-Projektes „KULT“ ein Konzert. Weitere Veranstaltungen finden in Datteln, Coesfeld, Rhede, Hünxe und Borken statt.  

Auch am Sonntag wird an mehreren Orten der Start des Präsentationsjahres gefeiert. Bocholt veranstaltet von 10 bis 18 Uhr auf dem kubaai-Areal ein Internationales Kinder- und Familienfest. Auf dem Alten Hof Schoppmann in Nottuln-Darup beginnt um 11 Uhr ein Hoffest für Jung und Alt. Zudem wird die BahnLandLust-Radroute eröffnet: Hierfür wird am Bahnhof in Reken von 11.00 bis 17.30 Uhr ein Mobilitätsfest mit  Kinderprogramm, Live-Musik und kulinarischen Angeboten ausgerichtet. Wer von Dorsten oder Coesfeld aus einen Abstecher nach Reken machen möchte, kann an den geführten Radtouren mit vorherigem Starter-Frühstück teilnehmen. Abfahrt ist in Dorsten um 10.15 Uhr (Platz der deutschen Einheit, Starter-Frühstück ab 9.30 Uhr) und um 10.30 Uhr in Coesfeld (ab Bahnhof Coesfeld, Starter-Frühstück ab 9.30 Uhr). Wer lieber etwas über Münsterländer Baukultur etwas erfahren möchte, ist im Havixbecker Sandsteinmuseum richtig. Hier wird am Sonntag um 11 Uhr die neue Ausstellung „Steinkultur. 1000 Jahre Bauen im Münsterland“ eröffnet.  

Das Regionale-Jahr läuft bis Sommer 2017. Neue Veranstaltungen kommen stetig dazu und werden auf der Programmseite veröffentlicht. Viele Höhepunkte stehen aber bereits fest: Die beiden Regionale 2016-Projekte „KULT“ und „Forum Altes Rathaus Borken“ veranstalten gemeinsam am 2. und 3. September das Kurzfilmfestival IDEALE. Am 17. und 18. September 2016 ist auf dem Bocholter kubaai-Areal einiges los: Samstags wird das Jugend-Festival „Backyards“ ausgerichtet, am Sonntag gibt es mit der ZukunftLANDpartie ein vielfältiges Familienprogramm.

Vom 12. bis 20. August 2016 dürfen sich Filmfreunde auf fünf Open-Air-Kinoabende freuen: in Bocholt, Legden, Senden, Selm und Lüdinghausen. Im Sommer startet zudem das Theaterfestival HEIMspiel an mehreren Projektorten in der Region. Das Besondere: Die Künstler entwickeln für jeden Ort ein individuelles Stück. Auch Aufführungen der Musikfestivals „Trompetenbaum und Geigenfeige“ und „Summerwinds“ finden in diesem Jahr an Regionale2016-Projektorten statt.

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26.4. ZukunftsLAND-Bus nimmt die Fahrt auf

Am kommenden Wochenende startet das Präsentationsjahr der Regionale 2016. Unter dem Motto „ZukunftsLAND verbindet“ werden bis Sommer 2017 mit zahlreichen Veranstaltungen die mehr als 40 Zukunftsprojekte in der Region in den Fokus gerückt. Über die Straßen der Region rollt dann auch der ZukunftsLAND-Bus. In Betrieb genommen haben ihn am Montag (im Bild von links) Heinrich-Georg Krumme (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland), Klaus-Martin Vorspohl (RVM), André Pieperjohanns (Geschäftsführer der Regionalverkehr Münsterland GmbH), Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016) und Dr. Christian Schulze Pellengahr (Landrat Kreis Coesfeld).

Das auffällig gestaltete Fahrzeug wird im Präsentationsjahr bei Veranstaltungen der Regionale zum Einsatz kommen. Der Einsatz des Busses für die Regionale 2016 wird von der Sparkasse Westmünsterland mitfinanziert. „Wir unterstützen die Regionale zudem von Beginn an als Gesellschafter“, sagt Heinrich-Georg Krumme.

Der Regionale-Bus ist darüber hinaus auch im Linienbetrieb der RVM auf verschiedenen Schnellbuslinien zwischen dem westlichen Münsterland und Münster unterwegs.

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20.4. Polis Convention: ZukunftsLAND-Kommunen setzen in Düsseldorf Akzente

In Düsseldorf hat heute die „polis Convention“ begonnen. Bei der zweitägigen Fachmesse für Stadtentwicklung sind auch Kommunen aus dem westlichen Münsterland mit von der Partie. An dem Gemeinschaftsstand zeigen die Städte Bocholt, Borken, Coesfeld, Dülmen, Selm und Vreden, welche Projekte sie im Zuge des Strukturförderprogramms Regionale 2016 entwickeln. Für Aufsehen sorgt bislang der Gemeinschaftsstand: In der sonst von den Farben Grün und Grau geprägten Messehalle setzt der Regionale 2016-Stand mit der Farbe Magenta deutliche farbliche Akzente.

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13.04.2016: Radschnellweg nimmt die nächste Etappe – Regio.Velo erhält „A-Status“ der Regionale 2016

Die Räder sind geputzt, die Reifen aufgepumpt, jetzt kann es endlich wieder losgehen: Vielerorts startet derzeit die Fahrradsaison 2016. Die Radler in der Region dürfen sich auf einen ganz besonderen Radweg freuen, den Radschnellweg Regio.Velo. Dieser hat jetzt vom Lenkungsausschuss der Regionale 2016 den A-Status und somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten.

Nachdem die Projektträger Ende 2015 bereits von der Kommunalpolitik das politische Mandat für die vertiefende Planung erhalten hatten, gab es nun auch von der Regionale 2016 Rückenwind für die Realisierung. Aktuell steht die Beauftragung für die Planungen des ersten Bauabschnitts von Bocholt bis Rhede kurz bevor. Dabei geht es um die konkrete Trassenführung, die Gestaltung von Kreuzungen sowie der Wegeoberfläche und Beleuchtung.

Regio.Velo soll zwischen Isselburg an der niederländischen Grenze und Coesfeld entstehen und auf einer Länge von 60 Kilometern sieben Kommunen miteinander verbinden. Radschnellwege sind deutlich breiter als normale Radwege, bieten somit gute Überholmöglichkeiten und haben Vorfahrtsregelungen bei Querungen. Gerade für schnelles Radfahren mit E-Bikes bieten sich neue Möglichkeiten. Die Gesamtkosten für die Maßnahme werden auf ca. 42 Millionen Euro geschätzt. Die Bau- und Betriebskosten soll das Land NRW übernehmen.

Bei Dr. Kai Zwicker, Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Regionale 2016 und Landrat des Kreises Borken, löste die Entscheidung große Freude aus. „Der Anteil an E-Bikes im Kreis Borken ist jetzt schon bundesweit außergewöhnlich. Mit dem Radschnellweg Regio.Velo kann nun eine zukunftsweisende Verkehrsinfrastruktur entstehen, die neue Mobilitätsoptionen zum Beispiel für Berufspendler schafft“, sagt Zwicker.

Auch Zwickers Landratskollege aus Coesfeld, Dr. Christian Schulze Pellengahr, zeigte sich hoch erfreut: „Regio.Velo bietet künftig eine Anknüpfung an die Radbahn Münsterland von Coesfeld bis Rheine. Diese wird jetzt schon intensiv von einheimischen und auswärtigen Radlern genutzt“.

„Mit Regio.Velo ist die Zahl der A-Projekte auf jetzt 25 angewachsen. Kurz vor dem Start des Präsentationsjahres der Regionale 2016 ist das eine beachtliche Zahl, die in den kommenden Monaten noch wachsen wird. Viele weitere Projekte entwickeln sich sehr erfolgreich“, sagte Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

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06.04.2016: BahnLandLust-Express rollt durch die Region

Übersehen lässt sich der BahnLandLust-Express kaum: Seine Farben – magenta, grün und gelb –  fallen auf, soviel ist sicher. Seit heute rollt der Zug der NordWestbahn über die Gleise und bewirbt das gleichnamige Regionale 2016-Projekt. Die offizielle Zugtaufe fand im Beisein vieler Akteure aus der Region am Bahnhof Coesfeld statt.

Der BahnLandLust-Express kommt auf den NordWestBahn-Linien RB 45 „Der Coesfelder“ (Coesfeld–Reken–Dorsten) und RE 14 „Der Borkener“ (Borken–Dorsten–Essen) zum Einsatz. Den Startschuss gaben heute unter anderem Dr. Hermann Paßlick (Verbandsvorsteher Zweckverband SPNV Münsterland), Gerrit Tranel (Geschäftsführer ZVM Bus / Stellv. Bürgermeister Stadt Coesfeld), Thomas Backes (1. Beigeordneter Stadt Coesfeld), Manuel Deitert (Bürgermeister Gemeinde Reken), Holger Lohse (Stadtbaurat Stadt Dorsten), Maik Seete (NordWestBahn) und Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016 Agentur).

Der Zug wird als farbenfroher Botschafter für BahnLandLust durch die Landschaft rollen. Mit dem Regionale 2016-Projekt erhält die Linie RB 45 Coesfeld–Reken–Dorsten neuen Schwung: Attraktivere Bahnhöfe, barrierefreie Zugänge und die bessere Anbindung an Bike-&Ride-Stationen sind nur einige der geplanten Maßnahmen. Zudem soll es künftig durchgehende Verbindungen von Coesfeld nach Essen geben. All dies wurde nur durch die Zusammenarbeit von vielen Partnern möglich. Die Gemeinde Reken und die Städte Coesfeld und Dorsten haben „BahnLandLust“ gemeinsam entwickelt. Weitere Partner arbeiten aktiv an dem Projekt mit: Zweckverband SPNV Münsterland, Nahverkehr Westfalen-Lippe, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, NordWestBahn und Deutsche Bahn sitzen mit im Boot – oder besser gesagt mit im Zug.

Das Motto „Steig ein! Steig auf! Steig um!“, das in bunten Buchstaben auf dem Zug prangt, macht deutlich, was die Ideengeber mit ihrem Projekt erreichen möchten: mehr Menschen auf die Schiene bringen, Infrastruktur entlang der Strecke erneuern und die Anbindung an andere Mobilitätsangebote verbessern.

Der BahnLandLust-Express weist zudem auf das am 29. April startende Präsentationsjahr der Regionale 2016 hin. Unter dem Motto „ZukunftsLAND verbindet“ finden bis Sommer 2016 zahlreiche Veranstaltungen, Kulturevents, Führungen und Touren im westlichen Münsterland statt. Im Fokus stehen dabei die Regionale-Projekte, wie beispielsweise BahnLandLust.  

Weitere Infos unter www.bahnlandlust.de

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16.3.2016: Seniorentage in Coesfeld: Regionale 2016 im Fokus

Die Coesfelder Seniorentage stehen am Samstag, 19. März, im Zeichen der Regionale 2016. Unter dem Titel „ZukunftsLAND verbindet – Was bringt die Regionale 2016 für Jung und Alt“ präsentieren sich mehrere Projekte aus dem westlichen Münsterland. Ein Fokus liegt auch auf den Regionale-Vorhaben der Stadt Coesfeld wie der „BerkelSTADT Coesfeld“. Aber auch Ideen und Vorhaben aus anderen Kommunen wie das „Intergenerative Zentrum Dülmen“ oder das „ZukunftsDORF Legden“ werden vorgestellt. Zudem werden auf großer Leinwand Kinder-Trickfilme gezeigt. Von 10.30 bis 14.00 Uhr steht die Bürgerhalle für Besucherinnen und Besuchern offen.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Coesfelder Seniorennetzwerk und vielen Aktiven aus anderen Kommunen zeigen zu können, was es mit der Regionale 2016 und dem ZukunftsLAND auf sich hat. Derzeit entstehen mehrere Projekte, die das Zusammenleben und -lernen von Jung und Alt fördern möchten. Diese Vorhaben können am Samstag in der Bürgerhalle entdeckt werden“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. Erwin Borgelt, stellvertretender Vorsitzender des Seniorennetzwerkes in Coesfeld, fügt hinzu: „Die Seniorentage stehen in diesem Jahr unter dem Motto ,Vernetzung der Generationen‘. Deshalb richtet sich die Veranstaltung auch nicht nur an ältere Bürgerinnen und Bürger, sondern an Jung und Alt. Und wir hoffen, dass auch Interessierte aus den Nachbarkommunen in Coesfeld vorbeischauen.“

Folgende Projekte präsentieren sich in Bürgerhalle: BahnLandLust - Zukunftsschiene Coesfeld-Reken-Dorsten, BerkelSTADT Coesfeld, Bewegtes Land - BürgerBus Olfen, Forum BildungsBerkel, Intergeneratives Zentrum Dülmen, WohnZukunft Südkirchen und ZukunftsDORF Legden. Zudem werden die Wohnberatung des Kreises Coesfeld und der Bürgerbus-Verein Coesfeld Informationen zu ihren Angeboten vorstellen. Auf der großen Leinwand in der Bürgerhalle laufen jeweils zur vollen Stunde die Kindertrickfilme zu den Projekten „BerkelSTADT Coesfeld“ und „Intergeneratives Zentrum Dülmen“.

Erstmals zum Einsatz kommt der neue Multitouch-Tisch der Regionale 2016. Der Tisch funktioniert wie ein Tablet-Computer – allerdings im Format eines Billard-Tisches. Er zeigt Karten, Bilder und Videoclips zu allen Projekten. Mehrere Personen können den Tisch, den die Sparkasse Westmünsterland finanziert hat, gleichzeitig nutzen und in einem Quiz ihr Wissen testen.

Das gesamte Programm der Coesfelder Seniorentage sowie weitere Infos zur Veranstaltung „ZukunftsLAND verbindet“ gibt es auch im Internet unter www.seniorennetzwerk-coesfeld.de und www.regionale2016.de

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14.3.2016: „Einfach machen“: Broschüre zeigt gute Personalarbeit auf

„Einfach machen“ – unter diesem Motto haben die Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Kreise Borken und Coesfeld, der Münsterland e.V. und die Regionale 2016 Agentur vor etwa einem Jahr eine neue Initiative gestartet. Ziel war es, Beispiele für gute Personalarbeit im westlichen Münsterland zusammenzutragen. Engagierte Arbeitgeber in der Region sollten sichtbar gemacht und weitere Unternehmen zum Nachahmen motiviert werden. Das Ergebnis der Aktion wurde jetzt in Coesfeld vorgestellt: eine 58 Seiten starke Broschüre mit 30 pfiffigen Ideen für gute Personalarbeit.

Leserinnen und Leser stoßen beim Durchblättern der Broschüre beispielsweise auf das Unternehmen J.W. Ostendorff GmbH & Co. KG aus Coesfeld: Auszubildende haben hier die Möglichkeiten, einen Übungsleiterschein zu erwerben und anschließend Sportkurse in Ganztagseinrichtungen durchzuführen. Ein weiteres Beispiel ist das Unternehmen Brüninghoff aus Heiden, das unter dem Motto „next generation“ Generationen übergreifendes Lernen im Betrieb verankert hat.  Diese und 28 weitere Beispiele für gute Personalarbeit sind in der Broschüre enthalten.  An der offiziellen Vorstellung nahmen neben vielen Unternehmensvertretern auch Dr. Christian Schulze Pellengahr (Landrat Kreis Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (Landrat Kreis Borken) teil. Beide Landräte betonten in ihren Grußworten, dass die Region sich im Werben um Fachkräfte offensiv mit ihrer starken Wirtschaft präsentieren müsse. Die „einfach machen“-Broschüre sei hierfür ein hervorragendes Beispiel.

Gastrednerin Dr. Andrea Hammermann vom Institut für Wirtschaft in Köln zeigte in ihrem Vortrag auf, dass Bewerber auch aufgrund der Fachkräftelage heutzutage mehr Forderungen an potentielle Arbeitgeber stellen. Dies bekräftigten auch die Teilnehmer der folgenden Talkrunden: In diesen wurde das Thema „gute Personalarbeit“ zunächst aus Unternehmens- und dann aus Mitarbeitersicht beleuchtet. Sechs Unternehmen und ihre Mitarbeiter stellten ihre Ideen detailliert vor, darunter eine betriebsübergreifende Ferienbetreuung für Mitarbeiterkinder, die Beteiligung von Mitarbeitern am maschinellen Anlagevermögen, familienfreundliche Arbeitszeiten für Pflegepersonal oder  Auslandspraktika für Auszubildende. Diese Maßnahmen standen Modell für die gesammelten Beispiele. Alle Talkgäste ermutigten dazu, Idee für die Personalarbeit „einfach zu machen“.

Klaus Ehling, Geschäftsführer des Münsterland e.V., bedankte sich bei den teilnehmenden Unternehmen dafür, „dass sie mit ihren Ideen zur Personalarbeit Standortmarketing par excellence machen“. Dass die Initiative eine Fortsetzung finden möge, wünschte sich Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Abschließend überreichten die Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Kreise, Dr. Heiner Kleinschneider und Dr. Jürgen Grüner, den teilnehmenden Unternehmen eine Urkunde und eine kleine Gewichtheber-Statue, die symbolisch Bezug auf das Titelblatt der Broschüre nimmt.

Die Broschüre „einfach machen“ ist als Printversion über die Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Kreise und die Regionale 2016 Agentur erhältlich. Eine digitale Version kann unter www.personalarbeit-muensterland.de eingesehen werden.

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29.2.2016: 44 Regionale Projekte auf 55 Zoll

44 Regionale 2016-Projekte auf 55 Zoll – ab sofort ist das möglich. Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland und Vorstandsmitglied Dr. Raoul G. Wild, haben heute in der Sparkassen-Hauptstelle Borken einen neuen "Multitouch-Tisch" an die Regionale 2016-Geschäftsführerin Uta Schneider übergeben. Der Tisch funktioniert wie ein Tablet-Computer – allerdings im Format eines Billard-Tisches. Erdacht, produziert und programmiert hat den interaktiven Tisch die Firma Heddier Electronic aus Coesfeld-Lette.

Nach rund sechs Jahren intensiver Arbeit an zahlreichen Projekten geht die Regionale 2016 ab Ende April in ihr Präsentationsjahr. Unter dem Motto „ZukunftsLAND verbindet“ werden dann bis Sommer 2017 mit zahlreichen Veranstaltungen die 44 Zukunftsprojekte vor Ort in den Fokus gerückt. Dabei kann die Regionale 2016 Agentur jetzt auf High-tech-Unterstützung zurückgreifen, denn der neue Multitouch-Tisch enthält anschauliche Informationen, Karten, Bilder und Videoclips zu allen Projekten.

"Der Tisch ist eine ideale Ergänzung für unsere Öffentlichkeitsarbeit im Präsentationsjahr. Hier findet man Informationen und anschauliche Materialien und es macht einfach Spaß, durch die Inhalte zu stöbern und dabei viel über die Regionale und ihre Projekte zu erfahren", freut sich Uta Schneider über den neuen Tisch. Mehrere Personen können den Tisch gleichzeitig nutzen und zum Beispiel in einem Quiz ihr Wissen über die Regionale 2016 testen. "Wir werden ihn bei vielen Veranstaltung einsetzen, er kann aber auch in Kreis- und Rathäusern stehen", beschreibt Schneider die künftigen Einsatzmöglichkeiten. In den nächsten Tagen kann der Tisch im Foyer der Borkener Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Westmünsterland (Wilbecke 1) ausprobiert werden.

Die neue Infostation wurde von der Sparkasse Westmünsterland finanziert, die Kosten für Hard- und Software betragen rund 16.000 Euro."Wir unterstützen die Regionale 2016 von Beginn an als Gesellschafter. Im Präsentationsjahr legen wir nochmal nach und helfen, wenn besondere Aktionen gestemmt werden sollen", sagt Heinrich-Georg Krumme zu den Hintergründen des Engagements. "Besonders freut es mich, dass dieser Tisch nicht aus dem Silicon Valley eingeflogen werden musste, sondern ein Produkt aus unserer Region ist", so Krumme weiter.

Der Multitouch-Tisch kommt nämlich aus Coesfeld-Lette. Dort sitzt die Firma Heddier Electronic, und beliefert unter anderem Museen mit modernster Medientechnik, interaktiven Exponaten und Sicherheitstechnik.

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21.1.2016: „Projekte bieten große Chancen für unsere Region“ - Coesfelds Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr lobt Entwicklungen im Zuge der Regionale 2016

Seit Oktober 2015 ist Dr. Christian Schulze Pellengahr neuer Landrat des Kreises Coesfeld. In den vergangenen Wochen hat er sich intensiv mit den Entwicklungen der Regionale 2016 auseinandergesetzt – in persönlichen Gesprächen, durch Bereisungen von Projektstandorten und zuletzt auch bei der Präsentation auf der Internationalen Grüne Woche in Berlin. Sein Fazit fällt positiv aus: Die Regionale biete für den Kreis Coesfeld und das westliche Münsterland große Chancen.

„Mich beeindruckt besonders, welche tolle Unterstützung die ehrenamtlichen Kräfte leisten. Denn nicht nur die finanzielle Förderung steht bei Regionale 2016-Projekten im Mittelpunkt, sondern vor allem auch der Einsatz der Bürgerinnen und Bürger“, sagt Dr. Christian Schulze Pellengahr. Gemeinsam mit Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau und Simone Thiesing, Regionale-Beauftragte des Kreises, besichtigte der Landrat in der vergangenen Woche unter anderem die Baustellen des Leohauses in Olfen und des Intergenerativen Zentrums in Dülmen. Zudem standen die Projekte „Nordkirchen – Auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde“, „WasserWege – Stever“, „2Stromland“ und „BerkelSTADT Coesfeld“ auf dem Programm der Tagestour. Alle Vorhaben werden im Zuge der Regionale 2016 entwickelt und umgesetzt.

„Es waren viele, sehr komprimierte Eindrücke: Die ganze Bandbreite der Projekte wurde deutlich – von der Kinderheilstätte in Nordkirchen über die Berkel-Umgestaltung in Coesfeld bis hin zum Intergenerativen Zentrum in Dülmen. Die Vorhaben bieten große Chancen für die beteiligten Kreise, Städte und Gemeinden“, sagte Dr. Schulze Pellengahr.

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15.1.2016: Pressefotos Internationale Grüne Woche

15.1.2016: Wassersparen dank Katze und Schützenfisch

Wie können wir in der Landwirtschaft schonender mit der Ressource Wasser umgehen? An dieser Frage haben im vergangenen Semester 60 Fachschüler/Innen für Agrarwirtschaft aus Borken und Bionik-Studierende der Westfälischen Hochschule in Bocholt getüftelt. Ihre Forschungsarbeiten sind Teil des Regionale 2016-Projekts „Faszination LandLeben“ und wurden in dieser Woche vorgestellt.

Es ist bereits das zweite Studienprojekt, das die Borkener Agrarstudierenden im Zuge der Regionale durchführen. Ende 2014 war der „Stall der Zukunft“ Forschungsthema gewesen. Auch die Arbeiten zum Thema Wasser wurden interdisziplinär durchgeführt: Kooperationspartner waren Studierende des Studiengangs Bionik an der Westfälischen Hochschule in Bocholt. Bei der Bionik geht es darum, Mechanismen aus der Tier- und Pflanzenwelt zu nutzen, um technische Produkte zu verbessern. Ein Beispiel ist der Lotuseffekt, der Wasser und Schmutz zum Beispiel vom Auto-Lack besser abperlen lässt. Die Blätter der Lotus-Blume standen mit ihrer besonderen Oberflächenstruktur Pate.

Seit Oktober 2015 tüftelten die Studierenden und Fachschüler in neun Kleingruppen Ideen für einen besseren Umgang mit Wasser in der Landwirtschaft aus. Das Projektthema wurde mit einer Exkursion zu zwei landwirtschaftlichen Betrieben gestartet. Danach erarbeiteten die Gruppen jeweils drei Konzepte, von denen schließlich eines weiter entwickelt wurde. „Die wöchentlichen Gruppenbesprechungen und besonders die beiden Zwischenpräsentationen sind für die Studierenden zusätzliche Arbeitspakete und immer auch eine Stresssituation, aber für den Projekterfolg sehr hilfreich und dienten somit als Entwicklungsleitplanken“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer vom Westfälischen Institut für Bionik rückblickend.

Die Ergebnisse wurden in dieser Woche fast 200 Studierenden, Eltern, Unternehmensvertretern aus Landwirtschaft und angrenzenden Branchen sowie den betreuenden Professoren und Fachlehrern vorgestellt. Die gebauten Versuchsmodelle konnten im Anschluss in den Bionik-Laboren der Hochschule besichtigt und getestet werden – beispielsweise die technische Katzenzunge: Damit können Milchleitungen besonders wassersparend gereinigt werden. Auch der Chemikalienaufwand könnte durch das mechanische Verfahren der Arbeitsgruppe „Cattech“ deutlich verringert werden. Die Gäste waren sich einig, dass der Prototyp in Zusammenarbeit mit interessierten Firmen möglicherweise zu einem marktfähigen Produkt weiter entwickelt werden kann – auch für Anwendungsbereiche außerhalb der Landwirtschaft.

Eine weitere der vorgestellten Arbeiten hat sich den Schützenfisch zum Vorbild genommen. Das Tier verschießt einen Wasserstrahl so gezielt, dass es damit Insekten in der Luft treffen kann. Das Prinzip ist beispielsweise bei der Bewässerung von Feldern anwendbar, um auch bei Wind gleichmäßig bewässern zu können. „Die Zusammenarbeit mit den zukünftigen Nutzern hat zu besonders reifen Lösungsansätzen geführt“, sagt Prof. Dr. Tobias Seidl, Leiter des Westfälischen Instituts für Bionik.

„Die vorgestellten Ideen der Studierenden und Fachschüler sind erstaunlich und haben Anerkennung verdient. Der Umgang mit dem Wasser in der Landwirtschaft ist ein wichtiges Thema, gerade für das westliche Münsterland als landwirtschaftliche Intensivregion“,  sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur in Velen.

Eine Zusammenfassung aller Arbeitsgruppenergebnisse wird voraussichtlich im März veröffentlicht.

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18.12.2015: Radschnellweg Regio.Velo bekommt neuen Rückenwind

Das Regionale 2016-Projekt „Regio.Velo“ hat in dieser Woche viel Fahrt aufgenommen: Die Räte der beteiligten Städte und Gemeinden Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken, Velen und der Kreistag Borken haben dafür gestimmt, das Projekt weiterzuverfolgen. Nächste Etappe ist jetzt die vertiefende Planung für einen ersten Bauabschnitt von Bocholt bis Rhede. Hierfür wurde heute eine Förderung in Höhe von 240.000 Euro aus dem Förderprogramm Nahmobilität des Landes NRW bewilligt.

„Mit dem Radschnellweg Regio.Velo wird im westlichen Münsterland eine zukunftsweisende Verkehrsinfrastruktur geschaffen, die neue Fortbewegungsmöglichkeiten zum Beispiel für Berufspendler schafft. Ich freue mich, dass wir die Förderung für die weiteren Planungen jetzt sicherstellen konnten“, sagt Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin aus Münster. Regio.Velo soll zwischen Isselburg an der niederländischen Grenze und Coesfeld entstehen und auf einer Länge von 60 Kilometern sieben Kommunen miteinander verbinden. Radschnellwege sind deutlich breiter als normale Radwege, bieten somit gute Überholmöglichkeiten und haben Vorfahrtsregelungen bei Querungen. Gerade für schnelles Radfahren mit E-Bikes bieten sich neue Möglichkeiten.

Mit den vertiefenden Planungen beginnen jetzt die Detailarbeiten für den ersten Bauabschnitt von Bocholt bis Rhede: Wegematerial, Beleuchtung und die Gestaltung von Kreuzungen sind einige Punkte, die im Fokus stehen. Das politische Mandat hierfür hat das Projekt „Regio.Velo“ in dieser Woche erhalten: Sowohl Fachausschüsse als auch Räte in Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken, Velen stimmten für den Radschnellweg. Auch der Kreis Borken als Koordinator des Projektes gab grünes Licht. „Die Kommunalpolitik hat sehr intensiv über das Projekt diskutiert und dann ein starkes Signal ausgesandt: Wir befürworten die vertiefenden Planungen zum Radschnellweg, weil er für unsere Region neue Chancen bietet und neue Mobilitätsmöglichkeiten schafft“, sagt Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken.   

Rückenwind erhält das Regio.Velo-Projekt auch durch eine Machbarkeitsstudie. Diese bescheinigt dem Vorhaben großes Potential: gute Auslastung dank eines hohen Pendleraufkommens in der Region, gute Voraussetzung für die Trassenführung dank möglicher Teilnutzung einer ehemaligen Bahntrasse und ein hohes Nutzen-Kosten-Verhältnis. Positiv bewertet wurde zudem, dass unter anderem die Untere Landschaftsbehörde und der Naturschutzbund (NABU) bereits im jetzigen Planungsstadium einbezogen wurden, um Eingriffe in ökologisch sensible Gebiete zu vermeiden.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme werden auf ca. 42 Millionen Euro geschätzt. Die Bau- und Betriebskosten soll das Land NRW übernehmen. Dazu hat das Landeskabinett die Eckpunkte für die Änderung des Straßen- und Wegegesetzes beschlossen. „Der Region bietet sich hier die einmalige Chance, eine Vorreiterrolle für Mobilität im Ländlichen Raum zu übernehmen. Dass Radschnellwege funktionieren und vielen Menschen neue Möglichkeiten bieten, zeigen Radschnellwege in den Niederlanden. Dort gibt es mittlerweile mehr als 20 dieser Rad-Autobahnen“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. In NRW gibt es derzeit im Rahmen des Wettbewerbes „Radschnellwege NRW“ Planungen für fünf Strecken. Regio.Velo ist von diesen das am weitesten in der Planung fortgeschrittene Projekt.

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18.12.2015: 17 Millionen Euro Förderung für Projekte im westlichen Münsterland

Velen / Westliches Münsterland. Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin aus Münster, hat heute Zuwendungsbescheide in Höhe von rund 17 Millionen Euro an Empfänger aus dem westlichen Münsterland übergeben. Die Fördergelder sind für die Umsetzung von Regionale 2016-Projekten und damit verbundenen Innenstadtmaßnahmen vorgesehen.

Einen Zuwendungsbescheid erhielten die Städte Bocholt (4.690.000 Euro), Borken (3.056.000 Euro), Coesfeld (2.916.000 Euro), Dorsten (2.216.000 Euro), Lüdinghausen (2.207.000 Euro), Vreden (60.000 Euro), die Gemeinden Senden (724.000 Euro) und Schöppingen (955.000 Euro) sowie der Kreis Borken (240.000 Euro) und die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung (280.000 Euro).

„Ich freue mich, heute stellvertretend für das Land weitere Förderbescheide für das Regionale-Gebiet übergeben zu können“, sagte Dorothee Feller in Velen. „Im bevorstehenden Präsentationsjahr 2016 können das Westmünsterland und seine Anrainerkommunen zeigen, an welchen zukunftweisenden Projekten in den vergangenen Jahren gearbeitet wurde und wie durch gute regionale Zusammenarbeit die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam bewältigt werden können.“ Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, fügte hinzu: „Die Projektträger haben in den vergangenen Jahren intensiv an ihren Vorhaben gearbeitet. Es sind qualitativ herausragende Projekte entstanden. Ich freue mich, dass das Land diese Arbeit heute ausgezeichnet hat und fördert.“

Die Stadt Bocholt erhält 4,69 Millionen Euro aus dem NRW-Programm „Lebendige Gewässer“ für die ökologische Aufwertung der Bocholter Aa. Die geplanten Maßnahmen werden im Zuge des Regionale 2016-Projekts „KuBAaI – Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße“ umgesetzt und bilden das Rückgrat der neuen Freiraumspange zwischen Innenstadt und Aasee. Im bislang stark versiegelten Industrieareal wird der Fluss aufgeweitet, seine Ufer ökologisch neu gestaltet und naturnahe Auenzonen geschaffen. Diese Förderung ist ein weiterer wichtiger Baustein für das Gesamtprojekt KuBAaI neben den bereits bewilligten 10,4 Mio. Euro aus Städtebaumitteln.

Erst in der vergangenen Woche hatte das Projekt „Altes Rathaus Borken“ den A-Stempel der Regionale 2016 erhalten. Das Alte Rathaus wird zu einem Forum für Kunst und Kultur, zu einem Haus für Geschichte und Gegenwart weiterentwickelt. Die Stadt erhielt heute für den Hochbau, die Inneneinrichtung und die Gestaltung des Umfeldes einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3,056 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus der Städtebauförderung.

Mit 240.000 Euro Förderung aus dem NRW-Programm „Nahmobilität“ wird die Ausführungsplanung für den ersten Bauabschnitt von Bocholt nach Rhede des Radschnellweges „Regio.Velo“ gefördert. Empfänger des Zuwendungsbescheids ist der Kreis Borken. Die 60 Kilometer lange „Radautobahn“ soll zwischen Isselburg und Coesfeld entstehen und vor allem für Berufspendler eine Alternative zum PKW sein.

In Coesfeld soll mit der „BerkelSTADT“ der Fluss Berkel an zentralen Punkten wieder erlebbar und zugänglich werden. Zudem werden die beiden künstlich angelegten Flussarme „Umflut“ und „Fegetasche“ naturnaher gestaltet und der Hochwasserschutz verbessert. Den Zuwendungsbescheid über 2,916 Millionen Euro aus der Städtebauförderung erhielt Bürgermeister Heinz Öhmann heute für die Umgestaltung des Schlossparks und des Wiemannwegs sowie für weitere ergänzende Maßnahmen in der Innenstadt.

Die Stadt Dorsten erhält 2,216 Millionen Euro aus der Städtebauförderung. Hiermit wird unter anderem die Machbarkeitsstudie für die Umnutzung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes im Rahmen des Projekts „BahnLandLust“ unterstützt. Zudem wird neben weiteren Innenstadtmaßnahmen wie einem Hof- und Fassadenprogramm ein Stadtteilbüro für die Dauer von drei Jahren eingerichtet.

Mit dem Regionale 2016-Projekt „WasserBurgenWelt“ wird in Lüdinghausen der Landschaftsraum zwischen der Burgen Vischering, der Burg Lüdinghausen und der Altstadt neu gestaltet und bessere Wegeverbindungen geschaffen. Für die Bürgerinnen und Bürger entstehen Aufenthalts- und Erholungsflächen. Die Burg Vischering wird zudem zu einem zeitgemäßen Wissens- und Erlebnismuseum aufgewertet. 2,207 Millionen Euro aus der Städtebauförderung wurden für die Neugestaltung des Marktplatzes Lüdinghausen sowie des Landschaftsraums bewilligt.

Bereits im Bau befindet sich seit Anfang 2015 das „Kult“ in Vreden (ehemaliger Titel: Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland). Für begleitende Maßnahmen wie den städtebaulichen Planungsprozess „Domhof“ sowie die weitere Belebung der Innenstadt erhielt Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch einen Förderbescheid in Höhe von 60.000 Euro.

Das interkommunale Projekt „WasserWege – Stever“ umfasst ein Bündel an Maßnahmen entlang der Stever und ihrer Nebenflüsse – unter anderem zur Renaturierung, zur Veranschaulichung der Gewässerentwicklung und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Fluss. Die Gemeinde Senden als einer von mehreren Projektpartnern hat heute eine Förderung in Höhe von 724.000 Euro erhalten. Mit diesen Mitteln aus der Städtebauförderung werden die Planungen für eine neue Platz- und Ufergestaltung entlang des Dortmund-Ems-Kanals sowie eine bessere Anbindung an die Innenstadt unterstützt. Zudem werden Arbeiten an der Edith-Stein-Schule gefördert.

Die Gemeinde Schöppingen hat eine Förderung in Höhe von 955.000 Euro für das Projekt „Kraftwerk Künstlerdorf“ erhalten. Hierfür kann auf dem Gelände des Künstlerdorfes Schöppingen die Kulturhalle umgebaut und eine Hackschnitzelheizung mit Wärmenetz errichtet werden. Zudem wird ein integriertes Handlungskonzept gefördert. Energietechnik, Kunst und nachhaltiges Denken sollen im Zuge der Regionale 2016 im Künstlerdorf zusammengebracht werden.

280.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V des Bundes hat die „Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung“ erhalten. Mit diesen Mitteln können Sanierungsmaßnahmen an der Vorburg, der Gräftenmauer, dem Kapellenturm, dem Balkon am Haupthaus und dem Teehaus vorgenommen werden. Die Burg Hülshoff in Havixbeck soll im Zuge der Regionale 2016 zu einem „Droste-Kulturzentrum– Zukunftsort Literatur“ ausgebaut.

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Regionale 2016: Vier neue A-Projekte ausgezeichnet

Weg frei für vier weitere Projekte der Regionale 2016: Die Vorhaben „Automatisierungs- und Robotikcenter (ARC)“, „Forum Altes Rathaus Borken“, „Ressourcennetzwerk Textil – Dingd-energie“ und „WALDband“ haben heute grünes Licht für die Umsetzung erhalten.  Die Projek-te sollen wichtige Impulse für die infrastrukturelle, kulturelle und landschaftliche Entwicklung im westlichen Münsterland geben.

Mit den vier heute ausgezeichneten haben insgesamt 23 Vorhaben im Zuge der Regionale 2016 den A-Stempel und somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten. „Wir können mit dieser Zwi-schenbilanz sehr zufrieden sein, haben aber auch noch einige Aufgaben vor der Brust. Es gilt, möglichst viele der noch in der Entwicklung befindlichen Vorhaben über die Ziellinie zu bringen“, sagt Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken und Aufsichtsratsvorsitzender der Regionale 2016. Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, fügt hinzu: „Der Regionale-Präsentationszeitraum beginnt am 29. April 2016 und wird bis Sommer 2017 andauern. Die Ent-wicklung von Projekten läuft in dieser Zeit natürlich weiter.“

Mit dem Projekt WALDband wird ein Planungsprozess für 36.000 Hektar Waldbestand gestartet – eine Fläche von ca. 60.000 Fußballfeldern. Die Waldgebiete liegen im Raum zwischen Ruhrgebiet und Münsterland: Sie erstrecken sich von Wesel bis Olfen und von Reken bis Bottrop. Ziel ist es, neue Freizeit-, Tourismus- und Umweltbildungsangebote im Wald zu schaffen, durch eine bessere Besucherlenkung Konflikte zwischen Benutzergruppen zu entschärfen sowie Naturschutz und Tou-rismusangebote in Einklang zu bringen. Zudem ist die zukunftsorientierte Bewirtschaftung des Waldes ein wichtiger Baustein – beispielsweise die Frage, welche Maßnahmen im Wald aufgrund der Folgen des Klimawandels notwendig sind.  Der Regionalverband Ruhr, der Naturpark Hohe Mark Westmünsterland und der Landesbetrieb Wald und Holz NRW arbeiten gemeinsam an dem Vorhaben. „In den vergangenen Jahren ist von allen Projektpartnern viel intensive und harte Arbeit in das Projekt WALDband geflossen. Jetzt sind wir in der Lage die Region des Naturparks Hohe Mark – Westmünsterland in der Fläche fit für die Zukunft zu machen. Dabei erfolgen Bewusst-seinsbildung, Ressourcenerhaltung und Wirtschaftsförderung durch naturnahen Tourismus Hand in Hand“, sagt Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturpark Hohe Mark Westmünsterland. Die geplante Gesamt-Investitionssumme liegt bei 6,3 Millionen Euro und soll durch unterschiedli-che Förderprogramme abgedeckt werden.

Investitionen von 5,7 Millionen Euro sind für das Projekt „Forum Altes Rathaus Borken“ vorgese-hen, davon rund 3 Millionen Euro aus der Städtebauförderung. Die Stadt möchte das Alte Rathaus zu einem Forum für Kunst und Kultur, zu einem Haus für Geschichte und Gegenwart weiterentwi-ckeln. Haupt- und ehrenamtlich Engagierte, Künstler und Wissenschaftler, Besucher und Nutzer sowie Institutionen und Initiativen sollen hier zukünftig noch besser zusammenarbeiten. Das Projekt beinhaltet zwei Bausteine: Zum einen soll durch eine neue Ausstellungskonzeption die Stadtge-schichte neu präsentiert und lokale Identität gefördert werden. Außerschulische Lernangebote für Schülerinnen und Schüler werden ausgebaut, zudem soll das Forum eine Anlaufstelle für ehrenamt-liche Engagierte werden. Das Gebäude wird barrierefrei zugänglich und energetisch saniert. Der zweite Baustein hat eine regionale Ausrichtung: Als Forum für das Deutsch-Niederländische Grafik-netzwerk sollen Druckgrafiken gesammelt und ausgestellt werden. „Ich freue mich über die Aus-zeichnung mit dem A-Status. Das Projekt wird nicht nur den Borkener Kulturbereich, sondern auch die Innenstadtentwicklung der Stadt Borken positiv beeinflussen. Weiterhin trägt das Projekt dazu bei, weitere Investitionen im Umfeld anzuregen“, sagt Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing.

Cleverer Wärmeverbund in Dingden
Der Titel „Dingdenergie“ bringt auf den Punkt, worum es bei dem neuen A-Projekt der Regionale 2016 geht: Hamminkeln-Dingden möchte beim Thema Energieversorgung neue Wege gehen.  Ge-plant ist ein Wärmeverbund: Abwärme aus örtlichen Textil-Unternehmen und Blockheizkraftwerken soll kommunalen, gewerblichen und privaten Abnehmern zur Verfügung stehen. Somit entsteht in Dingden ein Wärmeverbund, der effizient ist und an dem viele verschiedene Akteure beteiligt sind: Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, die Kommune und landwirtschaftliche Betriebe. „Die Stadt Hamminkeln hat sehr viel Arbeit in das Vorhaben gesteckt – mit Erfolg: Das Konzept überzeugt, das Projekt kann einen Gewinn für alle Beteiligten in Dingden darstellen“, sagt Uta Schneider, Ge-schäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. Für den ersten Bauabschnitt des Projektes sind Inves-titionen von 466.000 Euro vorgesehen. Eine Förderung ist beantragt.

Viertes neues A-Projekt ist das „Automatisierungs- und Robotikcenter“. Mit dem Vorhaben sollen Unternehmen der Region Unterstützung bei der Einführung der Robotik- und Automatisierungs-technik erhalten. Entscheidender Baustein ist die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Unterneh-men untereinander und mit Hochschulen: Wissensvermittlung, wissenschaftliche Anwendungsana-lyse, Beratung oder Machbarkeitsstudien sollen gefördert werden. Derzeit wird noch erörtert, ob hierfür eine neue bauliche oder technische Infrastruktur notwendig ist. Gebildet hat sich bereits das Netzwerk „Robotik für kleine und mittlere Unternehmen“ – ein Zusammenschluss von zehn mittel-ständischen Unternehmen aus den Branchen Maschinenbau, Metallverarbeitung, Elektro- und Si-cherheitstechnik sowie Experten der Westfälischen Hochschule in Bocholt und der Fachhochschule Münster. Dieser Zusammenschluss soll zu einem regionalen Kompetenznetzwerk ausgeweitet wer-den.

Ein weiteres Projekt mit Wirtschaftsbezug, das „Haus der Bionik“ ist heute vom C- in den B-Status der Regionale 2016 aufgewertet worden. Träger sind die Innocent Bocholt GmbH und die Wirt-schaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH. Mit dem Vorhaben sollen bionische Funktionsweisen aus der Natur erforscht und die Ergebnisse kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

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26.11.2015: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eröffnet Regionale-Präsentationszeitraum im April 2016

Im westlichen Münsterland wird seit 2010 im Zuge des NRW-Strukturförderprogramms „Regionale 2016“ an Projekten gearbeitet, die die Region fit für die Zukunft machen sollen. Die Ergebnisse werden ab April des kommenden Jahres vorgestellt: Dann findet unter dem Motto „ZukunftsLAND verbindet“ der Regionale-Präsentationszeitraum statt. Bis Sommer 2017 stehen die mehr als 40 Projekte im besonderen Fokus.

Präsentationszeitraum – das klingt nach langwierigen Vorträgen und offiziellen Empfängen. Die  Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, Uta Schneider, gibt aber Entwarnung: „Der Präsentationszeitraum ist vor allem für die Menschen im westlichen Münsterland da. Unser Ziel ist, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger viele Gelegenheiten haben, ‚ihre‘ Zukunftsprojekte vor Ort und in der ganzen Region kennen zu lernen, mit Spaß, mit Freude und mit vielen überraschenden Erlebnissen. Mit den Projekten der Regionale 2016 wird das westliche Münsterland zum ZukunftsLAND und das soll man im Präsentationszeitraum an vielen Orten erleben können.“

Die offizielle Auftaktveranstaltung mit geladenen Gästen findet am Freitag, 29. April 2016, in Coesfeld statt: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird dann den Präsentationszeitraum eröffnen. An den beiden folgenden Wochenend-Tagen sind an vielen Projektstandorten parallele Aktionen und Veranstaltungen geplant. „Vorhaben wie beispielsweise das Intergenerative Zentrum in Dülmen, das Kulturquartier KuBAaI in Bocholt oder auch das 2Stromland besitzen das Potential, die Region nachhaltig und positiv zu verändern. Im Präsentationsjahr möchten wir alle Interessierte mit an diese Orte nehmen“, erklärt Uta Schneider.

Um dies zu erreichen, setzt die Regionale 2016 Agentur auf die Verbindung von Kultur, Erlebnis und Information. „Wir arbeiten intensiv mit den Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden zusammen, damit die Projekte vor Ort erlebbar werden“, sagt Michael Führs, der in der Regionale 2016 den Präsentationszeitraum koordiniert. Die ersten Höhepunkte stehen bereits fest: Am 17. und 18. September wird in Bocholt ein regionales Kulturfest ausgerichtet. Standort wird das Areal sein, das im Zuge der Regionale 2016 zum „Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße (KuBAaI)“ entwickelt wird. Im Rahmen der beiden Projekte „Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland“ und „Altes Rathaus Borken“ findet am 2. und 3. September unter dem Titel „IDEALE“ in Borken ein Kurzfilmfestival statt. Viele weitere Ideen, wie ein Theaterfestival und eine Open-Air-Kinoreihe an Projektstandorten, sind derzeit in Arbeit.

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5.11.2015: Neues Kurzfilmfestival „IDEALE“ im Westmünsterland – Aufruf zum Mitmachen!

„IDEALE“ – ist der Name eines neuen Kurzfilmfestivals im Westmünsterland, das am 2. und 3. September 2016 stattfindet. Das Festival ist eine gemeinsame Initiative der Projekte „Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland“ und „Forum Altes Rathaus Borken“, die gerade im Rahmen der Regionale 2016 entstehen. Unter dem Motto „Mein Vorbild – Zwischen Ideal und Idol“ sind alle Interessierten – Profis und Laien aus der Region und darüber hinaus – ab sofort dazu aufgerufen, Kurzfilme als Wettbewerbsbeiträge für das Festival einzureichen.

"Viele Menschen haben sich in den letzten Jahren auf den Weg gemacht und im Rahmen der Regionale 2016 Zukunftsprojekte entwickelt, die Vorbildcharakter haben. Das Kurzfilmfestival IDEALE lenkt einen ganz persönlichen Blick auf die Frage: Was heißt Vorbild für mich? An wem orientiere ich mich in meinem Leben", sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, zum Hintergrund des Festivals.

"Jeder Interessierte kann mitmachen. Willkommen sind Beiträge von Schulklasse oder Einzelpersonen aus jeder Altersgruppe genauso wie Filme von Profis" beschreibt Corinna Endlich, Leiterin des Kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland, das aktuell in Vreden entsteht, die Zielgruppe des Festivals. "Uns geht es darum, viele Menschen zu erreichen und zum Mitmachen zu motivieren", ergänzt Dr. Britta Kusch-Arnhold, Leiterin des Stadtmuseums Borken, das im Rahmen der Regionale 2016 zum "Forum Altes Rathaus Borken" weiterentwickelt wird.

Das Thema des Festivals "Mein Vorbild" ist sehr offen gefasst. Wie weit die Spanne reicht, zeigen die Plakatmotive, mit denen das Filmfestival beworben wird: Da gibt es die junggebliebene Oma genauso wie den sympathischen Rocker oder den fürsorglichen Familienvater. "An welchen Vorbildern man sich orientiert, ist eine sehr individuelle Frage. Wir sind sehr gespannt, welche Ideale uns in Form von Kurzfilmen vorgestellt werden", sagt Corinna Endlich.

Jeder eingereichte Kurzfilm darf zwischen sieben und 15 Minuten lang sein. Wie der Film gestaltet ist, bleibt den Teilnehmenden überlassen. Ob Trickfilm, Spielfilm oder Dokumentation – alles ist möglich. Einzige Bedingung: Die Filme sollten nicht älter als drei Jahre sein. Einsendeschluss ist der 13. Mai 2016. Eine Jury sichtet die Beiträge und wählt die Filme aus, die im September 2016 im Rahmen des Festivals gezeigt werden. Die Filme werden in fünf Kategorien bewertet: Gruppenarbeit (mind. 8 Personen), Einzelarbeit, Short Cut (max. 6 Minuten Filmlänge), Filmexperiment und Profibeitrag. Zu gewinnen gibt es z.B. einen Profi-Filmworkshop bei der Filmwerkstatt Münster und Aufführungen in Kinos im Westmünsterland.

Detaillierte Informationen zum Festival gibt es unter: www.ideale2016.de


Hintergrund:
Das Kurzfilmfestival IDEALE ist Teil des Präsentationsjahres der Regionale 2016, das von Ende April 2016 bis zum Sommer 2017 stattfinden wird. In diesem Zeitraum werden die Projekte der Regionale 2016 mit vielen Aktivitäten überall im westlichen Münsterland der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Kurzfilmfestival ist ein Kooperationsprojekt der Regionale 2016-Projekte „Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland“ in Vreden und „Forum Altes Rathaus“ in Borken.

Viele Menschen im westlichen Münsterland haben sich in den letzten Jahren auf den Weg gemacht und im Rahmen der Regionale 2016 gemeinsam in vielen Bereichen Strategien und Projekte entwickelt, um die Region zukunftsfähig zu machen. Viele dieser Projekte sind schon in der Realisierung, andere sind noch auf dem Weg. Alle Projekte haben gemeinsam, dass sie Zukunftsprojekte für die Region sind, die Vorbildcharakter haben – nicht nur für das westliche Münsterland.

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12.10.2015: Armin Laschet zu Besuch im ZukunftsLAND

Auf Einladung der Regionale 2016 Agentur bereiste am vergangenen Freitag der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Armin Laschet, das westliche Münsterland. Auf dem Programm der ganztägigen Tour standen mehrere Projekte in der Region, die eines gemeinsam haben: Viele Menschen engagieren sich vor Ort für ihre Heimat und die Zukunft ihrer Region.

Die Reiseroute des prominenten Besuchers umfasste unter anderem die Regionale 2016-Projekte Pankok Museum Haus Esselt (Hünxe), Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland (Vreden), ZukunftsDORF Legden, BerkelSTADT Coesfeld, Alter Hof Schoppmann (Nottuln-Darup) und Intergeneratives Zentrum Dülmen. Auch eine kurze Stippvisite in der Regionale 2016 Agentur in Velen und die Eröffnung einer Ausstellung von Lastenrädern in Coesfeld standen auf dem dichten Tagesprogramm.

„Die Vielfalt und Qualität der Vorhaben, die im Rahmen der Regionale 2016 in den Kreisen, Städten und Gemeinden des westlichen Münsterlands umgesetzt werden sollen, ist beeindruckend. Die Region bleibt liebenswert, erfolgreich und stark, weil sich viele Menschen für ihre Heimat und für die Zukunft ihrer Region engagieren. Einmal mehr zeigt sich: ländliche Regionen sind Zukunftsregionen in Nordrhein-Westfalen", so Laschets Fazit am Ende der Tour.

Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, zeigte sich erfreut über Laschets Einschätzungen. "Ich freue mich, wenn Sie so positive Eindrücke aus unserer Region mitnehmen. Bitte unterstützen Sie die Regionale 2016 weiterhin mit Ihrer politischen Arbeit in Düsseldorf", gab sie dem Landespolitiker mit auf den Weg.

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23.9.2015: Grünes Licht für Projekte in Schöppingen und Südkirchen

Stadtlohn/Velen. Im Zuge der Regionale 2016 haben heute zwei Projekte grünes Licht für die Umsetzung erhalten: „Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen“ und „Wohnzukunft Südkirchen“. Damit sind derzeit 19 Projekte mit dem A-Status ausgezeichnet, der finalen Wertung der Regionale 2016. Zudem wurde die „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“ in den B-Status aufgewertet und mit „Schermbeck erLeben“ ein neues Projekt in das NRW-Strukturförderprogramm im westlichen Münsterland aufgenommen.

Im Zentrum des Projektes Kraftwerk Künstlerdorf steht die Verbindung von Energiegewinnung und Kunst. Die Energiewende wird durch die wachsende Zahl von Windrädern, Solar- und Biogasanlagen Auswirkungen auf das Landschaftsbild haben. Im Künstlerdorf in Schöppingen werden deshalb Ideen entwickelt, wie Energietechnik, Kunst und nachhaltiges Denken zusammengebracht werden können. Das Projekt beinhaltet mehrere Bausteine: Eine ehemalige Fabrikhalle auf dem Areal wird so umgebaut, dass sie künftig eine Dauerausstellung zum Thema Energie und Kunst beinhalten und zudem durch die Bürgerinnen und Bürger sowie durch Vereine des Ortes flexibel genutzt werden kann. Eine neue Hackschnitzel-Heizung wird nicht nur das Künstlerdorf sondern auch das Rathaus mit regenerativer Energie versorgen. Auf dem Gelände entstehen zudem sogenannte „Kraftstationen“, die das Thema „Energie und Kunst“ veranschaulichen. Die energetische Sanierung des Schöppinger Rathauses ist ebenfalls Bestandteil des Projektes. Perspektivisch sollen zudem in der Region „Kraftfelder“ entstehen: Energieanlagen, die auch künstlerisch-ästhetische Fragen einbeziehen. Die Gesamtinvestitionssumme des Projekts beträgt 4 Millionen Euro, von denen 2,4 Millionen Euro durch Städtebaufördermittel und Mittel der Kulturförderung bestritten werden. Den Eigenanteil übernimmt die Gemeinde Schöppingen.

Zweites neues A-Projekt ist „Wohnzukunft Südkirchen“. Die Gemeinde Nordkirchen richtet für den Ortsteil Südkirchen ein Quartiersmanagement – vereinfacht gesagt ein Beratungsangebot – ein. Dieses wird Bürgerinnen und Bürger bei Fragen zu Wohnangeboten für Jung und Alt, Mehrgenera-tionen- und barrierefreiem Wohnen weiterhelfen – ein Angebot, das besonders von älteren Einfami-lienhausgebieten ansprechen soll. Diese in die Jahre gekommenen Gebiete gibt es in Südkirchen ebenso wie in allen Orten in der Region in großer Zahl. Mit dem Projekt sind Gesamtinvestitionen von 50.000 Euro verbunden. Hiervon werden 30.000 Euro durch Mittel der Städtebauförderung abgedeckt, der Eigenanteil der Gemeinde Nordkirchen beträgt 20.000 Euro. Das Projekt ist aus dem Aufruf „Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!“ der Regionale 2016 entstanden. Unter diesem Motto wird an vielen Stellen im westlichen Münsterland an neuen Ideen für die Baugebiete der 1950er bis 1970er Jahre gearbeitet.

In den B-Status aufgewertet wurde heute das Projekt „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“. Hinter dem Projekt steht federführend der Münsterland e.V. Ausgehend von der Burg Vischering in Lüdinghausen sollen die zahlreichen Burgen und Schlösser in der Region noch stärker miteinander verknüpft und als touristische Marke plaziert werden. Das Rückgrat hierfür bildet der schon bestehende Fahrrad-Themenweg „100-Schlösser-Route“, der als touristisches Premiumprodukt weiterentwickelt werden soll. Darüber hinaus sollen weitere neue touristische Angebote und Produkte entwickelt werden. Grundlage für diese Bausteine ist ein „Masterplan Schlösser- und Burgenregion Münsterland“. Dieser vorbereitende Teil des Gesamtprojektes startet bereits in Kürze.

Neu in den Regionale 2016-Prozess aufgenommen und mit dem C-Status ausgezeichnet wurde „Schermbeck erLeben“. Mit dem Projekt beteiligt sich die Gemeinde Schermbeck an dem Regionale 2016-Projektaufruf „Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!“. Im Mittelpunkt stehen Spiel- und Freiflächen, die es in allen Wohngebieten und im Ortszentrum Schermbecks gibt. Sie sind in die Jahre gekommen und werden z.T. kaum noch genutzt. Sie sollen insgesamt in den Blick genommen, umgestaltet und miteinander vernetzt werden. Die Grundlage hierfür bildet ein Spiel- und Bewegungsraumkonzept, das vorsieht, die Aufenthalts- und Erlebnisqualität des Ortskerns und der umgebenden Wohngebiete zu verbessern. Ziel ist es, Schermbeck zu einem zukunftssicheren, attraktiven Wohn- und Geschäftsort mit hohem Freizeit- und Erholungswert für alle Generationen zu entwickeln.

Hintergrund: Die Regionale 2016
Die Regionalen sind ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Wettbewerb an Regionen vergeben wird. Diese erhalten damit die Chance, in selbst gewählten Themenfeldern strukturwirksame Projekte zu planen und umzusetzen. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Regionalen organisatorisch und finanziell. Die Regionale 2016 findet unter dem Motto „ZukunftsLAND“ im westlichen Münsterland statt. Der Region gehören die Kreise Coesfeld und Borken inklusive ihrer kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Selm und Werne an.

Das mehrstufige Auswahlverfahren für Projekte der Regionale 2016 ist in die Stufen "C", "B", und "A" eingeteilt, wobei die "C" die erste Stufe markiert und die Einstufung in die Kategorie A die Umsetzungsreife des jeweiligen Projektes signalisiert. Für die Aufnahme in die Kategorie C ist zunächst eine „Projektskizze“ einzureichen, die für die Aufnahme in die Kategorie B zu einer „Projektstudie“ und für das Erreichen der Kategorie A zu einem „Projektdossier“ ausgearbeitet wird.

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8.9.2015: Lastenrad-Wanderausstellung macht Halt in Rhede

Radeln macht Spaß, ist gesund und bringt Menschen zueinander. Mit den neuen Optionen der Elektromobilität kann das Fahrrad als Verkehrsmittel sogar noch an Bedeutung gewinnen. Ein für das Münsterland relativ neues und vielversprechendes Modell ist dabei das Lastenfahrrad.

Die Regionale 2016 Agentur möchte mit einer Wanderausstellung über Lastenfahrräder neue mobile Lösungsansätze in der Region aufzeigen. Die Wanderausstellung macht vom 10. bis 23. September 2015 Zwischenstation in Rhede. Im Rathaus werden dann an der Seite des Lastenfahrrads „RUDi“ der Regionale 2016 Agentur zwei weitere Transporträder zu sehen sein. Offizielle Eröffnung ist am Donnerstag um 14.30 Uhr.

Vom 25. September bis 7. Oktober ist die Ausstellung anschließend im Shopping-Center Vennehof in Borken zu sehen. Abschließende Station ist vom 9. bis 16. Oktober die Sparkasse Westmünsterland, Hauptstelle Coesfeld. „Lastenfahrräder sind eine gute Alternative zum Auto. Sie bieten die Möglichkeit, Kinder zur Kita zu bringen, den Großeinkauf nach Hause zu fahren und sind sogar eine prima Pkw-Alternative für Kurierdienste oder Handwerker“, sagt Dr. André Wolf, Projektmanager der Regionale 2016 Agentur. Entwickelt und zur Verfügung gestellt wurde die Ausstellung vom ADFC Sachsen. In der Ausstellung werden auch Elektro-Lastenräder gezeigt.

8.9.2015: Hof Schoppmann in Nottuln-Darup ist eröffnet

NRW-Umweltminister Johannes Remmel hat am Freitagabend den Alten Hof Schoppmann in Nottuln-Darup neu eröffnet. „Ich bin sehr beeindruckt. Das Projekt ist geprägt von bürgerschaftlichem Engagement und dem Miteinander von vielen unterschiedlichen Partnern“, sagte Remmel.

Zu der offiziellen Feierstunde waren zahlreiche Gäste aus dem westlichen Münsterland und Bürgerinnen und Bürger aus Darup gekommen. Der ehemals landwirtschaftlich genutzte Hof ist in den vergangenen Monaten umgebaut worden und soll künftig zu einem neuen Dorfmittel- und Treffpunkt werden. Das Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld hat auf Hof Schoppmann bereits seinen neuen Sitz bezogen, zudem sind Räumlichkeiten für ambulant-betreutes Wohnen eingerichtet worden. In Zukunft soll ein „Dorfsupermarkt“ auf Hof Schoppmann untergebracht werden, um die Nahversorgung in Darup langfristig sicher zu stellen. Das Projekt ist unter anderem aus dem LEADER-Programm und von der NRW-Stiftung gefördert. Im Zuge des Strukturförderprogramms Regionale 2016 ist es das erste Bauvorhaben, das eröffnet werden konnte.

Stimmen zur Eröffnung:
•    Johannes Remmel (NRW-Umweltminister): „Ich bin sehr beeindruckt. Das Projekt ist geprägt von bürgerschaftlichem Engagement und dem Miteinander von vielen unterschiedlichen Partnern. Dies sind auch die Merkmale, die für andere Dörfer Beispiel gebend sein können.“
•    Holger Zbick (Daruper Bürger-Genossenschaft): „Jetzt fängt die Arbeit erst richtig an. Die Daruper Bürgergenossenschaft steht in den Startlöchern, die tollen Räumlichkeiten mit Leben zu füllen. So haben wir schon begonnen, die bis heute entwickelten konkreten Nutzungen insbesondere des Dorfgemeinschaftsraumes, zusammen mit den Partnern umzusetzen. Erste Aktivitäten sind Tanzkurse und Kulturveranstaltungen. Kurzfristig werden auch die nötigen Anträge gestellt werden, um ein niederschwelliges Betreuungsangebot für insbesondere demenziell erkrankte Menschen einzuführen.“
•    Thomas Zimmermann (Geschäftsführer des Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.): „Bei der Eröffnung wurden erneut die vielen unterschiedlichen Facetten des Projektes  deutlich. Die positiven Reaktionen der Gäste zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind."
•    Martin Althoff (Geschäftsführer des IBP Interkulturelle Begegnungsprojekte e.V.): „Eine gelungene Veranstaltung! Besonders erfreulich sind die Rückmeldungen, sich auf dem Alten Hof Schoppmann engagieren zu wollen. Nach der Umbauphase gilt es nun, den Hof mit Leben zu füllen. Wir freuen uns auf rege Besuche beim Apfelfest, den Kulturveranstaltungen sowie den Infotagen über die Arbeit des Naturschutzzentrums und des IBP im September. Bei Fragen zum Programm kann man uns gerne anrufen, oder auf dem Hof vorbeikommen.“
•    Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016 Agentur): „Glückwunsch an alle, die an diesem Projekt beteiligt sind. Hier ist in gemeinsamer Arbeit etwas entstanden, auf das Darup, die Gemeinde Nottuln und die gesamte Region sehr stolz sein können. Dass wir unser erstes Regionale 2016-Bauprojekt eröffnen konnten, ist natürlich auch wunderbar.“

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4.9.2015: Blind Date mit Fortsetzung

Nach der erfolgreichen Premiere im Mai lädt die Regionale 2016 Agentur zum zweiten „Blind Date mit der neuen Heimat“ ein. Die Tour findet am Samstag, 26. September, von 11 bis ca. 18 Uhr statt. Start und Zielpunkt ist Coesfeld. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Das „Blind Date mit der neuen Heimat“ richtet sich an Neubürger/innen, die seit kurzem im westlichen Münsterland leben. Die Tour zeigt die Region aus ungewöhnlichen Perspektiven und führt zu Orten, die man nicht auf den ersten Blick entdeckt. „Die Stationen werden vorher nicht verraten, insofern dürfen sich alle Teilnehmer auch auf eine Reise ins Unbekannte freuen“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Bei der Planung der Tour konnte die Agentur auf die vielen positiven Rückmeldungen des ersten „Blind Date“ bauen: 35 Teilnehmer erkundeten im Mai unter anderem die besondere Atmosphäre der Zeche Fürst Leopold in Dorsten und durften im Otto-Pankok-Museum in Hünxe ihrer Kreativität mit eigenen Kohlezeichnungen freien Lauf lassen.

Für das leibliche Wohl ist während der Tour gesorgt. Detail-Informationen zum Start in Coesfeld werden nachgereicht. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Anmeldungen sind noch bis zum 18. September per E-Mail  an die Adresse  willkommen@regionale2016.de möglich. Weitere Informationen bietet die Internetseite www.regionale2016.de/blind-date.

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28.8.2015: 4. ZukunftsLANDpartie gibt Vorgeschmack auf Regionale-Jahr

Unter dem Motto „Grenzen überwinden“ fand am Donnerstag die 4. ZukunftsLANDpartie der Regionale 2016 statt. An der Veranstaltung im CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten nahmen 270 geladene Gäste aus Nordrhein-Westfalen teil.

Seit 2012 findet die ZukunftsLANDpartie an wechselnden Orten im westlichen Münsterland statt. Mit dem Creativ Quartier Fürst Leopold wurde in diesem Jahr ein Schauplatz gewählt, der Moderne und Historie miteinander vereint. Nach fast 90 Jahren Kohleförderung wurde die Zeche Fürst Leopold 2001 geschlossen. 2008 folgte der Startschuss für das CreativQuartier. Seitdem entwickelt sich das Areal zu einem Treffpunkt mit Künstlerateliers, Gastronomiebetrieben und Veranstaltungsräumen. „Es war ein  idealer Ort, um die Entwicklung der Regionale 2016-Projekte zu präsentieren. Viele Projekte verbinden Geschichte und Zukunft miteinander, möchten Tradition bewahren und gleichzeitig Neues wagen“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

270 Gäste aus Politk, Wirtschaft, Bildung, aus Städte und Gemeinden der Region sowie aus Vereinen und Verbänden nahmen an den Projekt-Exkursionen am Nachmittag und an der Abendveranstaltung mit Bühnenprogramm teil. „Grenzen überwinden“ war dabei leitendes Motto. „Es gibt viele Regionale 2016-Projekte, die auf ganz unterschiedliche Weise neue Verbindungen schaffen: durch Zusammenarbeit zwischen Städten und Gemeinden, zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtigunge sowie über Zuständigskeitsgrenzen und Fachgebiete hinweg“, erklärt Uta Schneider. Gutes Beispiel ist das „2Stromland“, eines der Projekte, die gestern im Fokus standen. Die Städte Olfen, Haltern am See und Datteln, der Lippeverband, die Haus Vogelsang Gesellschaft, Gelsenwasser und die RAG Montan Immobilien arbeiten gemeinsam daran, Ökonomie, Ökologie und die Erlebbarkeit des Lanschaftsraums zwischen Lippe und Stever zu verbessern.

Auch die Projekte „Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland“, „Innenleben“, „Unser Leohaus“, „Dingdenergie“, WasserWege Stever“ und „Waldband“ standen im besonderen Fokus. Die Exkursionen am Nachmittag führten u.a. ins nahe gelegene Wulfen-Barkenberg, zum Wald-Kubus in Oer-Erkenschwick, nach Olfen, an den Ternscher See in Selm, nach Hamminkeln-Dingden und in den LippePolderPark. Das Besondere an den ZukunftsLANDpartie-Exkursionen: Die Teilnehmer wussten nicht, wohin die Reise geht. Durch das Abendprogramm führte WDR-Moderator Matthias Bongard. Mit von der Partie war zudem das Improvisationstheater „placebo“ aus Münster.

Die 4. ZukunftsLANDpartie war auch Vorgeschmack auf das kommende Jahr: Im April 2016 startet das Präsentationsjahr der Regionale mit Veranstaltungen, Präsentationen und Kulturevents im gesamten westlichen Münsterland.

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28.8.2015: NRW-Umweltminister Johannes Remmel eröffnet Hof Schoppmann

Das Baugerät ist beiseite geräumt, die letzten Arbeiten sind abgeschlossen: In Nottuln-Darup ist alles vorbereitet für einen großen Festakt. NRW-Umweltminister Johannes Remmel wird am Freitag, 4. September, den Alten Hof Schoppmann im Dorfzentrum neu eröffnen. Der ehemals landwirtschaftlich genutzte Hof ist in den vergangenen Monaten umgebaut worden und soll künftig zu einem neuen Dorfmittel- und Treffpunkt werden. Deshalb wird am kommenden Freitag auch in großem Kreis gefeiert: Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.

Die Veranstaltung startet um 16.30 Uhr: Johannes Remmel besichtigt zunächst die umgebauten Gebäude, ehe gegen 17 Uhr der offizielle Festakt beginnt. Dieser wird von Andreas Kramer, Chefredakteur von Radio Kiepenkerl, moderiert. Anschließend wird bei Musik, Getränken und Leckereien vom Grill bis in die Abendstunden hinein weitergefeiert. „Wir würden uns freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger mit dabei sind, immerhin ist das Projekt auch für die Daruper entstanden“, sagen Martin Althoff, Geschäftsführer des IBP Interkulturelle Begegnungsprojekte e.V., und Thomas Zimmermann, Geschäftsführer des Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.. Die beiden Vereine haben unter Mitwirkung der Bürgergenossenschaft und der Gemeinde Nottuln das Projekt entwickelt und umgesetzt.

Auch für die Regionale 2016 ist die Eröffnung ein besonderer Tag: Der Alte Hof Schoppmann ist das erste Bauprojekt im Zuge des NRW-Strukturförderprogramms, das eröffnet wird. „Dieses Vorhaben zeigt, was durch Kooperationen möglich ist. Die gemeinsame Arbeit von IBP, Naturschutzzentrum, Bürgergenossenschaft und Gemeinde ist hierfür ein wunderbares Beispiel. Viele wichtige Partner wie die die LEADER-Region Baumberge und die NRW-Stiftung haben das Projekt unterstützt und gefördert“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld hat bereits seinen neuen Sitz auf Hof Schoppmann bezogen. Zudem sind Räumlichkeiten für ambulant-betreutes Wohnen eingerichtet worden. Abgeschlossen ist das Projekt damit aber noch nicht: Ein „Dorfsupermarkt“ soll auf Hof Schoppmann untergebracht werden, um die Nahversorgung in Darup langfristig sicher zu stellen. Hierfür wird eng mit der Dorfgenossenschaft zusammengearbeitet. Als weiterer Baustein ist zudem geplant, eine neue Naturschutzausstellung zu entwerfen und zu präsentieren.

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25.8.2015: Landtagsabgeordnete bereisen das ZukunftsLAND

Nachdem im März dieses Jahres sich Projekte der Regionale 2016 im NRW-Landtag in Düsseldorf präsentierten, wurde der Spieß jetzt umgedreht: Auf einer Exkursion besuchten mehrere Landtagsabgeordnete das ZukunftsLAND. Stationen waren die Projekte in Dülmen, Coesfeld, Legden und Vreden.

An der von der Regionale 2016 Agentur organisierten Exkursion nahmen die Abgeordneten Dr. Birgit Beisheim (Bündnis 90 / Die Grünen), Werner Jostmeier und Bernhard Schemmer (beide CDU) sowie Thomas Marquardt, Norbert Meesters und Hans-Peter Müller (alle SPD) teil.

In Dülmen machten sich die Abgeordneten ein Bild über Arbeiten am Intergenerativen Zentrum, das zwischen Rathaus und St.Viktor-Kirche gebaut wird. Zweite Station war Coesfeld: Die Stadt möchte im Zuge der Regionale 2016 zur „BerkelSTADT“ werden, den Fluss in der Innenstadt erlebbarer machen sowie den Hochwasserschutz und die Ökologie verbessern.

In Legden besichtigten die Landespolitiker den vor kurzem fertig gestellten Dahliengarten. Er ist ein Baustein des Gesamtprojekts „ZukunftsDORF Legden“, mit dem die Gemeinde unter anderem Themen wie Barrierefreiheit, Gesundheitsvorsorge und selbstbestimmtes Leben im Alter angeht. Zum Abschluss der Exkursion wartete eine Baustellenführung: In Vreden warfen die Abgeordneten einen Blick auf das im Bau befindliche „Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland“, das zu einem kulturellen Knotenpunkt für die Region werden und verschiedene Einrichtungen unter einem Dach bündeln soll.

„Wir sind sehr froh, dass die Projekte in Düsseldorf immer stärker in den Blickpunkt geraten. Das ist eine hervorragende Entwicklung. Mit der Regionale schaffen wir Aufmerksamkeit und machen deutlich: Im westlichen Münsterland, dem ZukunftsLAND, passiert unglaublich viel, die Region entwickelt sich erfolgreich weiter“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

An den Präsentationen nahmen neben den Projektträgern vor Ort unter anderem auch die beiden Landräte Dr. Kai Zwicker (Borken) und Konrad Püning (Coesfeld) teil.

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21.8.2015: Transport-Wunder auf zwei Rädern: Lastenradausstellung startet in Bocholt

Das Fahrrad ist bereits lange nicht mehr nur bloßes Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu kommen. In vielen Städten wächst die Zahl von Transporträdern als umweltfreundliche Alternative zum PKW. Mit einer Lastenrad-Wanderausstellung möchte die Regionale 2016 Agentur neue mobile Lösungsansätze aufzeigen und Bürgerinnen und Bürger in der Region motivieren, das Auto auch mal stehen zu lassen.

Start ist am 26. August in Bocholt. Um 11.15 Uhr ist in den Shopping Arkaden, Berliner Platz 2, die Ausstellungs-Eröffnung. Zu sehen sind u.a. die Lastenfahrräder „GEORG“ der Stadt Bocholt und „RUDi“ der Regionale 2016 Agentur sowie weitere Transporträder. Die Ausstellung wurde vom ADFC Sachsen erstellt und wird von der Regionale 2016 Agentur präsentiert. Sie ist bis zum 9. September in Bocholt zu sehen. Die weiteren Stationen sind vom 11. bis 23. September das Rathaus in Rhede, vom 25. September bis 7. Oktober das Shopping-Center Vennehof in Borken und vom 9. bis 16. Oktober die Sparkassen-Hauptstelle in Coesfeld. Der Eintritt ist kostenlos.

 „Lastenräder sind die ,Kombis‘ unter den Fahrrädern. Die Ausstellung zeigt Möglichkeiten auf, wie beispielsweise der Einkauf im Supermarkt auch ohne PKW bewältigt werden kann“, sagt Dr. André Wolf, Mobilitäts-Experte der Regionale 2016 Agentur.

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11.8.2015: Der Überblick: Arbeiten an Regionale-Projekten laufen auf Hochtouren

Unter dem Motto „ZukunftsLAND“ läuft derzeit das NRW-Strukturförderprogramm Regionale 2016. Mehr als 50 Projekte werden in den Städten und Gemeinden im westlichen Münsterland entwickelt, 17 davon haben bereits grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Wo bereits gebaggert und gebaut wird, wann es anderenorts losgeht und wie die Region zum ZukunftsLAND werden soll, zeigt der Überblick.

In Vreden fiel Anfang des Jahres der Startschuss für den Bau des „Kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland“. Die Baustelle in der Innenstadt  ist kaum zu übersehen. Die Rückbauarbeiten am alten Hamaland-Museum sind fast abgeschlossen, zeitgleich entsteht ein neuer Erweiterungsbau. Das Kulturhistorische Zentrum soll ein kultureller Knotenpunkt für die Region werden und verschiedene Einrichtungen unter einem Dach bündeln. Die Eröffnung ist für Ende 2016 / Anfang 2017 geplant.

Auch in der Stadt Olfen wird eifrig gewerkelt: Das Leohaus in der Innenstadt wird mit Hilfe von viel ehrenamtlichem Engagement saniert und umgebaut. Künftig wird es zur Heimat für Vereine und Dienstleistungsangebote, wie z.B. für die Bürgerbus-Zentrale oder für den Verein „Miteinander in Olfen“. Die Arbeiten an dem Gebäude laufen auf Hochtouren, ein konkreter Eröffnungstermin steht jedoch noch nicht fest. Parallel sorgt die Bürgerstiftung dafür, dass das Leohaus mit Leben gefüllt wird – von der Innenausstattung bis zur Einbindung der Vereine.

In Legden können Bürgerinnen und Bürger seit Mai den Dahliengarten erkunden. Der Generationenpark im Ortskern ist Teil des Projekts „ZukunftsDORF Legden“. Der offizielle Festakt findet am 20. September im Rahmen des Dahliendorfmarktes statt. Weitere Maßnahmen des Projekts sind in der Entwicklung: Die Planungswerkstatt zum „Barrierefreien Ortskern“ wurde erfolgreich abgeschlossen, ein erster Entwurf zur Umgestaltung der Hauptstraße steht. Der Projektbaustein „Teilhabe am Leben“ wird nach Ablauf der Projektförderung durch das neu gegründete Netzwerk „Gemeinsam“ von haupt- und ehrenamtlichen Akteuren fortgeführt.

In Dülmen laufen derzeit die Vorarbeiten für das Intergenerative Zentrum (IGZ), einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt und der Katholischen Kirchengemeinde St. Viktor. Erste Veränderungen sind bereits im Stadtbild sichtbar: Zwischen Rathaus und St. Viktor-Kirche haben die Abrissarbeiten begonnen, um Platz für das IGZ zu schaffen. Neben Garagen musste auch das Pfarrhaus weichen. Zudem bezieht das Familienzentrum St. Anna-Kindergarten derzeit neue Räumlichkeiten, so dass in Kürze das Gebäude am alten Standort abgerissen werden kann. Darüber hinaus untersucht seit einigen Wochen ein Archäologen-Team den alten Pfarrgarten hinter dem Rathaus.

Auch das Projekt WasserBurgenWelt ist durch eine Kooperation möglich geworden: Die Stadt Lüdinghausen und der Kreis Coesfeld arbeiten für das Vorhaben zusammen, das unter anderem den Landschaftsraum um die Burgen Lüdinghausen und Vischering neu gestalten und die Burgen besser an die historische Altstadt anbinden soll. Aktuell wird an den Entwürfen für die Innengestaltung der Burg Vischering gearbeitet. Das inhaltliche Konzept für die neue Ausstellung sowie das Betriebs- und das Gesamtnutzungskonzept der Burg als Bildungsort sind entwickelt. Die Planungen für den Landschaftsraum werden derzeit weiter ausgearbeitet. Ein Besucherlenkungssystem ist ebenfalls im Entstehungsprozess.

Zehn Kilometer weiter südlich, in Selm, wird an dem Projekt „Aktive Mitte“ gearbeitet. Ein Baustein ist der „Campus Selm“ in der Innenstadt: Hier sollen Bildungs-, Betreuungs- und Sportangebote sowie besondere Wohnformen für alle Generationen entstehen. Die Bauaktivitäten starten 2016 und sollen 2017 abgeschlossen sein. Für die Burg Botzlar wurde ein vorläufiges Nutzungs- und Raumkonzept entwickelt. Im Winter 2015/2016 wird ein Werkstattverfahren für den Umbau der denkmalgeschützten Burg unter Einbeziehung des direkten Umfeldes durchgeführt. Für das Teilprojekt „Auenpark Selmer Bach“ laufen aktuell Gespräche mit den Fachbehörden zum Umbau des Baches.

Der Fluss Berkel steht im Fokus gleich mehrerer Regionale 2016-Projekte. Eines davon ist „An die Berkel! Leben mit dem Fluss“ in Stadtlohn. Die Entwurfsplanung für die neue Uferpromenade befindet sich aktuell in den letzten Detailabstimmungen. Auch das Hochwasserschutzkonzept der Stadt steht kurz vor der Fertigstellung und kann anschließend in die Genehmigungsphase gehen. Wenn diese abgeschlossen ist, können die Bauarbeiten am Fluss starten. Derzeit ist der Beginn für Mitte 2016 angepeilt. Bis Ende 2015 wird zudem ein Gesamtkonzept für den Umbau und die Nutzung der Berkelmühle und des Umfeldes ausgearbeitet.

Die Stadt Coesfeld möchte im Zuge der Regionale 2016 zur „BerkelSTADT“ werden, den Fluss in der Innenstadt erlebbarer machen sowie den Hochwasserschutz und die Ökologie verbessern. Der Rat der Stadt hat mittlerweile für die vier Teilbereiche Schlosspark, Bernhard-von-Galen-Straße, Davidstraße und Wiemannweg die Entwurfsplanung freigegeben. Diese wird jetzt der Bevölkerung präsentiert. Die Arbeiten im Schlosspark und am Wiemannweg sollen im Jahr 2016 starten. Zwei Planungsvarianten gibt es für die Fürstenwiesen. Sie dienen als Hochwasserrückhaltebecken und sollen umgestaltet werden. Unter Einbindung der Bevölkerung wird zurzeit eine Vorzugsvariante erarbeitet, der Umsetzungsbeginn ist hier voraussichtlich 2017. Der Mündungsbereich Fegetasche bis Gerichtswall soll bereits 2016 umgebaut werden.

In der einwohnerstärksten Stadt im westlichen Münsterland, in Bocholt, steht das Projekt „KuBAaI“ in den Startlöchern. Ein Industrieareal zwischen Innenstadt und Aasee wird zu einen neuen Kultur- und Wohnquartier umgebaut. Ende 2015 sollen die Abrissarbeiten auf dem Ibena-Grundstück starten. Das Unternehmen räumt derzeit ihre Lager und zieht mit den Büros und dem Lagerverkauf in den vorderen Grundstücksteil. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, erste ökologische und städtebauliche Maßnahmen entlang der Bocholter Aa umzusetzen. Ziel ist es, die Podiumsbrücke, die Aa-Aue und den Museumspark bis 2017 fertigzustellen. Für den Zugang zum KuBAaI-Areal aus Richtung Innenstadt und die neue Nutzung der historischen Spinnerei wird derzeit ein Wettbewerb ausgelobt. In dem alten Industriegebäude sollen Volkshochschule, Musikschule, Stadtarchiv und freie Bildungs- und Kulturträger ihren neuen Platz finden.

Mit dem Projekt „Bewegtes Land“ werden ÖPNV-Angebote in der Region verbessert. Sehr erfolgreich läuft bereits in Olfen der bedarfsorientierte Schülerbusverkehr: Ein Computersystem errechnet anhand der eingestiegenen Fahrgäste die kürzeste Route, um die benötigten Zielhaltestellen anzufahren. Das spart Kraftstoff, Kosten und Zeit. Ab Sommer 2016 soll die bestehende Schnellbus-Linie zwischen Münster und Lüdinghausen bis nach Datteln verlängert werden. In Nordkirchen, Capelle und Olfen sind sogenannte Mobilitätspunkte geplant, die den Umstieg zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln erleichtern.

Auch bei „BahnLandLust“ geht es um Mobilität, genauer gesagt um die Bahnstrecke Coesfeld –  Reken – Dorsten. Attraktivere Bahnhöfe, barrierefreie Zugänge und verbesserte Umsteigemöglichkeiten auf weitere Mobilitätsangebote sind nur einige der Maßnahmen. Zudem soll es künftig auch durchgehende Verbindungen von Coesfeld nach Essen geben. Die Deutsche Bahn AG führt derzeit Vermessungsarbeiten für die Haltestellen Maria Vehn, Klein-Reken und den Bahnhof Reken durch. Zudem wird aktuell ein Rad- und Wanderweg geplant, der entlang der Strecke zwischen Coesfeld und Dorsten verlaufen wird.

Richtig viel in Bewegung ist auch bei dem Projekt „2Stromland“. Schauplatz ist eine 8.000 ha große Fläche zwischen den Flüssen Lippe und Stever, gelegen zwischen Olfen und Haltern am See. Die vielen Projektpartner möchten die einzigartige Natur- und Tierwelt schützen, sowie gleichzeitig Besuchern Einblicke in das Gebiet ermöglichen. Bereits voll im Gang ist die Renaturierung der Lippe auf einem sechs Kilometer langen Abschnitt zwischen Olfen und Datteln. Anfang August hat der Lippeverband begonnen, zwei  Anlegestellen in Haltern-Flaesheim für eine neue Lippefähre zu bauen. Die Arbeiten in der Stadtmühlenbucht in Haltern sollen noch in diesem Jahr beginnen: Als Einstiegspunkt in das „2Stromland“ gedacht, wird hier eine Waldinsel mit Wasserspielen geschaffen sowie die in die Jahre gekommen Strandallee saniert.

Die Stever spielt in einem weiteren Projekt eine zentrale Rolle: Mit „WasserWege – Stever“ möchten sechs Anrainerkommunen (Senden, Selm, Olfen, Nottuln, Nordkirchen, Lüdinghausen) gemeinsam mit dem Kreis Coesfeld neue Angebote für Umweltbildung und sanften Tourismus schaffen. Vorgesehen sind unter anderem Wasser-Lehrpfade, außerschulische Lernorte, die naturnahe Entwicklung von Flussabschnitten, verbesserter Hochwasserschutz und ein Steverauenradweg als verbindendes Element. Viele Maßnahmen sind bereits entwickelt und befinden sich derzeit in der Genehmigungsplanung, z.B. die SteverStufen in Senden.

Kurz vor dem Abschluss steht „PUSH Münsterland“: Die Förderung war auf ein Jahr angelegt und hatte das Ziel, Unternehmen für die Potentiale der hybriden Wertschöpfung, also der intelligenten Kombination von Produkten mit Serviceleistungen, zu sensibilisieren. Mit den Ergebnissen sind die Projektpartner – der Münsterland e.V., die Fachhochschule Münster und die Westfälischen Wilhelms-Universität – sehr zufrieden: mehr als 20 regionale Unternehmen haben das Beratungsangebot in Anspruch genommen. Zudem wurden acht regionale Berater qualifiziert, die Unternehmen auch künftig unterstützen werden. Ebenfalls neu ist ein Handbuch, welches Möglichkeiten aufzeigt, wie Produkt-Servicekombinationen sinnvoll entwickelt und genutzt werden können.

Grund zum Feiern gibt es in Nottuln-Darup: Der erste Bauabschnitt des Projekts „Alter Hof Schoppmann“ ist fertig gestellt. Die offizielle Eröffnung mit NRW-Umweltminister Johannes Remmel findet am 4. September auf dem umgebauten Hofgelände statt. Hof Schoppmann wird zu einem multifunktionalen Anlaufpunkt für das Dorf werden. In einem zweiten Bauabschnitt soll unter anderem ein „Dorfsupermarkt“ auf dem Gelände entstehen, um die Nahversorgung in Darup langfristig sicher zu stellen.

Die Stadt Billerbeck arbeitet gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Immobilieneigentümern im Rahmen des Projekts „Wohnen im (Mehr-) Wert“ an der Weiterentwicklung älterer Ein- und Zweifamilienhausgebiete. Dies geschieht exemplarisch im Wohngebiet „Kerkeler“. Derzeit wird die Ausschreibung für ein „Quartiersmanagement“ vorbereitet, mit dem der Dialog mit den Bürgern intensiviert werden soll und das Eigentümer auf Wunsch in Fragen wie beispielsweise der energetischen Sanierung oder der Barrierefreiheit beraten kann.

Für das Projekt „Grünschatz“ wurden im Frühjahr auf landwirtschaftlichen Flächen in Billerbeck, Dorsten, und Schermbeck-Gahlen Wildpflanzenmischungen ausgebracht. In einem Forschungsprojekt wird ermittelt, welche Energieerträge diese im Vergleich zu Mais in Biogasanlagen bringen, welchen ökologischen Mehrwert sie haben und wie sie das Landschaftsbild aufwerten können. Ab diesem Jahr erfolgen Untersuchungen zur Ertragsfähigkeit und landschaftsökologische Forschungen zur bioökologischen Wirksamkeit der Mischung. Begleitende Fachveranstaltungen sollen ab Herbst regelmäßig stattfinden.

Die Regionale 2016-Projekte werden unter anderem mit Hilfe von Fördermitteln des Landes NRW, des Bundes und der Europäischen Union verwirklicht.

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25.06.2015: Regionale 2016: „Hof Schoppmann“ und „Bewegtes Land“ neue A-Projekte

Hünxe / Velen. Die Regionale 2016 im westlichen Münsterland darf sich über zwei neue A-Projekte freuen. Der Lenkungsausschuss zeichnete heute in Hünxe die Vorhaben „Alter Hof Schoppmann“ und „Bewegtes Land – Mobilität in die Fläche bringen“ mit der finalen Wertung aus. Aufgewertet in den B-Status wurden die Projekte „MObile VIElfalt“ und „Naturwertstoffanlage Velen“.

Mit den beiden neuen A-Projekten ist deren Zahl auf jetzt 17 gestiegen. „Die Anforderungen an Regionale-Projekte sind hoch und anspruchsvoll. Insofern ist es schön zu sehen, dass zwei weitere gute Ideen im westlichen Münsterland Realität werden. Was hinter den Titeln ,Alter Hof Schoppmann‘ und ,Bewegtes Land‘ steckt, ist auch bereits vor Ort sichtbar“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

In Nottuln-Darup wird bereits seit einigen Monaten eifrig gebaut. Hof Schoppmann, ein ehemaliger Bauernhof mit Nebengebäuden im Dorfkern, wird zu einem multifunktionalen Anlaufpunkt für das Dorf. Ein Vorhaben für das drei Partner eng zusammenarbeiten: der Interkulturelle Begegnungsprojekte e.V:, das Naturschutzzentrum Coesfeld e.V. und die Daruper Bürgergenossenschaft. Die laufenden Baumaßnahmen werden finanziert aus dem LEADER-Programm, aus Mitteln der NRW-Stiftung und der Gemeinde Nottuln. Das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld hat bereits seinen neuen Sitz auf Hof Schoppmann bezogen. Zudem sind Räumlichkeiten für ambulant-betreutes Wohnen eingerichtet worden. Mit dem zweiten Bauabschnitt soll unter anderem ein „Dorfsupermarkt“ auf dem Gelände entstehen, um die Nahversorgung in Darup langfristig sicher zu stellen. Hierfür hat sich eine Dorfgenossenschaft gegründet, die an dem Konzept arbeitet. Als weiterer Baustein ist zudem geplant, eine Naturschutzausstellung für Hof Schoppmann zu entwerfen und zu installieren.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Der A-Status der Regionale 2016 ist weitere Bestätigung für die Arbeit und das Engagement, das viele Menschen in den vergangenen Jahren für den Umbau eingebracht haben. Die vielen Angebote, die auf dem Hofgelände untergebracht und miteinander verbunden werden, machen dieses Projekt so besonders und werden Hof Schoppmann zu einem Treff- und Mittelpunkt in Darup machen“, erklären Martin Althoff (Geschäftsführer IBP Inter-kulturelle Begegnungsprojekte e.V.) und Thomas Zimmermann (Geschäftsführer Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.).

Neue Mobilitätsangebote in der Region
Viele neue Angebote beinhaltet auch das zweite Projekt, das heute den A-Status der Regionale 2016 erhalten hat. Hinter „Bewegtes Land – Mobilität in die Fläche bringen“ stehen die Städte Haltern am See, Olfen, Selm, die Gemeinde Nordkirchen, der Regionalverkehr Münsterland (RVM) und der Kreis Coesfeld. Mit dem Gemeinschaftsprojekt sollen der öffentliche Personennahverkehr in der Region attraktiver werden und neue Angebote entstehen, die auf die Bürgerinnen und Bürger zugeschnitten sind.

Als Pilotprojekte laufen seit einiger Zeit bereits der bedarfsorientierte Schülerverkehr und der Anruf-Bürgerbus in Olfen sehr erfolgreich. Weitere Bausteine, die folgen sollen, sind eine durchgehende Schnellbus-Verbindung zwischen Münster, Olfen und Datteln sowie eine gute Radverbindung, die Haltern am See, Olfen, Selm und Nordkirchen verbindet. Zudem sind sogenannte „Mobilitätspunkte“ in Nordkirchen, Nordkirchen-Capelle und Olfen geplant. Letztere sollen den unkomplizierten Umstieg auf andere ÖPNV-Verkehrsmittel ermöglichen und auch als Warte- und Aufenthaltsbereiche dienen. Ein Überblick über das neue Angebot soll zudem eine neue Mobilitätsapp geben.

Ein weiteres Projekt, das sich mit dem Zukunftsthema „Mobilität im ländlichen Raum“ auseinandersetzt, läuft unter dem Titel „MObile VIElfalt“. Das Vorhaben wurde heute im Zuge der Regionale 2016 in den B-Status aufgewertet. Speziell angepasste ÖPNV-Angebote sollen abgelegene Siedlungen und kleine Ortsteile besser an größere Städte und den bestehenden Linienverkehr anbinden. Der Regionalverkehr Münsterland als Projektträger möchte beispielsweise neue Zubringer- und Abholdienste zu Regionalbus- und Schnellbushaltestellen einrichten.

Ebenfalls den B-Status besitzt ab sofort das Vorhaben „Naturwertstoffanlage Velen“ der NDM Naturwertstoffe GmbH. Ziel des von Landwirten der Region getragenen Projekts ist es, aus der Region angelieferte Gülle wieder nutzbar zu machen und enthaltene Wertstoffe zurückzugewinnen, so dass keine umweltbelastenden oder entsorgungspflichtigen Stoffströme entstehen. „Das Projekt greift ein wichtiges Thema in der Region auf und bietet einen innovativen Lösungsansatz“, erklärt Uta Schneider.

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Eingereichte Projekt-Anträge der aufgewerteten Projekte

Damit sich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger ein Bild über den Inhalt der Regionale-Vorhaben machen können, sind die Unterlagen abrufbar. Bei den Dokumenten handelt es sich um die Anträge, die die Projektträger als Entscheidungsgrundlage eingereicht haben.

Zu den Anträgen

10.6.2015: Oh, wie schön ist Barkenberg! Werkstatt „HausAufgaben“ zur Zukunft der Einfamilienhausgebiete gestartet

Mit der Eröffnung des Ladenlokals in der Dimker Allee 31 in Dorsten Wulfen-Barkenberg startet am 10. Juni die Werkstatt „HausAufgaben“ zur Zukunft der Einfamilienhausgebiete im westlichen Münsterland. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Barkenberg aber auch alle anderen Interessierten aus der ganzen Region sind bis zum 20. Juni in den ehemaligen Supermarkt mitten in Barkenberg eingeladen, der sich für 10 Tage in einen öffentlichen Veranstaltungsort und Treffpunkt mit Mitmach-Aktionen, Workshops, Diskussionen, Präsentationen und Ausstellungen verwandelt.

War das Ladenlokal noch vor wenigen Tagen dunkel, verschlossen und leer, hat es sich mit leuchtend gelben Möbeln nun temporär in einen hellen und öffentlichen Ort verwandelt. Wandprojektionen und eine Leuchtrahmen-Ausstellung zeigen großformatige Impressionen aus Barkenberg und informieren über Perspektiven für Einfamilienhausgebiete in Dorsten. Unter dem Titel „Drei oder mehr Zukünfte für Barkenberg“ haben sich Studierende der münster school of architecture in den letzten Monaten mit neuen Ideen für die Baugebiete der 1950er bis 1950er Jahre auseinandergesetzt. Ihre Ideen sowie die Ergebnisse eines europaweiten Architektenwettbewerbs präsentiert die Stadt Dorsten ab sofort bis zum 20. Juni gemeinsam mit der Regionale 2016 und der Landesinitiative StadtBauKultur NRW in Barkenberg. In der „Akademie der Szenarien“ werden diese möglichen Zukünfte am Freitag (12. Juni) diskutiert.

Turit Fröbe, die als "Stadtdenkerin" nach Barkenberg kommt, eröffnet am 10. Juni den ersten von drei Workshops unter dem Titel „Oh, wie schön ist Barkenberg!“. Mit einem liebevollen Blick möchte Turit Fröbe gemeinsam mit Interessierten Barkenberg in all seinen Facetten entdecken. Hierbei lädt sie ein, den Stadtteil flanierend, umherstreifend und radelnd kennenzulernen. Jeder kann an dem Aktionsprogramm und den Stadtwanderungen teilnehmen. Die Termine:

10. Juni um 18.00 Uhr
11. Juni um 14.00 und 19.30 Uhr
12. Juni um 10.00 und 14.00 Uhr
13. Juni um 11.00 Uhr

Treffpunkt für alle Touren ist das Ladenlokal an der Dimker Allee 31 in Barkenberg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ab dem 15. Juni beschäftigen sich zwei weitere Workshops mit den Nachbarschaften in Barkenberg und den konkreten Wohnbedürfnissen der Bewohner. Über 15 Eigenheime stehen beim „Häusercheck“ auf dem Prüfstand. Als Auftakt präsentiert Julia Friedrichs, Journalistin aus Berlin und bekannt durch ihr aktuelles Buch „Wir Erben: Was Geld mit Menschen macht“, am 15. Juni ihren Dokumentarfilm „Verlassen und verramscht – Wenn keiner Omas Haus will“.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, diese und weitere Aktionen und Termine der Werkstatt zu besuchen. Informationen und das Programm sind unter www.hausaufgaben.ms zu finden.

Hintergrund
HausAufgaben in Barkenberg ist der Auftakt einer Werkstattreihe für und mit Hauseigentümern, Bewohnern und allen Interessierten, die über die Zukunft ihrer Immobilie und der Einfamilienhausgebiete nachdenken und ins Gespräch kommen wollen. Gemeinsam mit Planungs-, Gestaltungs- und Finanzspezialisten sowie Studierenden macht sich die Werkstatt auf die Suche nach den Besonderheiten der frühen Baugebiete. Ideen für neue Gemeinschaften stehen dabei genauso im Mittelpunkt wie erfolgreiche Praxisbeispiele und konkrete Anregungen, um Einfamilienhäuser an aktuelle und zukünftige Wohnbedürfnisse anzupassen. Die Werkstatt "HausAufgaben" ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Dorsten, der Regionale 2016 und der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.

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29.5.2015: „Eindrucksvolles Beispiel für gute Zusammenarbeit“ - SPD-Fraktionschef Norbert Römer bereist Regionale 2016-Projekte

Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, hat die Entwicklungen im westlichen Münsterland im Zuge der Regionale 2016 als vorbildhaft gelobt. Die Region gebe ein eindrucksvolles Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit, sagte Römer am Donnerstag. Der Politiker aus Castrop-Rauxel war für eine eintägige Bereisung von Regionale 2016-Projekten ins Münsterland gekommen.

„Die Regionale sorgt dafür, dass Menschen zusammenkommen und gemeinsam Ideen und Projekte entwickeln. Wie gut dies funktionieren kann, stellt das westliche Münsterland mit der Regionale 2016 derzeit unter Beweis“, sagte Römer. Seine Reiseroute führte ihn einmal quer durch die Region und zu gleich mehreren Regionale-Projekten.

In Hünxe besuchte Norbert Römer das Otto-Pankok-Museum, das baulich und inhaltlich neu aufgestellt wird. Der SPD zeigte sich besonders von der vielfältigen ehrenamtlichen Arbeit vor Ort beeindruckt. Anschließend standen in Bocholt das städtebauliche Projekt „KuBAaI“ und die Planungen für den interkommunalen Radschnellweg „Regio.Velo“ im Fokus. „KuBAaI“, die Umwandlung eines alten Industriegebiets in der Innenstadt zu einem neuen Wohn- und Kulturquartier, hatte im vergangenen Jahr von der Regionale 2016 grünes Licht für die Umsetzung bekommen. „Was sich hier entwickelt, ist für Bocholt etwas ganz Hervorragendes. Eine tolle Entwicklung, die man nur fördern kann. Das ist gut angelegtes Geld.“

Bereits im Bau befindet sich das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland in Vreden. Auf der Baustelle konnte sich Norbert Römer direkt ein Bild vom Fortschreiten der Arbeiten machen. In Dülmen stehen die Vorarbeiten für das Intergenerative Zentrum – nächstes Ziel der Bereisung – kurz bevor. „Ein beeindruckendes Vorhaben, das Kirche und Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt haben. Ich drücke die Daumen, dass die bauliche Gestaltung und anschließend auch das menschliche Zusammenwirken in dem neuen Gebäude gut gelingen“, sagte Römer. An der Vorstellung in Dülmen nahmen auch Dorothee Feller (Regierungsvizepräsidentin Münster) und André Stinka (Generalsekretär SPD NRW) teil.

Letzte Station der Regionale 2016-Bereisung war der Ternscher See in Selm. Bürgermeister Mario Löhr stellte gemeinsam mit Josef Himmelmann (Bürgermeister Stadt Olfen) das Landschaftsprojekt „WasserWege Stever“ vor. Römer: „Ein Vorhaben, welches mit seinen ökologischen und touristischen Bausteinen von großes Bedeutung sein wird. Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung der heute vorgestellten Projekte und freue mich darauf, diese zum Ende der Regionale 2016 erneut zu  bereisen.“

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5.5.2015: Tag der Städtebauförderung: Regionale-Projekte werden vorgestellt

Der „Tag der Städtebauförderung“ feiert am kommenden Samstag Premiere. Der bundesweite Veranstaltungstag ist eine Initiative von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden. Rund 570 Städte und Gemeinden in ganz Deutschland werden sich mit Aktionen für Bürgerinnen und Bürger  beteiligen. Auch mehrere Städte und Gemeinden aus dem westlichen Münsterland sind mit von der Partie.

Es gibt eine einfache Erklärung, warum das westliche Münsterland so stark vertreten ist: Viele Städte entwickeln derzeit im Zuge der Regionale 2016 Projekte, die mit Hilfe der Städtebauförderung erst möglich werden. „Ein solcher Veranstaltungstag bietet eine klasse Gelegenheit, die Projekte vorzustellen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Folgende Städte und Gemeinden präsentieren am kommenden Samstag ihre Regionale 2016-Projekte:

Dülmen: 250 Luftballons in magenta
Mit 250 Luftballons wird das Quartier des „Intergenerativen Zentrums“ (IGZ) abgesteckt, das in Dülmen entstehen wird. Von 11 bis 16 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich rund um das Rathaus und den St. Viktor-Kirchplatz über den aktuellen Planungsstand zu informieren. Quartiersführungen sind ebenso geplant wie ein Fotowettbewerb. Für den Nachmittag hat sich NRW-Bauminister Michael Groschek angekündigt.

Legden: Tore zum Dahliengarten werden geöffnet

Die offizielle Eröffnungsfeier des Begegnungsgartens im Zentrum von Legden findet erst am 16. August statt. Am kommenden Samstag jedoch können sich Bürgerinnen und Bürger von 15 bis 18 Uhr ein erstes Bild von dem neuen Park machen, der im Zuge des Regionale-Projektes „ZukunftsDORF Legden“ entstanden ist. Zudem findet die Planungswerkstatt „Barrierefreier Ortskern“ statt: Von 13.30 Uhr bis 15 Uhr präsentieren im Pfarrheim der Katholischen Kirchengemeinde St. Brigida - St. Margareta die beteiligten Planungsbüros ihre Entwürfe,

Vreden: Baustellenführung Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland
Am 7. Januar fand der „erste Spatenstich“ für das Kulturhistorische Zentrum statt. Seither wurde fleißig gewerkelt. Bürgerinnen und Bürger können sich am Samstag bei einer Baustellenführung ein Bild vom Arbeitsstand machen. Start ist um 15.00 Uhr im Büro des Vredener Citymanagements.

Olfen: Feststunde am Leohaus
In Olfen wird derzeit im Zuge der Regionale 2016 das Leohaus saniert und umgebaut. Viele Einrichtungen und Vereine werden hier künftig eine neue Heimat finden, voneinander profitieren und das Leohaus zu einem lebedingen Ort für die Olfener Bürgerinnen und Bürger machen. Am Samstag wird ab 20 Uhr das „Duo Taktlos“ für musikalische Unterhaltung sorgen. Für Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt. Am Sonntag schließt sich das Frühlingsfest an: ab 13 Uhr kann dann die  Baustelle besichtigt werden. Auch der Regionale-Pavillon steht am Sonntag am Leohaus.

Aktionen zum „Tag der Städtebauförderung“ finden zudem in Bocholt, Stadtlohn und Dorsten statt. Das komplette Programm sowie alle teilnehmenden Städte sind auch im Internet unter  www.tag-der-staedtebaufoerderung.de zu finden.

30.4.2015: Von der Weltreise durchs Wohnzimmer bis zum Brettspiel

Städte und Gemeinden im westlichen Münsterland möchten ihren Neubürgern künftig den Start in der neuen Umgebung erleichtern. In Zusammenarbeit mit der Regionale 2016 Agentur wurde deshalb der Arbeitskreis „Willkommenskultur“ eingerichtet. In dieser Woche fand in Velen das zweite Treffen statt. Dabei standen besonders gute Beispiele aus anderen Regionen im Mittelpunkt.  

„Eine neue Art der Willkommenskultur können wir nur gemeinsam entwickeln. Dies muss über kommunale Grenzen hinweg geschehen. Kirchturmdenken ist hier fehl am Platz“, sagte Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, zum Auftakt. Der Austausch von Erfahrungen und guten Ideen steht deshalb ganz oben auf der Aufgabenliste. Dass eine erfolgreiche Willkommenskultur nicht aufwendig oder teuer sein muss, sondern vielmehr von kreativen Ansätzen lebt, machten die drei vorgestellten Beispiele deutlich.

In Freudenberg im Kreis Siegen-Wittgenstein werden Neubürger seit März mit einem neu konzipierten Begrüßungsservice empfangen. Umfangreiches Informationsmaterial wie Steckbriefe zum jeweiligen Stadtteil, Einladungen und Schnupperangebote der Vereine werden ausgegeben. Zudem sind ehrenamtliche Dorfbotschafter im Einsatz: Diese statten den Neubürgern, falls gewünscht, einen Besuch ab und helfen dabei, erste Kontakte zu knüpfen.

Einen ganz anderen Weg geht die Aktion „Weltreise durchs Wohnzimmer“, die besonders den Austausch zwischen fremden Kulturen fördern möchte. Zahlreiche Kommunen in ganz Deutschland – unter anderem auch Dülmen und Münster – nehmen bereits teil. Menschen, die nicht in Deutschland geboren sind, laden für zwei Stunden in ihre Wohnzimmer ein und erzählen von sich, ihrer Familie oder ihrem Herkunftsland. Wer Lust hat, teilzunehmen, kann sich im Vorfeld anmelden.

Bereits erprobt und getestet wird im westlichen Münsterland das Projekt „gefragt sein“ der Künstlerin Karoline Kraut. Mit Hilfe eines Brettspiels können sich Neubürger kennenlernen und Informationen über die neue Region erhalten. Ebenso können Vertreter aus Unternehmen, Verwaltungen und Vereinen mitmachen und so spielerisch neue Ideen und Aktionen für die Willkommenskultur entwickeln. Wer mehr über das Spiel und die Idee dahinter erfahren möchte, kann dies im Internet unter www.gefragt-sein.de tun.

„Gute Ansätze und Projekte für erfolgreiche Willkommenskultur gibt es genug. Gemeinsam möchten wir mit den Städten und Gemeinden schauen, welche auch für unsere Region spannend sein können und welch neue Ideen es darüber hinaus gibt. Die Resonanz zeigt bislang, dass Willkommenskultur in vielen Kommunen unserer Region ein sehr großes Thema ist“, erklärte Judith Schäpers, Projektmanagerin der Regionale 2016 Agentur.

Weitere Infos zum Thema „Willkommenskultur im westlichen Münsterland“ gibt es unter auch unter www.regionale2016.de/zukunftsland im Internet.

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28.04.2015: Blind Date mit der neuen Heimat

Für Neubürger geht es in der ersten Zeit darum, sich zu orientieren und ein Gefühl für die neue Heimat zu bekommen. Nachdem die Wohnung eingerichtet und der Gang zum Einwohnermeldeamt absolviert sind, gilt es, das neue Umfeld näher kennen zu lernen. Wie kann ich meine Freizeit verbringen? Welche Angebote machen die örtlichen Vereine? Was bieten mein neuer Heimatort und die Umgebung? Kurz: Wo bin ich eigentlich gelandet? Um den Einstieg zu erleichtern, bietet die Regionale 2016 Agentur am Samstag, den 30. Mai eine „Reise ins Unbekannte" für Neubürger an.

„Wir wollen Neubürgern des westlichen Münsterlandes die Region aus ungewöhnlichen Perspektiven zeigen und ihnen Orte und Menschen vorstellen, die man nicht auf den ersten Blick entdeckt", beschreibt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, das Ziel und die Zielgruppe der Reise.

Die Bustour findet am Samstag, 30. Mai 2015, von 11 bis ca. 18 Uhr statt. Start- und Zielpunkt ist die Regionale 2016 Agentur am Sportschloss Velen (Schlossplatz 4, 46342 Velen). Von dort aus werden mehrere Ziele angesteuert, die einerseits typisch für das westliche Münsterland sind, andererseits aber auch überraschende Aus- und Einblicke gewähren. Das Besondere: Die Zielorte der Reise werden vorher nicht verraten. „Die Teilnehmer lassen sich auf eine Reise ins Unbekannte ein. Dazu gehört vielleicht ein bisschen Mut, der sich aber lohnen wird. Die Reise ist ein Probelauf für ein Tourenangebot, dass wir in Zukunft häufiger anbieten möchten", sagt Uta Schneider.

Während der Tour ist für das leibliche Wohl gesorgt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Anmeldungen sind per E-Mail an willkommen(at)regionale2016.de möglich. Weitere Informationen bietet die Internetseite www.regionale2016.de/blind-date.

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24.4.2015: Regionale-Familie startet Planungen für Präsentationsjahr

Mit dem Präsentationsjahr geht die Regionale 2016 im kommenden Jahr in ihren Endspurt. An vielen Orten im westlichen Münsterland werden dann Veranstaltungen, Projekt-Präsentationen und Kulturevents stattfinden. Zusammen mit den Projektverantwortlichen aus Städten und Gemeinden hat die Regionale 2016 Agentur in dieser Woche auf Burg Vischering in Lüdinghausen den Startschuss für die gemeinsamen Detailplanungen gegeben.

Fest steht bereits jetzt: Im Frühjahr 2016, voraussichtlich im April oder Mai, wird der offizielle Auftakt stattfinden. „Das Präsentationsjahr wird ein Gemeinschaftswerk von Projektträgern und Regionale 2016 Agentur. Wir möchten Veranstaltungen und Aktivitäten auf die Beine stellen, an denen die Menschen in der Region Spaß haben und die zeigen, wie viel mit Hilfe der Regionale 2016 im westlichen Münsterland in Bewegung gekommen ist“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Dem Arbeitstreffen auf Burg Vischering in dieser Woche werden in den kommenden Monaten weitere folgen: Bis Ende des Jahres soll am Veranstaltungsprogramm 2016 gearbeitet werden, damit dieses dann frühzeitig vor dem offiziellen Start veröffentlicht werden kann. „Gerade weil so viele verschiedene Akteure mitdenken und mitüberlegen, bin ich sicher, dass wir die richtige Mischung aus Unterhaltung und Information finden werden und das Regionale-Präsentationsjahr einige Höhepunkte bieten wird“, erklärt Uta Schneider.

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23.4.2015: Windkraft-Schulprojekt sucht deutschlandweit Unterstützer

Das Pictorius-Berufskolleg in Coesfeld stellt seit dieser Woche sein Projekt „Windkraftkunst im Kornfeld“ auf der Internetseite www.ecocrowd.de vor. Die Schule wirbt um finanzielle Unterstützung für das Vorhaben. Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Monaten gemeinsam mit ihren Fachlehrern an dem Thema Windenergie geforscht. Um künftig noch weitere Schulen in der Region an dem Projekt teilhaben zu lassen, wurde jetzt der Aufruf im Internet gestartet.

„Crowdfunding“ ist dabei das Zauberwort: Die Finanzierung eines Projekts in vielen kleinen Schritten und mit Hilfe von vielen Unterstützern. Die Internetseite „ecocrowd.de“, auf der jetzt das Pictorius-Berufskolleg für sein Windkraftprojekt wirbt, gehört zur Deutschen Umweltstiftung. Die Idee ist einfach: Menschen, denen ein auf der Seite vorgestelltes Projekt gefällt, können dabei mithelfen, den notwendigen Zielbetrag mitzufinanzieren. „Wir hoffen natürlich, dass wir für unser Windkraftkunst-Projekt möglichst viele begeistern können und so die notwendige Summe von 3000 Euro zusammenbekommen, um das Projekt weiter voranzutreiben“, sagt Markus Wengrzik, Lehrer des Fachbereichs Gestaltungstechnik am Berufskolleg.

Das Schulprojekt ist bereits vor einigen Monaten im Rahmen des Regionale 2016-Projekts „Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen“ gestartet worden. Die Frage, die Schüler und Lehrer beschäftigte: Wie kann es gelingen, dass Windräder nicht nur Energie liefern, sondern dass sie auch ästhetisch ins Landschaftsbild passen. Die Schüler erarbeiteten fächerübergreifend kleine Windkraftmodelle – sowohl künstlerische als auch technische Aspekte mussten berücksichtigt werden. Zudem wurde ein Lernkoffer für den Unterricht entwickelt, der es weiteren Schulklassen künftig ermöglichen soll, an dem Thema mit zu forschen. Das Projekt verlief so erfolgreich, dass es jetzt ausgeweitet werden soll: Auf einer Fläche in Schöppingen  soll eine Anlage mit kleinen Windräder entstehen. Schülerinnen und Schüler aus dem westlichen Münsterland sind eingeladen,  mitzumachen. Damit das Vorhaben Realität werden kann, wird jetzt auf „ecocrowd.de“ geworben – unter anderem mit einem Videofilm, in dem die Schüler ihr Projekt erklären. Mit der Anschubfinanzierung von 3000 Euro könnten notwendige Materialien für die Kleinwindanlange angeschafft werden.  

Großes Lob für das Engagement des Pictorius-Berufskollegs gibt es bereits jetzt von vielen Seiten. Auch die Regionale 2016 Agentur unterstützt das Vorhaben. „Schüler und Lehrer haben von dem Regionale 2016-Projekt ,Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen‘ gehört und beschlossen: Da machen wir mit. Aus dieser Idee ist ein fantastisches Engagement geworden“, sagt Geschäftsführerin Uta Schneider.

Das Windkraft-Projekt des Pictorius-Berufskollegs wird ab sofort unter www.ecocrowd.de vorgestellt und kann unterstützt werden.

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27.3.2015: Fachtagung in Legden: Umgang mit Demenz im Fokus

Wie können Menschen mit Demenz besser versorgt werden? Welche Präventivmaßnahmen gibt es und wie kann die Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Alten- und Krankenp¬flegern sowie Physiotherapeuten verbessert werden? Um diese Fragen geht es am 23. April auf der Fachtagung „Zukunftsmodell professionsübergreifender Zusammenarbeit – Teilhabe für Menschen mit Demenz: Früherkennung, Versorgung, Überleitung“ in Legden. Als Ehrengast und Rednerin wird NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens erwartet. Die Tagung findet im Rahmen des Regionale 2016-Projekts „ZukunftsDORF Legden“ statt.  

Im westlichen Münsterland haben sich in den vergangenen Jahren niedergelassene Ärzte, Vertreter aus Krankenhäusern und der Alten- und Krankenpflege sowie Physiotherapeuten zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, das sich die bessere Versorgung von Menschen mit Demenz sowie die Förderung von Demenzprävention und -früherkennung zum Ziel gemacht hat. Unterstützt durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW und durch die EU wurden die Grundlagen für ein Zukunftsmodell professionsübergreifender Zusammenarbeit zur Sicherung der Teilhabe für Menschen Demenz geschaffen. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden auf der Fachtagung vorgestellt und mit Experten aus P¬flege, Medizin und Politik diskutiert.

Die Veranstaltung im Landhotel Hermannshöhe in Legden beginnt um 10 Uhr. Ab 14 Uhr wird NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens gemeinsam mit Vertretern aus der Region in einer Podiumsrunde diskutieren. Ministerin Steffens: „Demenzerkrankte gehören in die Mitte unserer Gesellschaft. Dazu brauchen wir altengerechte Dörfer, Gemeinden und Wohnviertel mit zukunftsfähigen Versorgungsstrukturen, die Menschen bei Bedarf Unterstützung in der Nachbarschaft bieten. Altengerechte Quartiere ermöglichen außerdem die gesellschaftliche Teilhabe aller dort Lebenden. Das ist auch eine Form der Prävention, denn wer ein intensives Sozialleben hat, senkt damit das Risiko dementieller Erkrankungen. Legden ist auf dem richtigen Weg und unterstützt damit den erforderlichen gesellschaftlichen Wandel, Demenzerkrankte in die Mitte unserer Gesellschaft zu holen.“

Die Projektbausteine „Gesund älter werden“ und "“Teilhabe am Leben“, in denen Akteure professionsübergreifend und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, gehören zu dem Regionale 2016-Vorhaben „ZukunftsDORF Legden“. Ziel der Gemeinde ist es, sich mit vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen konsequent auf die Folgen des demografischen Wandels einzustellen und älteren Menschen mit Hilfe entsprechender Kompensations- und Begleitstrategien so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen.

Anmeldungen für die Fachtagung sind noch bis 15. April 2015 möglich bei Martina Schrage, m.schrage@hausarzt-legden.de, Tel. 0 25 66 – 90 56 33. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

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26.3.2015: Willkommen im ZukunftsLAND! Fachkräftesicherung in der Regionale 2016

Mit vielen Projekten trägt die Regionale 2016 dazu bei, das westliche Münsterland als attraktive Region weiter zu stärken. Die Botschaft: Im ZukunftsLAND lässt es sich gut leben. Es lohnt sich, zu kommen und zu bleiben, denn hier gibt es attraktive Jobs und eine hohe Lebensqualität! Damit Fachkräfte von außerhalb sich künftig noch schneller heimisch fühlen können, wird die Regionale 2016 Agentur gemeinsam mit Kommunen und Unternehmen verschiedene Aktivitäten zur "Willkommenskultur" starten.

Willkommenskultur meint die Offenheit der Gesellschaft, der Unternehmen, der Vereine, der Bildungseinrichtung usw. gegenüber Menschen, die von außen in die Region kommen. Egal ob alte oder neue Heimat – es geht um konkrete Angebote, die Neubürgern und Rückkehrern dabei helfen, schnell und möglichst auch dauerhaft im Münsterland heimisch zu werden. Eine wichtige Aufgabe, denn die Region ist künftig immer stärker auf den Zuzug von Fachkräften angewiesen und konkurriert dabei mit anderen Standorten, die auch viel zu bieten haben.

Die aktuelle Flüchtlingsthematik hat viele Menschen in der Region für das Thema Willkommenskultur sensibilisiert. Die geplanten Aktivitäten in der Regionale 2016 setzen sich auch mit diesem wichtigen Aspekt auseinander.

Im Einzelnen sind folgende Aktivitäten und Angebote geplant:

Willkommenskultur in den Kommunen
In den Städten und Gemeinden der Region gibt es bereits heute vielfältige Angebote, um neue Mitbürger willkommen zu heißen. Hierzu zählen z.B. Neubürgerbroschüren mit allen wichtigen Informationen rund um das Leben im neuen Heimatort, Empfänge oder auch Stadtrundgänge speziell für neue Mitbürger. Selten sind diese Aktivitäten bisher in eine umfassende Strategie eingebunden. Gute Beispiele aus anderen Regionen zeigen, wie so etwas aussehen kann. Die Regionale 2016 Agentur wird im Laufe des Jahres 2015 eine Reihe von Workshops durchführen, um gemeinsam mit interessierten Kommunen und unter Beteiligung engagierter Unternehmen strategische Ansätze und konkrete Bausteine für eine neue Willkommenskultur im Münsterland zu erarbeiten. Ziel ist es dabei auch, den interkommunalen Austausch zu diesem Thema zu befördern.

"Gefragt sein" – ein Mitmach-Projekt
"Gefragt sein" – das ist erstmal positiv. Man ist begehrt und wird umworben. Gefragt zu werden zeigt echtes Interesse meines Gegenübers, mehr über mich zu erfahren. Im Mittelpunkt des Mitmach-Projektes „gefragt sein“, das das Büro für Sichtweisen für die Regionale 2016 entwickelt hat, stehen deshalb Fragen. Fragen, die Neubürger haben, wenn sie sich mit der noch ungewohnten Umgebung beschäftigen und Fragen, die die Menschen in der neuen Heimat an sie richten. In dem Projekt entsteht durch die Einbindung unterschiedlichster Gruppen Stück für Stück ein umfangreicher "Fragebogen", der dazu anregt, das eigene Verhalten zu hinterfragen und kreative Ideen für eine neue Willkommenskultur in der Region zu entwickeln. Weitere Informationen: www.gefragt-sein.de

"Reise ins Unbekannte" für Neubürger
Die Regionale 2016 Agentur hat für Neubürger ein Angebot ins Leben gerufen: Die „Reisen ins Unbekannte“: Auf dieser Entdeckungstour wird die Region vorgestellt und Orte und Ziele angefahren, die nicht unbedingt in Reiseführern zu finden sind. Die Zielorte der Reise werden dabei im Vorfeld nicht bekanntgegeben. Die Regionale 2016 Agentur möchte ungewöhnliche Erlebnisse und den Blick hinter die Kulissen einer lebens- und liebenswerten Region ermöglichen. Der nächste Termin für eine "Reise ins Unbekannte" ist für Ende Mai 2015 geplant. Weitere Informationen: www.regionale2016.de/willkommenskultur

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20.3.2015: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wirft Blick in das ZukunftsLAND

Düsseldorf / Westliches Münsterland. Viel Zuspruch und Unterstützung hat die Regionale 2016 ZukunftsLAND an diesem Freitag in Düsseldorf erfahren. Sechs Projekte präsentierten sich im Landtag NRW. Zu den Gästen am Stand gehörten  NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Bauminister Michael Groschek, Bildungsministerin Sylvia Löhrmann, SPD-Generalsekretär André Stinka sowie viele Mitglieder des Landtags aus dem Münsterland.

Gemeinsam mit der Regionale 2016 Agentur warben viele Projektträger aus der Region in Düsseldorf für ihre Vorhaben. Sechs Projekte standen dabei im Fokus: BahnLandLust - Zukunftsschiene Coesfeld - Reken - Dorsten, Unser Leohaus Olfen, Nordkirchen - Auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde, ZukunftsDORF Legden, Aktive Mitte Selm und das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland.

Eine kleine Überraschung war der Besuch von Hannelore Kraft. Die NRW-Ministerpräsidentin informierte sich im Gespräch mit den Projektträgern über die aktuellen Entwicklungen im ZukunftsLAND. Lobende Worte fand auch NRW-Bauminister Michael Groschek bei seinem Besuch am Regionale 2016-Stand. Geschäftsführerin Uta Schneider zeigte sich anschließend höchst zufrieden: „Das gibt uns allen zusätzlichen Schub für die weitere Arbeit. Eine durchweg gelungene Präsentation im Landtag. Es war klasse, dass so viele Projektverantwortliche aus dem Münsterland mit dabei waren.“

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19.3.2015: Coesfeld wird zur BerkelSTADT

Nottuln-Darup / Velen. Der Traum von der BerkelSTADT wird für Coesfeld Realität. Das Projekt hat heute vom Lenkungsausschuss der Regionale 2016 den A-Status und somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Für das Vorhaben sollen ca. 19,6 Millionen Euro investiert wer-den. Ebenfalls den A-Status und somit grünes Licht für die Umsetzung erhielt das Projekt „Grünschatz“. Das „Forum Altes Rathaus Borken“ wurde in den B-Status hochgestuft.

Bei Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann löste die Entscheidung gestern große Freude aus. „Wir haben lange für diesen Tag gearbeitet. Viele engagierte Bürgerinnen und Bürger haben sich an der Entwicklung des Vorhabens beteiligt und Ideen eingebracht. Insofern ist das heute eine wunderbare Nachricht für uns Coesfelder,weil wir unsere Innenstadt für die Zukunft aufstellen können“, sagte Öhmann. Dr. Kai Zwicker, Vorsitzender des Lenkungs-ausschusses der Regionale 2016 und Landrat des Kreises Borken, stellte besonders das Bemühen der Stadt Coesfeld heraus, möglichst viele Menschen in die Entwicklung einzubeziehen: „Regionale bedeutet Zusammenarbeit: die Köpfe zusammenstecken und mit vereinter Kraft neue Ideen umset-zen. Die Stadt Coesfeld hat dies mit ihren Bürgerinnen und Bürgern aber auch mit den weiteren Berkel-Kommunen der Region getan. Herausgekommen ist ein wirklich überzeugendes Projekt.“

Das Vorhaben teilt sich in zwei miteinander eng verbundene Bausteine auf. Mit der „UrbanenBerkel“ soll der innerstädtische Flussarm für Bürgerinnen und Bürger sicht- und erlebbarer werden. Bislang fristet der Fluss im Coesfelder Zentrum eher ein Schattendasein. Künftig soll die Berkel wieder stärker das Bild der Stadt prägen und neue Impulse für die Innenstadtentwicklung geben. Hierfür wird beispielsweise der Schlosspark neu gestaltet. Weitere Projekträume sind die Davidstra-ße/Poststraße, die Berkelgasse und der Wiemann-Weg. Der zweite Projektbaustein „NaturBerkel“ setzt den Schwerpunkt auf die ökologische Aufwertung des Gewässers und den Hochwasser-schutz. Die beiden Flussarme „Fegetasche“ und „Umflut“ werden hierfür natürlicher gestaltet, neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen und gleichzeitig die Ufer auch für Bürgerinnen und Bürger zugänglicher gemacht.

Ca. 19,6 Millionen Euro werden für das Projekt „BerkelSTADT Coesfeld“ investiert. 50 Prozent der Mittel für den Baustein „Urbane Berkel“ kommen aus der Städtebauförderung. Der Baustein „Natur-Berkel“ wird eine Förderung vom NRW-Umweltministerium von bis zu 80 Prozent erhalten: Hierfür laufen derzeit noch die Abstimmungsgespräche mit der Bezirksregierung Münster.

Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 zeichnete gestern noch ein weiteres Projekt mit dem A-Status aus: „Grünschatz“, ein Gemeinschaftswerk des Instituts für Landschaftsökologie der WWU Münster, der Landwirtschaftskammer NRW und der Stadt Dorsten. Das Vorhaben soll einen Beitrag gegen den wachsenden Flächendruck im Münsterland leisten. Der Kern der Idee besteht darin, aus heimischen Wildpflanzen neue Saatgutmischungen zu entwickeln, die nicht nur ertrag-reich genug sind, um in Biogasanlagen verwertet zu werden, sondern auch ökologisch wertvoll und in das Landschaftsbild passen. Auf Versuchsflächen in Dorsten, Billerbeck, Coesfeld und Scher-mbeck-Gahlen wird der Anbau erforscht und getestet. Das Projekt ist zunächst auf vier Jahre ange-legt. Rund 500.000 Euro werden investiert. Hiervon können durch Forschungsmittel des NRW-Umweltministeriums ca. 476.000 Euro bestritten werden.

B-Status für „Forum Altes Rathaus Borken“
„Mit der BerkelSTADT Coesfeld und Grünschatz ist die Zahl der A-Projekte auf jetzt 15 angewach-sen. Eine beachtliche Zahl, die in den kommenden Monaten noch deutlich wachsen wird. Viele weitere Projekte entwickeln sich sehr erfolgreich“, sagte Uta Schneider. Die Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur meinte damit auch das „Forum Altes Rathaus Borken“, das heute in den B-Status aufgewertet wurde. Die Stadt Borken möchte im Alten Rathaus ein Forum für Kunst und Kultur, ein Haus für Geschichte und Gegenwart realisieren. Institutionen und Initiativen, Haupt- und Ehrenamtliche, Laien und Fachleute, Künstler und Wissenschaftler sollen zu Themen der Geschich-te und der Kunst und zu kulturellen Formaten zusammengeführt werden. Das Haus ist derzeit be-reits Sitz des Stadtmuseums. Für die weitere Entwicklung des Museums sollen ehrenamtlich enga-gierte Menschen künftig stärker einbezogen werden. Beim Ausbau von überörtlichen kulturellen Netzwerken möchte die Stadt eine wichtige Rolle übernehmen. So soll  mit Partnern aus den Nie-derlanden und Deutschland das „Deutsch-Niederländische“ Grafiknetzwerk etabliert werden.

Entscheidung über Pankok-Museum verschoben
Auf Antrag der Otto-Pankok-Stiftung wurde über das Projekt „Pankok Museum Haus Esselt“ heute nicht beraten. Die Stiftung bat darum, die Entscheidung zu vertagen, um noch offene Fragen zum Projekt zu klären.

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Eingereichte Projekt-Anträge der aufgewerteten Projekte

Damit sich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger ein Bild über den Inhalt der Regionale-Vorhaben machen können, sind die Unterlagen abrufbar. Bei den Dokumenten handelt es sich um die Anträge, die die Projektträger als Entscheidungsgrundlage eingereicht haben.

Zu den Anträgen

17.3.2015: Grünes Licht für Renaturierung der Lippe zwischen Olfen und Datteln

Der Weg für die Renaturierung der Lippe zwischen Olfen und Datteln ist frei: Die Bezirksregierung Münster hat heute den Planfeststellungsbeschluss an den Lippeverband übergeben. Der Fluss soll auf einer Länge von sechs Kilometern künftig wieder frei fließen, an seinen Ufern sollen wertvolle Biotope entstehen.

Die Lippe ist in dem Abschnitt zwischen Olfen und Datteln derzeit stark eingetieft, die Ufer sind mit Steinschüttungen befestigt. Im Zuge des Regionale 2016-Projektes „2Stromland“ entstand deshalb die Idee, dem Fluss wieder mehr Freiraum zu geben und neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Besucher können die naturnahe Entwicklung der Lippe mitverfolgen: An einigen wenigen Stellen werden Aussichtsplattformen und Stege entstehen. Die großflächige Renaturierung und Auenentwicklung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Lippeverbandes und der Landschaftsagentur Plus GmbH, die die rund 100 Hektar Flächen des Eigentümers RAG AG bereitstellt und über Kompensationsmaßnahmen refinanziert. Das Bauvolumen von ca. 10 Mio. Euro trägt das Land NRW.

Das Genehmigungsverfahren ist durch die Bezirksregierung Münster nach 9 Monaten abgeschlossen worden. Die Übergabe des Planfeststellungsbeschlusses gibt dem zuständigen Lippeverband jetzt die Möglichkeit, mit den Maßnahmen zu starten. „Die vielen engagierten Partner haben das gemeinsame Ziel, die Lippe ökologisch aufzuwerten und den Landschaftsraum an einigen Stellen für den Menschen zugänglich zu machen. Das Projekt ist damit auch beispielhaft für einen neuen Umgang mit unseren Gewässern“, sagt Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin der Bezirksregierung Münster.

Nach den derzeitigen Planungen sollen noch in diesem Jahr die ersten Arbeiten starten. „Schritt für Schritt kommen wir an der Lippe einem naturnahen Gewässer näher: Nach den Lippeauen in Hamm und der neuen Lippemündung bei Wesel setzen wir mit der Renaturierung bei Haus Vogelsang einen weiteren wichtigen Baustein. Alle dürfen gespannt sein, wie aus dem „Experimentierraum“ Lippe eine neue Lippe-Realität wird. Für uns als Flussmanager ist es dabei Ziel, Naturschutz, Wasserwirtschaft und Tourismus in Einklang zu bringen“, erklärt Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes und der Emschergenossenschaft. Damit die Lippe wieder frei fließen und ihr eigenes Flussbett bilden kann, werden Steine der Uferbefestigung entfernt sowie Teile der Lippeaue wieder mit dem Gewässer verbunden.

Die Lipperenaturierung zwischen Olfen und Datteln ist Teil des Regionale 2016-Projektes „2Stromland“. In einem 8000 Hektar großen Gebiet zwischen Lippe und Stever soll beispielhaft gezeigt werden, wie unterschiedliche Ansprüche — landwirtschaftliche Nutzfläche, Biotop für Pflanzen und Tiere, Freizeitraum und vieles mehr — miteinander in Einklang gebracht werden können. „Die geplante Renaturierung des Flusses gibt nicht nur ein gutes Bespiel dafür, wie ökologische Ziele erreicht und diese gleichzeitig auch für den Menschen erleb- und verstehbar werden können, sondern steht auch für eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit privater und kommunaler Akteure“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

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17.3.2015: Zusammenarbeit entlang der Berkel trägt Früchte

Gescher. Die interkommunale Zusammenarbeit entlang der Berkel hat eine neue Qualität erreicht: Zu diesem Fazit kamen in der vergangenen Woche mehr als 60 Kommunalpolitiker der Anrainer-Kommunen bei einem Treffen in Gescher. Die erfolgreichen Kooperationen sollen in diesem Jahr weiter fortgesetzt werden. Für den 30. August ist zudem ein gemeinsamer Berkel-Aktionstag entlang des Flusses geplant.

Ratsmitglieder aus Billerbeck, Coesfeld, Gescher, Stadtlohn und Vreden waren zu dem Berkel-Informationstreffen eingeladen. Auch die Bürgermeister Heinz Oehmann (Coesfeld), Hubert Effkemann (Gescher), Helmut Könning (Stadtlohn) und  Dr. Christoph Holtwisch (Vreden) nahmen an der interkommunalen „Ratssitzung“ teil. Im Fokus des Abends stand die Berkel. Entlang des Flusses sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Kooperationen und grenzüberschreitende Projekte entstanden, die vorgestellt wurden. Im Zuge der Regionale 2016 entwickeln die Anrainer-Kommunen beispielsweise mehrere Vorhaben: Coesfeld möchte zur „BerkelSTADT“ werden, den Fluss in der Innenstadt an einigen Stellen wieder freilegen und gleichzeitig Hochwasserschutz und Ökologie verbessern. Ähnliche Ziele hat sich Stadtlohn mit dem Projekt „Leben mit dem Fluss“ gesetzt. In Vreden entsteht direkt an der Berkel das „Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland“. Ein Paradebeispiel für innovative Zusammenarbeit ist auch das „Forum BildungsBerkel“, den dem gleich vier Partner beteiligt sind: IBP Interkulturelle Begegnungsprojekte e.V.,
Freizeit- und Bildungsstätte der katholischen Jugend Coesfeld e.V.,
aktuelles forum Volkshochschule/Kunstklärwerk Stadtlohn und die Biologische Station Zwillbrock e.V..

„Was sich entlang des Flusses entwickelt hat, ist bemerkenswert. Natürlich gibt es seit jeher eine Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Aber auch dank der Regionale 2016 hat diese eine neue Qualität erhalten“, sagte Hubert Effkemann, Bürgermeister der Stadt Gescher. Diese Zusammenarbeit soll auch in Zukunft weiter intensiviert werden. Fest eingeplant ist ein gemeinsamer Berkel-Aktionstag am 30. August 2015: In den Kommunen soll es dann Aktionen und Veranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger geben. In der Vorbereitung ist der Film „Die Berkel - Ein Fluss verbindet Menschen“ der Filmwerkstatt Münster. Ein Trailer mit ersten Szenen wurde jetzt erstmals vorgeführt.

Für Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, ist die interkommunale Zusammenarbeit entlang der Berkel beispielhaft auch für andere Kommunen und Regionen. „Das Leben mit und am Wasser, die Nutzung unserer Bäche und Flüsse, der Schutz vor Hochwasser – das sind Themen, die nur gemeinsam angegangen werden können. Die Arbeit der Berkel-Anrainer setzt hier ein großes Ausrufezeichen, das bereits landesweit Beachtung findet“, sagte Uta Schneider. Erst in der vergangenen Woche waren Berkel-Projekte auf dem Symposium des NRW-Umweltministeriums zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Oberhausen vorgestellt worden.

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Chamäleon auf zwei Rädern rollt durch die Region

Den Schraubenzieher in der rechten Hand, die technische Zeichnung in der linken: Wenn Enes Yagci werkelt und tüftelt, ist er in seinem Element. Probleme gibt es dann nicht, nur Herausforderungen und Lösungen. Seine Bachelorarbeit ist dafür bester Beweis: Sie rollt künftig auf zwei Rädern durch die Region. Der 27-jährige angehende Produktdesigner hat einen „mobilen Botschafter“ für die Regionale 2016 entworfen und gebaut.

Mobiler Botschafter? Hinter dem Begriff verbirgt sich ein Lastenrad mit Elektroantrieb, das sich dank des Tüftlergeistes von Enes Yagci mit wenigen Handgriffen in einen Infostand verwandeln lässt. Die Regionale 2016 Agentur hatte sich das Rad im vergangenen Jahr zugelegt. Schnell entstand die Idee, das Gefährt auch auf Veranstaltungen zu nutzen. „Das Rad sorgt für Aufmerksamkeit, wenn man damit unterwegs ist. Deshalb wollten wir es auch als mobilen Stand nutzen. Nur auf die Frage, wie das konkret aussehen kann, haben wir keine Lösung gefunden“, erklärt Dr. André Wolf, Mobilitätsexperte der Agentur.

An diesem Punkt kam dann die Fachhochschule Münster ins Spiel: Der Fachbereich Design erklärte sich bereit, die Aufgabe im Rahmen einer Bachelorarbeit auszuschreiben. Enes Yagci griff kurz entschlossen zu. „In meiner Freizeit schraube ich gerne an Fahrrädern herum. Das Thema passte also perfekt“, sagt Enes. Im Herbst des vergangenen Jahres legte er los. „Zunächst habe ich recherchiert: gibt es bereits ähnliche Konstruktionen? Und in der Tat: Ob Biertheke oder Kaffeestand – es gibt ausgefallene Konstruktionen für Lastenräder“, erklärt Enes.

Der mobile Botschafter der Regionale 2016 hielt jedoch eine besondere Kopfnuss parat: Das Rad sollte sich vom Fahrrad zum Infostand und zurück „verwandeln“ können, mit möglichst mit wenigen Handgriffen und ohne viel Werkzeug – quasi ein Chamäleon auf zwei Rädern. „Ich habe zunächst über eine Konstruktion mit Teleskoptechnik wie bei ausfahrbaren Tischbeinen nachgedacht. Funktionierte aber nicht. Dann über Hubsysteme, die bei Bürostühlen zum Einsatz kommen – aber auch dies war nicht optimal“, erklärt Enes Yagci. Die entscheidende Idee kam dann in Form eines Scherensystems: mit Hilfe einer hydraulischen Hebebühne lassen sich die beiden seitlich am Fahrrad angebrachten Platten zusammenfahren. Auf der Suche nach dem richtigen Material fand Enes Unterstützung in der Region: Das Unternehmen „CFF“ aus Dülmen stellte die beiden Tischplatten, gefertigt aus einem Verbundwerkstoff aus Papier und Harz, kostenfrei zur Verfügung.

Am Computer wurde ein 3D-Modell erstellt, anschließend ging es ans Schrauben. „Das war noch einmal nervenaufreibend, weil auf einmal Herausforderungen aufgetreten sind, die man vorher nicht simulieren konnte. Deshalb bin ich umso zufriedener, dass am Ende ein so gutes Ergebnis herausgekommen ist“, sagt Enes. Das sahen die Prüfer an der Uni Münster und die Mitarbeiter der Regionale 2016 Agentur ebenso. „Perfekt, genau das, was wir uns erhofft hatten. Der mobile Botschafter ist bereit, auf Tour zu gehen“, sagt Dr. André Wolf. Einen Spitznamen hat das Gefährt bereits erhalten: „RUDi“, die Abkürzung für Regionale-Universal-Dienstrad. Zum ersten Mal zum Einsatz kommen wird RUDi auf der Messe „Radtrends“ am 11. und 12. April in Bocholt.

Enes hat sich mittlerweile schweren Herzens von seiner Arbeit getrennt – dies aber mit einem guten Gefühl und dem Bachelortitel in der Tasche. „Bei einer ersten Präsentation habe ich Anfragen erhalten, wo man das Rad mieten kann und wann es auf den Markt kommt. Das macht einen schon stolz.“

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23.2.2015: EinfachMACHEN: Ideen für gute Personalarbeit gesucht

Flexible Arbeitszeiten, Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder betriebliche Sport-Angebote: Es gibt viele Möglichkeiten, wie Unternehmen ein angenehmes Arbeitsklima für ihre Angestellten schaffen können. In den Kreisen Borken und Coesfeld werden ab sofort besonders gute Ideen für die Personalarbeit gesucht und zusammengetragen: „EinfachMACHEN“ lautet das Motto der Initiative.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaften beider Kreise haben gemeinsam mit dem Münsterland e.V. und der Regionale 2016 Agentur das Vorhaben gestartet. Die Idee kam den Verantwortlichen bereits im vergangenen Jahr. „Es gibt in unserer Region viele Betriebe, in denen bereits eine innovative und fortschrittliche Personalarbeit geleistet wird. Diese wird aber meistens nicht an die große Glocke gehängt, sondern ist einfach Teil des Arbeitsalltags. Wir möchten gute Beispiele sammeln und bekannt machen, um weitere Unternehmen zur Nachahmung anzuregen“, erklärt Dr. Kirsten Tacke-Klaus von der Wirtschaftsförderung im Kreis Coesfeld.

Die Themenpalette für Vorschläge ist dabei weit gefasst: Gesundheitsvorsorge, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Mobilitäts- und Weiterbildungsangebote oder das Miteinander von unterschiedlichen Generationen. „Es müssen nicht immer die großen und aufwändigen Vorhaben sein. Gute Personalarbeit kann sich auch in einfachen Maßnahmen wiederfinden, zum Beispiel Angebote zur gesunden Ernährung“, sagt Veronika Droste, die für die Wirtschaftsförderung im Kreis Borken arbeitet.

Um die besten Ideen künftig in der Region bekannter zu machen, ist eine Dokumentation geplant, die im Laufe dieses Jahres veröffentlicht wird. Die Beispiele werden zudem auf dem Standort-Portal www.wirtschaftswunderland.com des Münsterland e.V. einsehbar sein. Für den Verein zur Förderung des Münsterlandes war es ebenso wie für die Regionale 2016 Agentur in Velen keine Frage, bei der Initiative „EinfachMACHEN“ mit von der Partie zu sein. „Egal ob Unternehmen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen oder bereits Beschäftigte langfristig an sich binden möchten – gute Personalarbeit ist der Schlüssel“, betont Monika Leiking vom Münsterland e.V.. Zustimmung erhält sie von Judith Schäpers, die in der Regionale 2016 für die Wirtschaftskommunikation zuständig ist, und ergänzt: „Das westliche Münsterland ist eine ländliche Region mit vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen. Wir haben vielleicht nicht so große Anziehungskraft wie die großen Metropolen. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, Angebote zu schaffen, die auf die Bedürfnisse der Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer zugeschnitten sind.“

Unternehmen, die ihre Ideen und Modelle vorstellen möchten, können sich ab sofort bei der Wirtschaftsförderung des Kreises Coesfeld (Dr. Kirsten Tacke-Klaus, Tel. 02594-7824030, Mail: kirsten.tacke-klaus@wfc-kreis-coesfeld.de) oder bei der Wirtschaftsförderung des Kreises Borken (Veronika Droste, Tel. 02561-699574, Mail: droste@netzwerk-westmuensterland.de) melden. Weitere Informationen im Internet gibt es unter www.regionale2016.de/einfach-machen

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6.2.2015: Architektenkammer NRW lobt das ZukunftsLAND

Ob das ZukunftsDORF Legden, das Leohaus in Olfen oder die Projekte entlang der Berkel: Der Vorstand der Architektenkammer NRW hat die Entwicklungen der Regionale 2016 gelobt. Die Architekten tagten in dieser Woche in Velen und informierten sich über die Fortschritte des Strukturförderprogramms im westlichen Münsterland.

Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, stellte dem Kammer-Vorstand die Projekte vor, die derzeit in der Region entweder bereits umgesetzt oder entwickelt werden. Besonders die Vorhaben, die sich mit demografischen Herausforderungen und der Daseinsvorsorge auseinandersetzen, stießen auf große Zustimmung. „Die Regionale ist ein wichtiges Instrument, um regionale Entwicklungen insbesondere im Bereich der Stadtplanung und der Landschaftsarchitektur zu fördern und zu forcieren. Die Projekte werden sicherlich dazu beitragen, die regionalen Charakteristika und Stärken der Kommunen des westlichen Münsterlandes herauszuarbeiten. Zudem freut es mich, dass viele der Vorhaben sich mit den Herausforderungen beschäftigen, vor die uns der demografische Wandel in unserem Land stellt“, betonte der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Ernst Uhing.

Projekte wie das Leohaus in Olfen, das „ZukunftsDORF Legden“ und „BahnLandLust“ geben Antworten auf ganz praktische Fragen: Wie kann die Bevölkerung des westlichen Münsterlandes auch in Zukunft zuverlässig mit Infrastrukturen, Gütern und Dienstleistungen versorgt werden? Wie können diese Angebote für alle erreichbar bleiben? Wie sieht der Öffentliche Personennahverkehr der Zukunft in einer ländlichen Region aus?

„Das Lob der Architektenkammer freut uns natürlich sehr. Es ist Bestätigung für die vielen guten Ideen und Projekte, die in derzeit in den Städten und Gemeinden der Region im Zuge der Regionale 2016 entwickelt werden“, sagte Uta Schneider.

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29.01.2015: Regionale-Bereisung führt zurück in die Zukunft

Was ein unterirdische Erlebnisaufzug in Südwestfalen mit der „WasserBurgenWelt“ in Lüdinghausen und dem „Kulturforum Altes Rathaus Borken“ gemein hat? Alle drei sind Regionale-Projekte. Während die Vorhaben in Lüdinghausen und Borken derzeit im Zuge der Regionale 2016 entwickelt werden, ist der Burgaufzug mit Hilfe der Regionale 2013 bereits fertiggestellt worden. Während einer Bereisung tauschten die Projekt-Verantwortlichen aus dem Münsterland und aus Südwestfalen jetzt Erfahrungen aus.

Per Bus machten sich Vertreterinnen und Vertreter der Regionale 2016-Projekte und der beteiligten Planungsbüros auf den Weg nach Südwestfalen. In dem Gebiet zwischen Soest und Siegen hatte die Regionale 2013 stattgefunden: 300 Millionen Euro wurden im Zuge des NRW-Strukturförderprogramms in der Region investiert, davon 153 Millionen Euro aus Fördergeldern des Landes, Bundes und der EU. Mit dieser Summe konnten insgesamt 42 Projekte umgesetzt werden.

Drei dieser Vorhaben nahm die Delegation aus dem westlichen Münsterland in dieser Woche genauer unter die Lupe. Erste Station war die „Denkfabrik“ in Lüdenscheid im Märkischen Kreis. Mit dem Projekt wird in der Stadt ein modernes Bildungsquartier geschaffen. Bestehende Einrichtungen wie das Wissenszentrum „Phänomenta“ wurden ausgebaut und durch neue Technik-Angebote für Kinder und Jugendliche erweitert. Ein 75 Meter hohes, und von weitem sichtbares Foucault’sches Pendel ist zum neuen Aushängeschild dieses Bildungsquartieres und der Stadt geworden.

In Siegen wurde das Projekt „Zu neuen Ufern“ vorgestellt. Die Innenstadt hat sich durch die Regionale 2013 in den vergangenen Jahren stark verändert. Der Fluss Sieg wurde im Zentrum freigelegt und ist für Einwohner und Besucher wieder zugänglich und erlebbar geworden. Auch Teile der Universität wurden in die Innenstadt verlegt.

Zum Abschluss der Tour wartete eine Fahrt im „Erlebnisaufzug Burg Altena“ – ein Projekt, das landesweit für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Ein unterirdischer Aufzug ermöglicht seit dem vergangenen Jahr eine barrierefreie Verbindung zu der Burg als beliebtes Tourismusziel: Die Besucherzahlen liegen deutlich über den Erwartungen. Positive Impulse hat das Projekt zudem für die durch Leerstände arg gebeutelte Innenstadt gebracht, die nach und nach wieder belebt wird.

„Ein Regionale-Projekt ist eine große Herausforderung für eine kommunale Verwaltung. Es ist eine Aufgabe, bei der alle mit anpacken müssen. Die Beispiele aus Südwestfalen zeigen aber, dass sich die Mühe lohnt. Ich bin besonders beeindruckt, welche privaten Folgeinvestitionen durch die Projekte angestoßen wurden“, sagte Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann. Organisiert hatte die Tour die Regionale 2016 Agentur, um einen Erfahrungsaustausch zwischen den Verantwortlichen im Münsterland und in Südwestfalen zu initialisieren. „Regionale bedeutet immer auch voneinander Lernen – von den Nachbarn und Partnern im Münsterland ebenso wie von Projekten aus ganz NRW. Heute ist auch deutlich geworden, welchen Stellenwert eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und eine zielgerichtete Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort für den Erfolg eines Regionale-Projektes haben“, sagte Daniel Fühner, Projektmanager der Regionale 2016 Agentur.

Die „WasserBurgenWelt“ und das „Kulturforum Altes Rathaus Borken“ sind zwei von insgesamt 52 Projekten, die derzeit im Zuge der Regionale 2016 im westlichen Münsterland entwickelt werden.

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22.12.2014: 2014 auf den Punkt - Wegmarken und Wegbegleiter

„2014 auf den Punkt: Wegmarken und Wegbegleiter“ heißt die neue Broschüre, die die Regionale 2016 Agentur herausgegeben hat. Das Heft wirft einen Blick zurück auf die vergangenen zwölf Monate: Die derzeit 52 Regionale-Projekte stehen ebenso im Fokus wie Veranstaltungen und Ereignisse rund um das Strukturförderprogramm im westlichen Münsterland.

„Turbulent, ereignis- und erfolgreich, bewegend und richtungweisend: All diese Begriffe beschreiben das Jahr 2014 aus Sicht der Regionale 2016. Die neue Broschüre gibt einen Überblick über wichtige Wegmarken und lässt viele Wegbegleiter zu Wort kommen“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Auf der Internetseite http://www.regionale2016.de/de/mediathek/downloads.html kann die 20-seitige Broschüre als digitale Version angeschaut und kostenlos heruntergeladen werden.

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19.12.2014: Förderbescheide in Höhe von fast 22 Millionen Euro übergeben

Düsseldorf/Velen. Ein Paukenschlag und eine vorzeitige Bescherung kurz vor Weihnachten: NRW-Bauminister Michael Groschek hat heute in Düsseldorf Förderbescheide in Höhe von fast 22 Millionen Euro für Regionale 2016-Projekte übergeben. Die Mittel stammen aus dem Städtebauförderprogramm 2014.

Gleich elf Städte und Gemeinden aus dem westlichen Münsterland sowie der Kreis Coesfeld bekamen heute die Förderung ihrer Regionale 2016-Projekte schwarz auf weiß. Das Ministerium hatte alle Kommunen, die für ihre Regionale-Vorhaben Mittel aus dem Städtebauförderprogramm 2014 erhalten, zu einer gemeinsamen Feierstunde eingeladen: Ahaus, Billerbeck, Bocholt, Coesfeld, Dülmen, Haltern am See, Lüdinghausen/Kreis Coesfeld, Legden, Nordkirchen, Olfen, Selm und Vreden (detaillierte Übersicht s. Liste unten).

„Die Regionale 2016 ist in diesem Jahr  in großen Schritten vorangegangen. Die Region rückt ganz im Sinne der REGIONALEN immer stärker zusammen und entwickelt gemeinsam Projekte und Strategien für das westliche Münsterland. Mit den heutigen Bewilligungsbescheiden fördern wir Projekte, die sich durch eine hohe städtebauliche Qualität sowie durch kooperative und bürgernahe Konzepte auszeichnen. So entstehen mit dem Projekt KuBAaI in Bocholt auf einem 25 Hektar großen in Teilen brachliegenden Industrieareal neue Wohn-, Dienstleistungs- und Kulturangebote“, erklärte Minister Groschek bei der Übergabe der Förderbescheide. „Die REGIONALE ist DIE Initialzündung für dieses neue innerstädtische Quartier mit regionaler Strahlkraft.“

Die Förderbescheide nahmen die jeweiligen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister entgegen. Die Delegation aus dem westlichen Münsterland war jedoch noch um einiges größer. Neben vielen Mitarbeitern an den Projekten waren auch Dr. Kai Zwicker (Landrat Kreis Borken und Aufsichtsratsvorsitzender der Regionale 2016), Dorothee Feller (Regierungsvizepräsidentin Münster) und Uta Schneider (Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur) bei der Feierstunde am Rheinufer mit dabei. „Der heutige Termin ist auch ein guter Anlass, um für die enge Beratung und die engagierte Unterstützung aus Düsseldorf danke zu sagen", wandte sich Dr. Zwicker direkt an Bauminister Groschek.

Minister Groschek wartete mit einer weiteren positiven Nachricht auf: Im Zuge des Regionale 2016-Projektes „BahnLandLust“ werden in Dorsten ein neues elektronisches Stellwerk gebaut sowie verschiedene Maßnahmen im Bereich der daran angebundenen Bahnhöfe umgesetzt. Die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn über den Bau und die Investition von insgesamt 32,6 Millionen Euro sind erfolgreich abgeschlossen. Mit Hilfe dieser Modernisierung können Züge künftig durchgehend von Coesfeld nach Essen fahren, so Groschek „Ich freue mich, dass wir diese, für die Region wichtige Schieneninfrastrukturinvestition mit der DB sichern konnten. Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage der Daseinsvorsorge in der Region.“

Überblick über die Kommunen, die heute in Düsseldorf einen Förderbescheid für ihre Projekte erhalten haben:
•    Stadt Ahaus, Projekt „Einfamilienhausquartiere der Zukunft" (Baustein Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung): 296.000 Euro
•    Stadt Billerbeck, Projekt „Wohnen mit (Mehr-)wert“ (Baustein Quartiersmanagement und Beteiligung): 162.000 Euro
•    Stadt Bocholt, Projekt „KuBAaI – Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße“: 10.400.000 Euro
•    Stadt Coesfeld, Projekt „BerkelSTADT Coesfeld“ (Baustein vorbereitende Planungen zur Umsetzung des Integrierten Handlungs- und Maßnahmenkonzeptes Innenstadt): 195.000 Euro
•    Stadt Dülmen, Projekt „Intergeneratives Zentrum Dülmen“ / Innenstadt: 1.532.000 Euro
•    Stadt Haltern am See, Projekt „2Stromland" (Baustein "Wassermodell"): 1.386.000 Euro
•    Kreis Coesfeld, Projekt „WasserBurgenWelt“, gemeinsames Projekt mit der Stadt Lüdinghausen (Bausteine Ertüchtigung Burg Vischering, Projektsteuerung und Öffentlichkeitsarbeit): 1.740.637 Euro
•    Gemeinde Legden, Projekt „ZukunftsDORF Legden“ (Baustein barrierefreie Gestaltung des Ortskerns; Aufwertung des öffentlichen Raums): 465.000 Euro
•    Gemeinde Nordkirchen, Projekt „WohnZukunft Südkirchen“ (Baustein Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit): 30.000 Euro
•    Stadt Olfen, Projekt „Unser Leohaus“ (Bausteine Umgestaltung St.-Vitus-Park, Landschaftsraum Alte Fahrt, Verbindung der Innenstadt zum Park St. Vitus): 1.083.000 Euro
•    Stadt Selm, Projekt „Aktive Mitte Selm“ (Bausteine Campus Platz, Auenpark Selmer Bach): 3.401.993 €
•    Stadt Vreden, Projekt „Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland“, (Baustein integrierte städtebauliche Erneuerung der Innenstadt): 1.291.000 Euro

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16.12.2014: Alle Signale auf grün – BahnLandLust ist angerollt

Gute Nachricht für alle Zugreisenden auf der Strecke zwischen Coesfeld, Reken und Dorsten: Seit Montag fahren die Züge wieder stündlich. Die Taktlücke am Vormittag gehört der Vergangenheit an. Als Beweis fuhr heute am späten Vormittag die Nordwestbahn in den Bahnhof in Reken ein. Unter den Fahrgästen: Coesfelds Bürgermeister Heinz Oehmann, der am Bahnsteig von seinen Amtskollegen Heiner Seier (Reken) und Tobias Stockhoff (Dorsten) empfangen wurde.

Bereits seit einigen Jahren bemühen sich die Kommunen, die Bahnstrecke für Fahrgäste attraktiver zu machen. Im Zuge der Regionale 2016 wurde deshalb das Projekt „BahnLandLust“ gestartet. Nachdem das Vorhaben im vergangenen Monat den A-Status der Regionale 2016 erhalten und somit grünes Licht bekommen hatte, trägt diese Zusammenarbeit jetzt erste sichtbare Früchte. Neben den drei Bürgermeistern verfolgten auch Dr. Hermann Paßlick (Verbandsvorsteher Zweckverband SPNV Münsterland), Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016 Agentur), Timo Kerßenfischer (NordWestBahn) und Ralf Ueckermann (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) die Einfahrt des Zuges. 11.15 Uhr ab Coesfeld sowie 11.06 Uhr ab Dorsten – dies sind die zusätzlichen Abfahrtszeiten, die ab sofort gültig sind.

Der ausgeweitete Fahrplan ist dabei erst der Anfang, wie alle Beteiligten betonten: Mit „BahnLandLust“ stehen weitere Verbesserungen für die Strecke Coesfeld, Reken, Dorsten in den Startlöchern. Die Deutsche Bahn hat zusätzliche Investitionen in Aussicht gestellt. Dies könnte vor allem für Pendler ins Ruhrgebiet neue Mobilitätsmöglichkeiten bieten: Künftig sollen nämlich auch Züge von Coesfeld über Dorsten bis nach Essen fahren. Anvisiert sind zwei durchgehende Verbindungen an Berufstagen: morgens ab Coesfeld, nachmittags ab Essen. Der Streckenausbau ist von der Deutschen Bahn bereits zugesagt.

Doch nicht nur die Bahnlinie an sich ist Teil des Regionale-Projekts: ebenso im Fokus stehen die Bahnhöfe sowie die bessere Anbindung an den Busverkehr. In Maria Veen wird bereits an barrierefreien Zugängen zum Bahnhof und zu den Gleisen gearbeitet – gerade im Hinblick auf die Einrichtungen für Menschen mit Behinderung vor Ort eine wichtige Maßnahme. Auch die Verknüpfung von unterschiedlichen Fortbewegungsmitteln soll durch „BahnLandLust“ künftig interessanter werden. Passend hierzu hatte Coesfelds Bürgermeister Heinz Oehmann beim Ausstieg am Bahnhof auch einen unerwarteten Begleiter mit dabei: ein Faltrad, das sich für kürzere Strecken vom Bahnhof geradezu anbietet und in zusammengeklapptem Zustand kostenlos in der Bahn mitgenommen werden kann.

Der neue Fahrplan ist einzusehen auf der Internetseite der NordWestBahn unter www.nordwestbahn.de. Weitere Infos zum Projekt BahnLandLust unter www.bahnlandlust.de sowie unter www.regionale2016.de/projekte.

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11.12.2014: BerkelSTADT Coesfeld steht im März zur Entscheidung

Velen. Das Projekt „BerkelSTADT Coesfeld“ steht am 19. März 2015 auf der Tagesordnung des Regionale-Lenkungsausschusses. Die Stadt hat zum Stichtag Anfang Dezember ein Dossier eingereicht. Damit könnte das Vorhaben zum A-Projekt der Regionale 2016 werden und somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten.

Die Stadt Coesfeld möchte die Berkel in der Innenstadt wieder zugänglich und erlebbar machen. Zudem sollen die Uferbereiche der künstlich angelegten Flussbetten „Umflut“ und „Fegetasche“ naturnah weiterentwickelt und Maßnahmen für den Umwelt- und Hochwasserschutz umgesetzt werden. Das Projekt hat bislang die B-Stufe innerhalb des Regionale 2016-Prozesses erreicht, am 19. März wird dann über die finale Wertung entschieden.

Der Lenkungsausschuss wird an diesem Tag zudem über zwei weitere Projekte entscheiden: das „Pankok Museum – Haus Esselt“ in Hünxe und das „Forum Altes Rathaus Borken“. Beide Vorhaben könnten in die B-Stufe aufgewertet werden. Für das Pankok-Museum soll im Zuge der Regionale 2016 ein tragfähiges Konzept für die Zukunft entstehen: es soll verstärkt als außerschulischer Lernort genutzt und besser mit bestehenden touristischen Routen und Einrichtungen verbunden werden. Auch ein neues Ausstellungskonzept ist vorgesehen. Mit dem „Forum Altes Rathaus Borken“ soll ein Ort für Kunst, Kultur, Geschichte und Gegenwart entstehen. In dem Gebäude ist bereits das Stadtmuseum beheimatet. Neben dem geplanten Ausbau sollen neue Angebote und Kooperationen, wie zum Beispiel ein deutsch-niederländisches Grafiknetzwerk, realisiert werden.

Zum Stichtag Anfang Dezember wurde zudem eine neue Projektidee eingereicht.  

Die Anträge werden in den nächsten Wochen von der Regionale 2016 Agentur ausgewertet und für die Beratungen im Lenkungsausschuss am 19. März aufbereitet. Ende Februar können die Unterlagen im Internet unter www.regionale2016.de eingesehen werden.

Hinweis an die Presse
Zu der neu eingereichten Projektidee veröffentlicht die Regionale 2016 Agentur zum jetzigen Zeitpunkt keine Informationen, denn vor der Aufnahme einer Projektidee in das Regionale-Verfahren ist es allein den Projektträgern überlassen, ob sie Öffentlichkeitsarbeit für ihr Projekt betreiben wollen.

Hintergrund Qualifizierungsverfahren
Das mehrstufige Auswahlverfahren für Projekte der Regionale 2016 ist in die Stufen C, B, A eingeteilt, wobei die Stufe C die Eingangsstufe markiert und die Stufe A die Umsetzungsreife eines Projektes signalisiert. Für die Aufnahme in die Stufe C ist zunächst eine knappe „Projektskizze“ einzureichen. Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 entscheidet auf dieser Basis, ob eine Projektidee die Kriterien der Regionale 2016 erfüllt und in das Regionale-Verfahren aufgenommen werden soll. Im Laufe der Arbeit an der Weiterentwicklung der Projektidee wird dem Lenkungsausschuss vom Projektträger eine „Projektstudie“ vorgelegt, die das Vorhaben genau beschreibt und die Machbarkeit untermauert. Wenn der Arbeitsstand überzeugt, wird die Projektidee vom Lenkungsausschuss in die Stufe B des Regionale-Verfahrens aufgenommen. In der dann folgenden Arbeitsphase geht es ins Detail und das Projekt wird bis zur Umsetzungsreife vorangetrieben. Auf Basis eines "Projektdossiers" erfolgt dann die Aufnahme in die höchste Stufe A des Regionale 2016-Verfahrens. Dann kann die Umsetzung beginnen.

19.11.2014: Grünes Licht für acht Projekte / Geplante Investitionen von mehr als 100 Mio. Euro

Borken. Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 hat heute gleich acht Projekte der Regionale 2016 mit dem A-Stempel ausgezeichnet und ihnen somit grünes Licht für die Umsetzung gegeben. Mit den Vorhaben sind geplante Gesamtinvestitionen von mehr als 100 Millionen Euro vorgesehen. Diese Nachricht sorgte nicht nur bei den Projektträgern für Jubel.

Auch Konrad Püning, Landrat des Kreises Coesfeld und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Regionale 2016, zeigte sich erfreut über die neuen A-Projekte. „Das ist ein Meilenstein für die Regionale 2016 und das westliche Münsterland. Diese Projekte werden wichtige Impulse für unsere Region geben, weil sie zentrale Herausforderungen anpacken: zum Beispiel die Frage, wie Kommunen mit den Veränderungen des demografischen Wandels umgehen, wie sie für Bürgerinnen und Bürger noch lebenswerter werden und wie der ÖPNV in der Region gestärkt werden kann“, sagte Püning  im Anschluss an die Sitzung des Lenkungsausschusses in Borken.

Folgende acht Projekte erhielten grünes Licht für die Umsetzung: „Die Berkel! Leben mit dem Fluss“, „WasserWege Stever“, „Wohnen mit (Mehr-) Wert“, „WasserBurgenWelt“, „ZukunftsDORF Legden“, „BahnLandLust“, „Intergeneratives Zentrum Dülmen“ sowie „Aktive Mitte Selm“. „Bei einigen Projekten laufen noch finale Gespräche über die Fördersummen. Nach derzeitigen Berechnungen werden mit den Vorhaben Gesamtinvestitionen in Höhe von mindestens 100 Millionen Euro verbunden sein – also die Summe aus Fördermitteln, Eigenanteilen und privaten Investitionen. Dies umfasst auch Perspektivbausteine, die über 2016 hinaus umgesetzt werden“, erklärte Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Gleich drei der acht neuen A-Projekte setzen sich mit den Entwicklungen des demografischen Wandels auseinander. Mit dem „Intergenerativen Zentrum“ wird in Dülmen ein neuer Ort der Begegnung für Jung und Alt geschaffen. Der Neubau, der auf der Fläche zwischen Rathaus und St.Viktor-Kirche entsteht, wird bestehenden kirchlichen, kommunalen und bürgerschaftlichen Einrichtungen ein gemeinsames Dach bieten. Zudem sollen neue Angebote geschaffen werden, die alle Generationen miteinander verbinden. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die Gemeinde Legden mit ihrem „ZukunftsDORF“: Zu dem Projekt gehören Bausteine wie der barrierefreie Umbau des Ortskerns, die Gestaltung des Dahliengartens als einen Treffpunkt für alle Generationen sowie neue Serviceangebote und Wohnformen. Um Letztere geht es auch bei dem Regionale-Projekt der Stadt Billerbeck: Gemeinsam mit Bürgern, Immobilien-Eigentümern und Experten möchte man Strategien für die Weiterentwicklung der älteren Ein- und Zweifamilienhausgebiete erarbeiten. Das Ziel: positive Effekte für die ganze Stadt und Lerneffekte für die Region.

Neue Orte für mehr Lebensqualität
Größere städtebauliche Maßnahmen stehen in Stadtlohn und Selm an. Beide Kommunen möchten zum einen die Lebensqualität weiter steigern und zum anderen Herausforderungen ihrer Stadtentwicklungen angehen. In Stadtlohn ist dies unter anderem der Hochwasserschutz. Dieser soll mit dem Projekt „Die Berkel! Leben mit dem Fluss“ verbessert werden, gleichzeitig sollen eine neue Promenade am Fluss entstehen sowie die historische Berkelmühle eine neue Nutzung erhalten. Die Stadt Selm ist Stärkungspakt-Kommune. Trotz dieser schwierigen finanziellen Ausgangssituation will die Stadt mit dem Projekt „Aktive Mitte“ in engem Schulterschluss von Politik, Verwaltung, Bürgerschaft und Wirtschaft eine aktive und strategische Stadtentwicklung vorantreiben. Mit den Bausteinen "Auenpark Selmer Bach", "Campus Selm", "Neue Stadt am Wasser" und "Burg Botzlar" sollen entscheidende Signale für die Stadtentwicklung gesetzt werden. Dieses Vorgehen kann Beispiel gebend sein für Kommunen, die vor vergleichbaren Herausforderungen stehen.

Drei weitere Vorhaben komplettieren die Riege der neuen A-Projekte: Mit „BahnLandLust“ soll die Bahnstrecke zwischen Coesfeld und Dorsten attraktiver für Fahrgäste werden: ein dichterer Fahrplan, barrierefreie Bahnhöfe und eine bessere Verknüpfung mit den Abfahrtszeiten von Bussen und Anschlusszügen sind unter anderem geplant. Die Projektträger arbeiten hierfür eng mit der Deutschen Bahn zusammen. Ebenfalls interkommunal aufgestellt ist das Projekt „WasserWege Stever“. Die sechs Steverkommunen sowie der Kreis Coesfeld werden gemeinsam neue Angebote für Umweltbildung und sanften Tourismus schaffen: unter anderem neue Wasser-Lehrpfade, außerschulische Lernorte und die naturnahe Entwicklung von Flussabschnitten. Das Projekt „WasserBurgenWelt“ verfolgt das Ziel, die Landschaft um die Burg Vischering und die Burg Lüdinghausen neu zu gestalten und die historischen Bauwerke besser an die Lüdinghausener Innenstadt anzubinden. Für die Bürgerinnen und Bürger werden neue Aufenthalts- und Erholungsflächen entstehen. Die Burg Vischering soll zu einem zeitgemäßen Kultur- und Bildungsort werden.

„Die vielfältigen Themen und Ansätze der acht neuen A-Projekte zeigen, wie breit aufgestellt die Regionale 2016 ist. Und es wird deutlich, dass hier nicht nur über gute Ideen, Strategien und Lösungen geredet, sondern auch angepackt und umgesetzt wird“, sagt Uta Schneider.

Vier Projekte in den B-Status aufgewertet
Neben den acht neuen A-Projekten wurden vier Vorhaben in den B-Status aufgewertet: „Weißes Venn“, „Grünschatz“, „Energiewende lokal – Energieoptimiertes Gewerbegebiet“ und „Bewegtes Land – Mobilität in die Fläche bringen“.

Kurzbeschreibungen Projekte

Pressefotos neue A-Projekte

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Eingereichte Projekt-Anträge der aufgewerteten Projekte

Damit sich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger ein Bild über den Inhalt der Regionale-Vorhaben machen können, sind die Unterlagen abrufbar. Bei den Dokumenten handelt es sich um die Anträge, die die Projektträger als Entscheidungsgrundlage eingereicht haben.

Zu den Anträgen

14.11.2014: Alte Wohngebiete fit für morgen – Tagung in Coesfeld

Auf Städte und Gemeinden im westlichen Münsterland kommt eine gemeinsame Herausforderung zu: die Frage, wie die älteren Wohngebiete mit Ein- und Zweifamilienhäusern, die es überall in der Region gibt,  fit für die Zukunft gemacht werden können. Entstanden zwischen den 1950er und 1970er Jahren stehen diese Siedlungen vor einem Umbruch: Das gilt für die einzelnen Häuser, die von ihren Bewohnern z.B. barrierefrei umgebaut werden müssen, um auch für das Leben im Alter passend zu sein. Darüber hinaus wird sich durch den demografischen Wandel und besonders durch die Alterung der Bevölkerung die Wohnungsnachfrage in der Region stark verändern. Im Zuge der Regionale 2016 suchen Kommunen seit einiger Zeit gemeinsam nach Lösungen und neuen Ideen. Eine erste Zwischenbilanz wurde jetzt in Coesfeld gezogen.

Dass das Thema Städte und Gemeinden im westlichen Münsterland bewegt, zeigten die mit 120 Teilnehmern gut besetzten Stuhlreihen in der Aula des Pius-Gymnasiums. Die Veranstaltung richtete sich vor allem an Vertreter aus Verwaltungen und Kommunalpolitik der Region – gekommen waren aber auch zahlreiche Experten und Interessierte aus anderen Regionen. Zu den Referenten und Teilnehmern der Diskussionsrunden gehörten unter anderem Achim Dahlheimer und Michael Kamp (beide Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW), Karl-Friedrich Hofmann (NRW.BANK), Dr. Kai Zwicker (Landrat des Kreises Borken und Aufsichtsratsvorsitzender der Regionale 2016) sowie Uwe Schramm (Wohnbau Westmünsterland).

Welchen Stellenwert und Bedeutung das Vorgehen in der Region besitzt, machte Klaus Austermann aus dem NRW-Bauministerium deutlich: „Der Umgang mit älteren Wohngebieten ist eine Aufgabe, vor der Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen stehen. Die Regionale 2016 setzt sich frühzeitig mit kommenden Herausforderungen auseinander und gibt somit auch anderen Regionen ein gutes Beispiel. Diese Arbeit unterstützen wir gerne.“

Um welche Arbeit es genau geht, zeigte Regionale 2016-Geschäftsführerin Uta Schneider in ihrem Vortrag auf: Seit Anfang 2012 arbeitet die Regionale-Agentur gemeinsam mit Städten und Gemeinden daran, Ideen für die künftigen Herausforderungen in den Wohngebieten zu finden. Vier konkrete Projekte sind daraus bislang erwachsen: „Wohnzukunft Südkirchen“, „Wohnen mit (Mehr-) Wert“ in Billerbeck, „Quartiersanpassung Wulfen-Barkenberg“ und die „Einfamilienhausquartiere der Zukunft“ in Ahaus. „Mit diesen Projekten betreten wir Neuland. Das gilt besonders für die Frage, wie man mit den Anwohnern über dieses emotionale Thema ins Gespräch kommen kann, denn ohne die geht es nicht", erklärte Uta Schneider.

An den vier Projektorten wird aktuell an vielen Themen gearbeitet – von Beratungsangeboten für energetische Sanierung oder barrierefreien Umbau über neue Formen von Nachbarschaftshilfe bis hin zu neuen Wohnformen in den gewachsenen Nachbarschaften. Letzteres kristallisiert sich immer mehr als ein wichtiges Thema heraus, denn viele ältere Menschen möchten gerne in ihrer gewohnten Nachbarschaft wohnen bleiben, auch wenn das eigene Haus nach dem Auszug der Kinder viel zu groß geworden ist. Hier fehlt es aber in der Regel an passenden Wohnungen. Gibt es eine Nachfrage nach alternativen Wohnformen, zum Beispiel nach Senioren-Wohngemeinschaften – auch dies ist eine Frage, an der in den Kommunen gearbeitet wird.

Patentrezepte für die alten Baugebiete gibt es nicht –  das wurde bei der Veranstaltung in Coesfeld deutlich. Stattdessen wird in den Projekten jeweils vor Ort nach den Themen und Ansätzen gesucht, die für die Bürgerinnen und Bürger einen Nutzen bringen.

„Die Tür für weitere Projekte, die Zukunftsperspektiven für ältere Wohngebiete schaffen, steht im Zuge der Regionale 2016 weiter offen. Gemeinsam mit den Eigentümern, Städten und Gemeinden möchten wir vor Ort Ideen und Lösungen entwickeln, ausprobieren und umsetzen“, sagte Uta Schneider.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind unter www.innen-leben.info zu finden.

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16.10.2014: Staatssekretär von der Mühlen besucht Regionale 2016-Projekte

Hoher Besuch aus Düsseldorf bei der Regionale 2016: Michael von der Mühlen ist seit Juni Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Am 13. Oktober hat er einen ganzen Tag der Regionale 2016 gewidmet und vier Projekte besucht. Sein Ziel: Die Projekte und die Menschen dahinter kennenzulernen.

Startpunkt der Tour war das KuBAaI-Projekt in Bocholt. Hier werden rund 25 ha ursprünglich von der Textilindustrie genutzte Flächen zwischen Innenstadt und Aasee zu einem lebendigen Stadtquartier mit Wohnungen, Gewerbe und Kultureinrichtungen direkt an der Bocholter Aa entwickelt. Im Rahmen der Regionale 2016 soll der Anfang für dieses langfristige Projekt gemacht werden. Mit einem gebündelten Einsatz von Fördermitteln, unter anderem aus der Städtebauförderung und dem Programm „Lebendige Gewässer“ sollen nun die Freiraumbereiche entlang des Flusses und weitere Projektbestandteile auf den Weg gebracht werden. "Sie arbeiten hier sehr strukturiert und mit einer klaren Vision an diesem Generationenprojekt. Wir freuen uns, wenn wir Sie nun auch bei der Realisierung mit Förderung unterstützen können", gab Staatssekretär von der Mühlen den Projektmachern mit auf den Weg.

Weiter ging es ins "ZukunftsDorf Legden". In diesem Projekt geht es darum, die 7.000 Einwohner-Gemeinde mit vielen sich ergänzenden Projektbausteinen für den demografischen Wandel zu rüsten. "Uns geht es aber nicht darum, zum Seniorendorf zu werden" stellte Bürgermeister Friedhelm Kleweken klar. Vielmehr nütze jede einzelne Maßnahme – vom barrierefreien Ortskern über den aktuell entstehenden zentralen Dahliengarten bis zur Gesundheitsversorgung – den Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen. "Respekt, dass Sie sich diesem schwierigen Thema einer zukunftssicheren Wohn-  und Infrastrukturversorgung so offensiv widmen", lobte von der Mühlen die Arbeit, die die Gemeindeverwaltung zusammen mit vielen Partnern gemeinsam vorantreibt.

"Ich bin überzeugt, dass hier ein Kooperationsprojekt mit Vorzeigecharakter entsteht", sagte der Staatssekretär nach der Projektvorstellung in Dülmen. Hier ging es um das Projekt "Intergeneratives Zentrum", an dem die Stadt Dülmen gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde St. Viktor arbeitet. Kern des Projektes ist eine neue Einrichtung, die zwischen Rathaus und Kirche entstehen und von beiden Institutionen in enger Partnerschaft betrieben werden soll. Von der Mühlen zeigte sich sehr interessiert an dieser neuartigen Kooperation zwischen Stadt und Kirche: "Das ist ein sehr gutes Signal für die Stadtentwicklung".

Letzte Station der Reise war der Nordkirchener Ortsteil Südkirchen. Hier stehen im Projekt "WohnZukunft Südkirchen" vor allem die typischen Baugebiete aus den 1950er bis 1970er Jahren im Mittelpunkt. In Südkirchen sei der demografische Wandel schon deutlich spürbar, beschrieb Bürgermeister Dietmar Bergmann die Herausforderung. „Wir müssen jetzt darüber nachdenken und Antworten haben, damit Südkirchen auch in Zukunft lebenswert bleibt". Die Arbeit an der Zukunft des Ortes gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ist Inhalt des Regionale-Projektes. Der Anfang wurde mit einer Bürgerversammlung im September bereits gemacht. Schnittstellen gibt es zudem zum Regionale 2016-Projekt "Nordkirchen – Auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde", an dem in der Schlossgemeinde ebenfalls gearbeitet wird. "In der Vergangenheit hat man sich eher auf die Fähigkeit des Einzelnen gestützt. Jetzt wird deutlich, dass durch die demografische Entwicklung und neue gesellschaftliche Herausforderungen wie die Inklusion ganz neue Netzwerke gefragt sind, um die Zukunft zu bewältigen. Sie nutzen die Regionale 2016 als Katalysator und Treibriemen, um diese Netzwerke aufzubauen", fasste Staatssekretär von der Mühlen seine Eindrücke aus Nordkirchen am Ende der Rundreise zusammen.

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30.9.2014: Von Velen nach Porto: 2150 Autokilometer eingespart

Eine Woche auf das eigene Auto verzichten: Die Regionale 2016 Agentur in Velen hat diesen Selbstversuch kürzlich in der „Europäischen Woche der Mobilität“ (16.-22. September) unternommen. Jetzt haben die Mitarbeiter Bilanz gezogen: Es geht deutlich mehr als man denkt. Allerdings haben die alternativen Mobilitätsmöglichkeiten auch ihre Grenzen. Beeindruckend fällt die Zahl der „eingesparten“ Kilometer mit dem PKW aus: 2150 — eine Strecke von Velen bis nach Porto.

„Diese Zahl hat uns selbst überrascht. Sie verdeutlicht, was für Strecken ansonsten mit dem eigenen PKW in nur einer Woche zurückgelegt werden. Die Woche der Mobilität hat gezeigt, dass man mit Flexibilität und guter Planung viele Wege ohne das eigene Auto zurücklegen kann, auch im Münsterland“, sagt Dr. André Wolf, Mobilitätsexperte der Regionale 2016 Agentur. Nicht nur die eingesparte Kilometerzahl ist imposant, auch der reduzierte Kohlendioxid-Ausstoß: Nach Berechnungen der Agentur konnte durch die Nutzung von alternativen Verkehrsangeboten 0,305 Tonnen CO2 eingespart werden. Als Basis wurden Durchschnitts-Emissionswerte für die unterschiedlichen Verkehrsmittel genommen.

Statt des eigenen Autos nutzten die Regionale-Mitarbeiter für ihre Fahrten Elektrofahrräder, Bus und Bahn, Carsharing-Angebote oder Mitfahrportale im Internet. Gerade der Mix aus unterschiedlichen Mobilitätsmöglichkeiten brachte oftmals gute Alternativen zur Fahrt mit dem eigenen PKW: beispielsweise die Fahrt mit einem Elektro-Faltrad, das bequem in Bus und Bahn transportiert werden konnte. „Die E-Räder schaffen neue Möglichkeiten, um von A nach B zu kommen. Durch das Fahren ,mit Rückenwind‘ können auch längere Strecken bequem auf zwei Rädern bewältigt werden. Außerdem kann man so auf dem Weg zur Arbeit auch noch etwas für seine Gesundheit tun“, erklärt André Wolf.

Auch (Schnell-) Bus und Bahn sind für den Alltagsverkehr in der Region durchaus konkurrenzfähig zum Auto – vorausgesetzt man arbeitet sich durch den „Tarifdschungel“. Dieser bleibt für Gelegenheitsfahrer schwer durchschaubar. Gerade bei Fahrten, die durch unterschiedliche Verkehrsverbünde gingen, war es alles andere als einfach, das richtige Ticket zu lösen.  

Online-Plattformen zum Mitfahren oder Carsharing-Angebote im Internet funktionieren relativ einfach. Allerdings ist die Zahl der Nutzer im ländlichen Raum noch sehr gering. Fazit der Regionale 2016 Agentur: Hier braucht es noch mehr „Mitmacher“, damit die Angebote im Alltag auch zuverlässig funktionieren.

Als direktes Ergebnis der Woche der Mobilität wird in der Regionale 2016 Agentur ein Elektrolastenrad angeschafft – nicht nur für den eigenen Gebrauch, sondern um es auch bei der Präsentation von Mobilitätsprojekten wie „BahnLandLust“, „RegioVelo“ oder „MOVIE“ einzusetzen, die derzeit entwickelt werden. Im kommenden Jahr möchte die Agentur wieder an der „Europäischen Woche der Mobilität“ teilnehmen – dann gemeinsam mit Kreisverwaltungen oder Kommunen. „Erste Interessenten haben sich bereits bei uns gemeldet. Es wäre schön, wenn 2015 viele Institutionen, Behörden und Organisationen aus dem westlichen Münsterland mitmachen würden. Dann sparen wir vielleicht eine Streck, die noch deutlich weiter als bis nach Porto geht“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Wer die Erfahrungen, die die Mitarbeiter in der Mobilitätswoche gemacht haben, nachlesen möchte, kann dies auf der neuen Facebookseite der Regionale 2016 Agentur unter https://www.facebook.de/zukunftsland tun.

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26.9.2014: Michael Groschek überreicht Staffelstab an die Regionale 2016


Mit der Übergabe des Staffelstabes an das westliche Münsterland ist die Regionale 2013 in Südwestfalen heute offiziell beendet worden. NRW-Bauminister Michael Groschek überreichte das Regionale-Symbol im Rahmen des Südwestfalentages in Bad Sassendorf (Kreis Soest) an Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken und Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Regionale 2016.

Der Staffelstab wird seit Beginn der Regionalen weitergegeben. Auf dem Sockel sind alle Regionen eingraviert, in denen das Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen ausgerichtet wurde und wird: von Ostwestfalen-Lippe (2000) über die Dreiländer-Region Aachen (2008) bis zum westlichen Münsterland (2016).

In seiner Rede lobte Dr. Kai Zwicker die Entwicklungen in Südwestfalen im Zuge der Regionale 2013. Diese seien Ansporn für die eigene Arbeit. „Das westliche Münsterland nimmt den Staffelstab gerne entgegen und arbeitet daran, im Präsentationsjahr ebenfalls ein würdiges Ergebnis des Regionale-Prozesses vorzustellen“, sagte Dr. Zwicker. Im Zuge der Regionale 2016 wird derzeit an mehr als 50 Projekten gearbeitet. Vorhaben wie das Leohaus in Olfen, das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland in Vreden oder „KuBAaI“ in Bocholt haben den Qualifizierungsprozess bereits erfolgreich durchlaufen.  

Ein Gastgeschenk hatte die Delegation aus dem westlichen Münsterland den Südwestfalen auch mitgebracht. Dr. Kai Zwicker überreichte sechs Hufeisen – als Gruß aus der Pferderegion Münsterland und als Glücksbringer für die weitere gemeinsame Arbeit in der Region Südwestfalen: ein Hufeisen für jeden der fünf Kreise, die an der Regionale 2013 beteiligt waren, sowie ein weiteres für die Südwestfalen Agentur. Zur besonderen Überraschung waren die Hufeisen in der Farbe magenta angemalt – der Farbe der Regionale 2016.

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23.9.2014: Tag im 2Stromland bietet Einblicke in die Planungen für die Stadtmühlenbucht

Zu einem „Tag im 2Stromland“ laden die Projektträger des gleichnamigen Regionale 2016-Projektes am 27. September nach Haltern am See ein. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der Stadtmühlenbucht am Halterner Stausee – durch bauliche Veränderungen, aber auch durch Öffnung bislang verborgener Naturräume für die Menschen. In diese Planungen gibt es am Samstag vor Ort spannende Einblicke.

Zwischen Lippe und Stever, zwischen Olfen und Haltern am See, zwischen dem Ruhrgebiet und dem Münsterland liegt ein fast vergessener Raum. Das Landschaftsbild prägen die Flüsse Lippe und Stever mit ihren Auen. Zwischen ihnen liegen Städte und Dörfer, landwirtschaftliche Flächen, große Wälder und die Halterner Stauseen. Mit dem Projekt "2Stromland" wollen die Städte Haltern am See, Olfen und Datteln, der Lippeverband, die HVG Grünflächenmanagement GmbH, die Landschaftsagentur Plus, Gelsenwasser AG und RAG Montan Immobilien GmbH Brücken schlagen zwischen Ruhrgebiet und Münsterland. In dieser Region soll ein neuer Umgang mit der Landschaft erprobt werden.

Wer etwas erproben will, macht Experimente. In diesem Fall geht es dabei um unterschiedliche Aspekte der Kulturlandschaft und ihrer zukünftigen Entwicklung. Der "Tag im 2Stromland" ist das jährliche Ereignis, um die Bürgerinnen und Bürger über die Zwischenergebnisse der Experimente zu informieren. In diesem Jahr laden die Projektträger am Samstag, den 27. September 2014 von 11:00 bis 17:00 Uhr an die Stadtmühlenbucht in Haltern am See (Strandallee) ein. An diesem Tag erwartet die Besucher ein umfangreiches Programm mit Erkundungstouren, Information und Unterhaltung. Nicht nur fachlich Interessierte kommen dabei auf ihre Kosten. Die Veranstaltung richtet sich auch an die ganze Familie. So gibt es Seerundfahrten mit dem Fahrgastschiff Möwe, Exkursionen rund um die Stadtmühlenbucht und geführte Radtouren mit fachkundigen Erläuterungen. Das mobile Forschungslabor „Lumbricus“ und Spielangebote für Kinder runden das Programm ab. Der Eintritt ist frei und zu moderaten Preisen ist auch für Speis und Trank gesorgt.

In diesem Jahr wird das "Experiment Wassermodell" der Stadt Haltern am See und der Gelsenwasser AG im Mittelpunkt stehen: Die Dynamik des Wassers im Bereich von Stever und Lippe und des Halterner Stausees ist in der Landschaft nicht jederzeit wahrnehmbar, denn wechselnde Wasserstände und Hochwasser treten nur zu bestimmten Zeiten auf und sind deshalb bei einem einzelnen Besuch nicht sichtbar. Und wie wird aus dem Wasser der Talsperre eigentlich das Trinkwasser für das nördliche Ruhrgebiet? Die Zusammenhänge sollen an der Stadtmühlenbucht in einem sogenannten "Wassermodell" anhand von Simulationen verständlich gemacht werden, um den Menschen die Rolle des Wassers in der Landschaft näher zu bringen. Am Wassermodell sollen künftig aber auch die Möglichkeiten aufgezeigt werden, tiefer in das Projekt 2Stromland einzusteigen. Von hier aus sollen z.B. Radtouren dazu einladen, die besonderen Wasserorte zwischen Stever und Lippe zu entdecken.

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16.9.2014: Regionale 2016 Agentur in Woche der Mobilität gestartet

Das eigene Auto macht ab sofort einen Boxenstopp. Die Regionale 2016 Agentur ist heute in die „Europäische Woche der Mobilität“ gestartet. Alle Mitarbeiter werden bis zum 22. September nur alternative Fortbewegungsmittel nutzen: Elektrofahrräder, Bus und Bahn,  Carsharing-Angebote oder Mitfahrerportale im Internet.

Mit dem Selbstversuch testet die Agentur, wie geeignete Mobilitätsmöglichkeiten im ländlichen Raum in Zukunft aussehen können und wie alltagstauglich sie heute bereits sind. Zum Einsatz kommt auch ein elektronisches Lastenrad (Foto: vorne rechts) – und zwar über die Woche hinaus. Das Zweirad wird im Zuge der Regionale 2016 künftig als „mobiler Botschafter und Infostand“ eingesetzt.

Wie der Selbstversuch verläuft und welche Erfahrungen die Mitarbeiter unterwegs machen, können Interessierte auf der neuen Facebook-Seite der Regionale 2016 unter
www.facebook.com/zukunftsland verfolgen.

Die Agentur führt die Mobilitätswoche mit Unterstützung folgender Partner durch: ROSE Versand GmbH (Bocholt), Hase Bikes (Waltrop), Biketec AG Huttwil (Schweiz), Stadtwerke Münster, Opel Tönnemann (Coesfeld/Velen) und Renault Limke (Coesfeld).

Hinweis an Medienvertreter
Wenn Sie über den Mobilitäts-Selbstversuch gesondert berichten oder Mitarbeiter der Agentur bei ihren experimentellen Fortbewegungsversuchen begleiten möchten, setzten Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Ein wichtiges Ziel ist es, die Ergebnisse – positive wie negative – zu dokumentieren und bekannt zu machen.

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10.9.2014: So weit die Füße tragen … oder der ÖPNV

Daumen raus, Drahtesel gesattelt und Busfahrplan griffbereit: Die Regionale 2016 Agentur wagt zur „Europäischen Woche der Mobilität“ einen ambitionierten Selbstversuch: Alle Mitarbeiter versuchen, eine Woche auf ihr Auto zu verzichten. Ab kommenden Dienstag werden der Weg zur Arbeit und zu auswärtigen Terminen mit alternativen Fortbewegungsmitteln bestritten: per Fahrrad, per Bus und Bahn oder mit Hilfe von Carsharing-Angeboten. Ausgang ungewiss!

Die Europäische Woche der Mobilität findet vom 16. bis 22. September statt. Alternative Mobilitätsangebote zum eigenen PKW ausprobieren und nutzen, darum geht es. Die Regionale 2016 Agentur hat dies zum Anlass genommen, in dem Zeitraum einen Selbstversuch zu starten — ein Unterfangen, dass ambitioniert ist, wie Geschäftsführerin Uta Schneider erläutert: „In Großstädten und Ballungsräumen ist es einfacher, auf den eigenen PKW zu verzichten. In eher ländlich geprägten Gegenden wird es schwieriger. Mal sehen, wie wir uns ohne eigenes Auto im Münsterland schlagen.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Regionale 2016 Agentur ein ähnliches Experiment gewagt und Wegstrecken per Bus und Bahn zurückgelegt. Fazit damals: Vieles geht mit Zeit, Geduld und gutem Nervenkostüm, einiges aber auch nicht. In diesem Jahr wird die Agentur den Versuch ausweiten und testen, wie alltagstauglich E-Bike und Carsharing-Angebote und onlinegestützte Mitfahrgelegenheiten sind und wie diese sich miteinander verbinden lassen. Auch das etwas aus der Mode gekommene „per-Anhalter-Fahren“ wird erprobt.

„Neue Mobilitätsformen und Angebote spielen im Zuge der Regionale 2016 im westlichen Münsterland eine große Rolle. Projekte wie beispielsweise das ,Bewegte Land‘, ,BahnLandLust‘ oder der Radschnellweg ,Regio.Velo‘ greifen die Fragestellung auf, wie geeignete Mobilitätsmöglichkeiten im ländlichen Raum in Zukunft aussehen können“, erklärt Dr. André Wolf, Projektmanager der Regionale 2016 Agentur.

Der Selbstversuch wird mit der Woche der Mobilität am 22. September enden. Die Mitarbeiter der Regionale 2016 Agentur werden täglich von ihren Erfahrungen berichten und Impressionen „von unterwegs“ veröffentlichen. Dies geschieht auf der neuen Facebook-Seite der Regionale 2016. Der Auftritt ist in dieser Woche an den Start gegangen und unter www.facebook.com/zukunftsland zu erreichen. Auf der Seite wird künftig über die besonderen, skurrilen und unterhaltsamen Seiten der Regionale und des westlichen Münsterlandes berichtet. „Menschen, Orte und Situationen – wir möchten auf unserer Facebook-Seite einen ungewöhnlichen Blick auf diese Region ermöglichen“, sagt Uta Schneider

Hinweis an Medienvertreter
Wenn Sie über den Mobilitäts-Selbstversuch gesondert berichten oder Mitarbeiter der Agentur bei ihren experimentellen Fortbewegungsversuchen begleiten möchten, setzten Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Ein wichtiges Ziel ist es, die Ergebnisse – positive wie negative – zu dokumentieren und bekannt zu machen. Und falls Sie unsere Presseabteilung in der kommenden Woche einmal nicht erreichen sollten … sitzen die Mitarbeiter wahrscheinlich an einer Bushaltestelle fest, halten den Daumen raus oder treten verzweifelt dem Gegenwind trotzend in die Pedale. 

8.9.2014: Acht auf einen Streich: Regionale-Projekte stehen zur Entscheidung

Velen. Gleich acht Projekte der Regionale 2016 könnten in Kürze grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Die entsprechenden Anträge wurden zum Stichtag in der vergangenen Woche eingereicht. Mit dabei sind unter anderem die Vorhaben „Stadtlohn – Leben mit dem Fluss“, „WasserBurgenWelt“ und „Aktive Mitte Selm“. Die Entscheidung fällt am 19. November: Dann wird der Regionale-Lenkungsausschuss nicht nur über die acht Projekte entscheiden, die sich für den A-Stempel beworben haben — auch sechs Anträge auf die Stufe B sowie eine neue Projektidee wurden bei der Regionale 2016 Agentur in Velen eingereicht.

Bislang haben fünf Projekte den Qualifizierungsprozess der Regionale 2016 erfolgreich durchlaufen. Zuletzt wurde das Städtebau-Vorhaben „KuBAaI“ in Bocholt mit dem dafür notwendigen A-Stempel ausgezeichnet. Die Zahl könnte im November mit Sitzung des Lenkungsausschusses weiter steigen. Das Gremium wird über die Vergabe der finalen Wertung an folgende Projekte entscheiden: „Wohnen mit (Mehr-) Wert (Billerbeck), „Stadtlohn – Leben mit dem Fluss“, „WasserBurgenWelt“ (Kreis Coesfeld / Lüdinghausen), „WasserWegeStever“ (Senden, Nottuln, Olfen, Nordkirchen, Lüdinghausen, Selm), „Aktive Mitte Selm“, „ZukunftsDORF Legden“, „BahnLandLust“ (Reken, Coesfeld, Dorsten) und "Intergeneratives Zentrum Dülmen".
    
„Die Sitzung im November kann ein Meilenstein für die Regionale 2016 werden. Die Zeit der Theorie und der Vorarbeit ist bei vielen Projekten beendet. Jetzt gilt es, aus den guten Ideen Wirklichkeit werden zu lassen“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. Neben den sieben „A-Stempel-Kandidaten“ wird der Lenkungsausschuss auch über sechs Projekte entscheiden, die für den B-Stempel eingereicht wurden: „Weißes Venn“ (Coesfeld, Velen, Gescher, Dülmen, Heiden, Reken), „Lippequerung Schermbeck“, „Musiklandschaft Heek-Gronau“, „Grünschatz“ (Dorsten), Bewegtes Land – Mobilität in die Fläche bringen (Olfen) und „Energieoptimiertes Gewerbegebiet“ (Vreden).

Die Projektanträge werden in den nächsten Wochen von der Regionale 2016 Agentur ausgewertet und für die Beratungen im Lenkungsausschuss am 19. November aufbereitet. Ende Oktober können die Unterlagen zudem im Internet unter www.regionale2016.de eingesehen werden.

Hinweis an die Presse
Zu der neu eingereichten Projektskizze veröffentlicht die Regionale 2016 Agentur zum jetzigen Zeitpunkt keine Informationen, denn vor der Aufnahme einer Projektidee in das Regionale-Verfahren ist es allein den Projektträgern überlassen, ob sie Öffentlichkeitsarbeit für ihr Projekt betreiben wollen.

Hintergrund Qualifizierungsverfahren
Das mehrstufige Auswahlverfahren für Projekte der Regionale 2016 ist in die Stufen C, B, A eingeteilt, wobei die Stufe C die Eingangsstufe markiert und die Stufe A die Umsetzungsreife eines Projektes signalisiert. Für die Aufnahme in die Stufe C ist zunächst eine knappe „Projektskizze“ einzureichen. Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 entscheidet auf dieser Basis, ob eine Projektidee die Kriterien der Regionale 2016 erfüllt und in das Regionale-Verfahren aufgenommen werden soll. Im Laufe der Arbeit an der Weiterentwicklung der Projektidee wird dem Lenkungsausschuss vom Projektträger eine „Projektstudie“ vorgelegt, die das Vorhaben genau beschreibt und die Machbarkeit untermauert. Wenn der Arbeitsstand überzeugt, wird die Projektidee vom Lenkungsausschuss in die Stufe B des Regionale-Verfahrens aufgenommen. In der dann folgenden Arbeitsphase geht es ins Detail und das Projekt wird bis zur Umsetzungsreife vorangetrieben. Auf Basis eines "Projektdossiers" erfolgt dann die Aufnahme in die höchste Stufe A des Regionale 2016-Verfahrens. Dann kann die Umsetzung beginnen.

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28.8.2014: 3. ZukunftsLANDpartie in Bocholt: Minister Groschek lobt Entwicklungen der Regionale 2016

„Sympathisch, locker und zugleich hoch professionell — so wie das westliche Münsterland“: NRW-Bauminister Michael Groschek fand lobende Worte für die dritte ZukunftsLANDpartie der Regionale 2016. Austragungsort war die Montagehalle des Unternehmens Grunewald in Bocholt. Wo ansonsten geschraubt, geschweißt und entwickelt wird, verfolgten am Mittwoch neben Michael Groschek 260 weitere Gäste das knapp zweistündige Programm. Durch den Abend führte die WDR-Moderatorin Anne Willmes.

Unter dem Titel „ZukunftsLANDpartie“ treffen sich jährlich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bildung, der Städte und Gemeinden sowie Akteure, die an den Projekten der Regionale 2016 arbeiten — ein „Familientreffen“ der umfangreicheren Art. Dass für die dritte Auflage die Montagehalle eines Unternehmens  ausgewählt wurde, hatte einen besonderen Hintergrund. „Wir wollten den Fokus auf Projekte mit wirtschaftlichem Bezug legen, die im Zuge der Regionale 2016 entwickelt werden. Vorhaben wie beispielsweise das Haus der Bionik oder das Automatisierungs- und Robotercenter zeigen, dass die Regionale auch für die Wirtschaftsregion neue Impulse geben kann“, erklärte Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Ein Unterfangen, das geglückt ist, wie Michael Groschek betonte. Der NRW-Bauminister fand nicht nur lobende Worte für die Veranstaltung, sondern auch für die Projekte. „Es sind viele ausgezeichnete Vorhaben, die entweder bereits gefördert oder noch in der Qualifizierung sind. Die Regionale soll Kooperationen und Gemeinschaftssinn auslösen und das ist hier im westlichen Münsterland der Fall“, sagte Groschek.

Gemeinschaftssinn war bereits am Nachmittag gefragt: bei den „Reisen in die Region“. Sechs Exkursionen führten die Gäste an besondere Orte mit Bezug zur Regionale 2016. Das Überraschende: Die Teilnehmer wussten vor dem Start nicht, wohin die Reise geht. Unter dem Titel „Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“ führte eine Tour durch das Industrieareal an der Bocholter Aa, das mit Hilfe des Regionale-Projekts „KuBAaI“ zu einem neuen urbanen Quartier entwickelt werden soll. Gefahren wurde mit Fahrrädern und Schlauchbooten. Einen Zwischenstopp gab es in der „Skylounge“ des Bocholter Textilwerks.

Teilnehmer der zweiten Tour wurden „An die Arbeit“ geschickt: Per Fahrrad ging es zu Unternehmen in Bocholt: die „Rose Versand GmbH“ und die „Spaleck GmbH & Co. KG“.  Zudem wurde der mögliche Standort für das „Haus der Bionik“ angesteuert, das an der Westfälischen Hochschule in Bocholt entstehen soll. Die dritte Reise führte unter dem Titel „Auf den Spuren des Kiepenkerls“ nach Stadtlohn. Nach einem Empfang im Berkelstadion erkundeten die Teilnehmer anschließend das Gebiet, auf dem mit Hilfe des Projekts „An die Berkel – Leben mit dem Fluss“ eine neue Uferpromenade entstehen soll.

Das Thema Energie stand im Fokus der vierten Tour „Wattwanderung“. Die Gruppe besichtigte das Bocholter Unternehmen „Siemens Flender“, das unter anderem Getriebeteile für Windkraftanlagen herstellt. Zweite Station war der Hof des Energielandwirts Nienhaus in Rhede. Die „WillkommenskulTOUR“ führte in das ehemalige Franziskanerkloster in Borken-Gemen. Hier soll im Zuge der Regionale 2016 ein Zentrum für Religionen entstehen. Anschließend ging es weiter nach Bocholt-Suderwick: An der Grenze zu den Niederlanden gaben die Künstler Joop van Reeken und Verena Winter einen Einblick in ihr „Grenzblick Atelier“.

Teilnehmer der sechsten Reise „Krötenwanderung“ besichtigten das Unternehmen „Wibit“, das aufblasbare Wasserspielgeräte herstellt und in mehr als 50 Länder vertreibt. Anschließend ging es ab in die Natur — genauer gesagt in die fast „um die Ecke“ liegende Dingdener Heide.

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19.8.2014: Alles im Fluss: Berkel-Projekte werden in Coesfeld präsentiert

Die Berkel steht im Fokus gleich mehrerer Projekte der Regionale 2016. Kommunen, Institutionen und Vereine entlang des Flusses arbeiten an den Vorhaben. Die Stadt Coesfeld lädt am kommenden Wochenende, 23. und 24. August, zu Berkel-Aktionstagen in den Schlosspark ein. Präsentiert wird nicht nur das Vorhaben „BerkelSTADT Coesfeld“, sondern auch die Regionale2016-Projekte der weiteren Fluss-Anrainer.

Mit der „BerkelSTADT Coesfeld“ soll unter anderem der Schlosspark umgestaltet und aufgewertet werden. Bisher hauptsächlich als Durchfahrtsweg genutzt, soll das versteckte Potenzial geweckt werden. Einen kleinen „Vorgeschmack“ geben die beiden Veranstaltungstage, der 23. August von 16 bis 22 Uhr und der 24. August von 11 bis 17 Uhr. Eine Treppenkonstruktion an der Böschung und ein Podest im Flussbett machen es möglich, dass Besucher das Wasser hautnah erleben können.

Die Stadt möchte mit Anliegern, Akteuren und Bürgern aber auch ins Gespräch kommen sowie Anregungen und Hinweise für das Projekt aufnehmen. Am Sonntag, 24. August stellen sich zudem weitere Berkelprojekte im Regionale2016-Gebiet vor. Hierzu gehören: das „Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland“ (Vreden), „Stadtlohn: An die Berkel! Leben mit dem Fluss“ sowie das „Forum BildungsBerkel“. Die Regionale 2016 Agentur wird ihren Pavillon im Schlosspark aufstellen. Außerdem wird das SeniorenNetzwerk Coesfeld e.V. mit einem Stand vertreten sein. Besucher können in der Zeit von 11 bis 13 Uhr Decken und Verpflegung mitbringen und gemeinsam im Park picknicken. Zeitgleich bieten Mitarbeiter des Jugendhauses Stellwerk Spiele und Aktionen für Kinder und Jugendliche an. Die Evangelische Gemeinde verkauft Kaffee und Kuchen. Die Einnahmen aus dem Verkauf werden zugunsten der Kirchensanierung verwendet. Die beiden Berkelführungen, die am Sonntag stattfinden, sind bereits ausgebucht. Auf der Bühne werden zudem den gesamten Tag über Künstler und Gruppen auftreten.

„Kommunen und Vereine entlang der Berkel stellen gemeinsam ihre Regionale2016-Projekte vor — eine klasse Aktion, die die Stadt Coesfeld in die Tat umsetzt. Besucher können einfach Spaß am Programm haben und dabei erfahren, wie viele innovative Ideen entlang des Flusses derzeit entwickelt werden“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Bereits am Samstag, 23. August, wird der Kunst- und Kulturvereins Coe-Kult e.V. eine „Open Stage“ anbieten: Jeder der möchte kann ab 18 Uhr auf der Bühne auftreten — egal ob er seine Musik-, Comedy-, Dichter- oder Zauberkünste unter Beweis stellen möchte. Interessierte sollten sich bis zum 20.08. per E-Mail unter openstage.coesfeld@gmail.com anmelden oder bis spätestens 17.30 Uhr vor Ort sein. Bands werden gebeten ihr Schlagzeug durch ein Cajón o.Ä. zu ersetzen. Ende ist um 22.00 Uhr. Bereits ab 16.00 Uhr wird das Café Central die Veranstaltung mit einem Parkcafé eröffnen.

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Alles im Fluss: Berkel-Projekte werden in Coesfeld präsentiert

4.8.2014: Neue Broschüren zum WALDband und zum Forum BildungsBerkel erschienen

Im Zuge der Regionale 2016 sind zwei neue Projektbroschüren erschienen. Die Publikationen stellen die Projekte „WALDband“ und „Forum BildungsBerkel“ vor.

Auf jeweils 25 Seiten werden Infos, Hintergründe und Bausteine der beiden Regionale-Projekte anschaulich vorgestellt: beispielsweise, dass sich das WALDband über eine Fläche erstreckt, die so groß wie 50.000 Fußballfelder ist. Die Waldgebiete liegen verteilt im Raum zwischen Wesel und Werne, Reken und Bottrop. Das WALDband soll als zusammengehöriger Landschaftsraum künftig bekannter werden. Zudem stehen Zukunftsthemen im Fokus wie der Umgang mit Nutzungskonflikten in Waldgebieten, die Rolle des Waldes als Energielieferant oder Möglichkeiten der Barrierefreiheit. Ideengeber sind der Regionalverband Ruhr, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW sowie der Naturpark Hohe Mark e.V.

Zum „Forum BildungsBerkel“ haben sich im Zuge der Regionale 2016 das aktuelle forum VHS, die Biologische Station Zwillbrock e.V., die Freizeit- und Bildungsstätte der katholischen Jugend Coesfeld e.V. und IBP Interkommunale Begegnungsprojekte e.V. zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, die Umweltbildung in der Berkelregion zu intensivieren. Gemeinsam möchten sie neue Methoden und Formate entwickeln und bestehende Angebote zu den Themen Umweltschutz, Umweltbildung, Kunst und Tourismus ausbauen.

Die Broschüren werden künftig von der Regionale 2016 Agentur und den Projektträgern auf Veranstaltungen an Interessierte verteilt. Digitale Versionen stehen zudem zum Herunterladen bereit: auf der jeweiligen Projektseite unter www.regionale2016.de

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15.7.2014: NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin sagt Regionale 2016 Unterstützung zu

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat die interkommunale Zusammenarbeit im Münsterland gelobt und der Regionale 2016 weitere Unterstützung zugesagt. Duin besichtigte gestern im Rahmen seiner „Touristischen Sommerreise“ die Burg Vischering in Lüdinghausen. Im Fokus stand dabei das Regionale-Projekt „WasserBurgenWelt“.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in Nordrhein-Westfalen besonders dann erfolgreich sind, wenn die einzelnen Regionen stark zusammenarbeiten. Also wenn nicht jeder nur seinen Kirchturm, seine Stadt oder seinen Kreis sieht, sondern Kooperationen gelebt werden. Die Regionale zeigt, dass dies funktioniert und deshalb wollen wir diese Entwicklung auch unterstützen“, sagte Duin. Im Beisein von Landrat Konrad Püning (Kreises Coesfeld) und Landtagsmitglied Werner Jostmeier ließ sich der Minister durch die Burg Vischering führen. Die weit über das Münsterland hinaus bekannte Ringburg ist Schauplatz des Regionale-Projekts „WasserBurgenWelt“. Sie soll zu einem Erlebnis- und Lernort weiterentwickelt werden und Ausgangspunkt für die münsterländische Burgen- und Schlösserlandschaft werden.

Zugleich soll der historische Landschaftsraum zwischen der Burg Vischering, der Burg Lüdinghausen, der historischen Altstadt und den zwei Gewässerarmen der Stever zu einer generationsübergreifend nutzbaren Fläche werden. Damit könnte auch die Verbindung zwischen den touristischen
Aushängeschildern und der Altstadt verbessert werden. Auch für das Projekt fand Minister Duin lobende Worte: „Die Burg Vischering ist bereits heute ein absolutes Highlight. Aber wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass ihr Potential noch nicht ausgeschöpft ist. Und genau das wird jetzt im Zuge der Regionale 2016 angegangen“.

Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, sah in dem Ministerbesuch einen besonderen Motivationsschub für die alle beteiligten Akteure. „Der Besuch des Ministers und seine positiven Aussagen zeigen, dass wir mit der Regionale 2016 als Ganzes und auch mit dem Projekt WasserBurgenWelt auf dem richtigen Weg sind. Das westliche Münsterland sorgt damit für gute Nachrichten in Düsseldorf“, erklärte Uta Schneider.

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NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin sagt Regionale 2016 Unterstützung zu


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4.7.2014: Drei Regionale-Projekte gehören zum „Land der Ideen“

Gleich drei Projekte der Regionale 2016 sind in dieser Woche im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet worden: das „Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen“,  das „Zukunftsdorf Legden“ sowie das „Bewegte Land“ der Stadt Olfen. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto „Ländliche Ideen neu gedacht“.

Unter 1000 Vorschlägen aus dem gesamten Bundesgebiet wählte die Jury 100 Preisträger aus, darunter auch die drei Regionale-Projekte. Das „Land der Ideen“ ist ein Wettbewerb der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Gesucht waren Projekte, die mit zukunftsweisenden Ansätzen neue Ideen für das ländliche Leben der Zukunft liefern.

„Die Auszeichnung zeigt, dass wir mit unserer Idee nicht nur im westlichen Münsterland, sondern bundesweit Anerkennung finden. Genau dies möchten wir auch erreichen: ein Projekt, das Vorbild auch für viele andere Kommunen sein kann“, sagt Josef Himmelmann, Bürgermeister der Stadt Olfen. Mit dem „Bewegten Land“ werden Nahverkehrsangebote in der Region attraktiver und bedarfsgerechter gestaltet. Ein Baustein ist der „Bedarfsorientierte Schulbusverkehr“: Mit Hilfe eines ausgefeilten Navigations-Systems wird die günstigste Strecke für die Busfahrt berechnet und somit der Nachhauseweg verkürzt, Umwege vermieden und Kraftstoff gespart. Dieser Ansatz wurde jetzt im Wettbewerb „Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Ebenso innovativ wie das Olfener Mobilitätsprojekt ist das „Zukunftsdorf Legden“, das ebenfalls zu den Preisträgern gehört. Die Gemeinde setzt sich offensiv mit den Folgen des demografischen Wandels auseinander. Das Ziel sind Angebote, die allen Generationen zu Gute kommen: sei es ein barrierefreier öffentlicher Raum, eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau oder die Sicherung der örtlichen Nahversorgung. „Dass wir mit diesen Ansätzen auf dem richtigen Weg sind, unterstreicht die Auszeichnung im Wettbewerb Land der Ideen. Wenn man von einer derart anerkannten und prominent besetzten Jury ausgezeichnet wird, hat das natürlich eine große Bedeutung“, erklärt Bürgermeister Friedhelm Kleweken. Über die Orte im „Land der Ideen“ hat ein nationales Experten-Gremium aus Wissenschaft, Wirtschaft, Journalismus und Politik entschieden.

Das Trio der ausgezeichneten Projekte wird durch das „Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen“ komplettiert. Hier werden Lösungen entworfen, wie die Energiewende mit einer ästhetisch und gestalterisch ansprechenden Infrastruktur kombiniert wird. „Wir haben mit der Auszeichnung nicht gerechnet, deshalb freuen wir uns umso mehr. Das ist eine Bestätigung und Anerkennung unserer Arbeit“, sagt Dr. Josef Spiegel von der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen.

Auch Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, zeigte sich erfreut, dass unter den Orten im Land der Ideen gleich drei Regionale-Projekte zu finden sind. „Das ist eine hervorragende Nachricht. Die Projektträger vor Ort stecken viel Herzblut und Energie in ihre Vorhaben. Zum anderen zeigen die Auszeichnungen auch, dass wir mit der Regionale im westlichen Münsterland auf einem sehr guten Weg sind.“

3.7.2014: Grünes Licht für Großprojekt „KuBAaI“ in Bocholt

Das städtebauliche Großprojekt „KuBAaI“ in Bocholt wird Realität. Die Regionale 2016 hat heute grünes Licht für das Vorhaben gegeben. 28 Millionen Euro sollen für das „Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße“, so der vollständige Titel, investiert werden. Hiervon werden 15,8 Millionen Euro durch Fördergelder abgedeckt. Zudem wurden zwei Projekte in den B-Status aufgewertet und vier neue Ideen aufgenommen.

Das Projekt „KuBAaI“ dreht sich um ein 25 Hektar großes in Teilen brachliegendes Industrieareal in Bocholt, das zwischen Aasee und Stadtzentrum liegt. Auf dem Gelände sollen neue Wohn-, Kultur- und Dienstleistungsangebote entstehen. Die Stadt möchte das Areal wieder stärker beleben, für die Bürger zugänglich machen und eine direkte Verbindung zwischen See und Zentrum schaffen. „Ein derart umfangreiches Vorhaben ist natürlich auf mehrere Jahre angelegt. Im Zuge der Regionale 2016 möchte die Stadt Bocholt jetzt die ersten beiden Bausteine umsetzen. Es ist der Startschuss für die langfristige Umgestaltung des Areals“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur in Velen.

Als zentrale Maßnahme soll eine „Verbindungsspange“ zwischen den Ufern sowie zwischen Aasee und Stadtzentrum entstehen. Geplant sind eine neue Brücke über die Aa, die mitten durch das Quartier fließt, sowie attraktive Fuß- und Radwege. Zudem werden der Fluss und seine Ufer ökologisch aufgewertet und neue Aufenthaltsflächen für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen. Als weiterer Baustein wird in dem von der Stadt angekauften historischen Spinnereigebäude perspektivisch das „Lernwerk“ einziehen – ein Zentrum für Bildung, Begegnung und Kultur. Volkshochschule, Musikschule, Kulturverwaltung und Stadtarchiv sollen in den Räumlichkeiten untergebracht werden und auch die freie Kunst- und Kulturszene soll in die Entwicklung eingebunden werden. Bis 2017 wird das Gebäude baulich gesichert und für den Einzug des Lernwerks vorbereitet.

28 Millionen Euro an Investitionen sind für dieses Maßnahmenpaket im Zuge der Regionale 2016 vorgesehen. 15,8 Millionen werden davon durch verschiedene Förderprogramme abgedeckt, wovon der größte Anteil (10,4 Millionen Euro) aus Miteln der der Städtebauförderung kommt. Die Regionale-Bausteine sollen Anstoß für die weitere, langfristige Entwicklung des Quartiers sein, die gemeinsam mit den Eigentümern der Industrieflächen und mit privaten Investoren angegangen werden soll.

„Die Stadt zeigt mit ihrem KuBAaI-Projekt, wie man die umfangreiche Entwicklung eines gesamten Stadtquartiers anstoßen kann. Wenn mit Hilfe von öffentlichen und privaten Mitteln wieder mehr Leben in das Quartier einzieht, wäre dies ein großer Gewinn für Bocholt und die Region“, sagt Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken und Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Regionale 2016.

Religionswelten und DingdEnergie aufgewertet
Vom C- in den B-Status aufgewertet wurden die Projekte „Religionswelten Gemen“ und „Ressourcennetzwerk Textil – DingdEnergie“. Mit den Religionswelten soll in den Räumen des ehemaligen Franziskanerklosters in Gemen ein Zentrum für Religion entstehen: eine unabhängige – weder kirchlich noch parteipolitisch gebundene – Bildungs- und Begegnungseinrichtung. „DingdEnergie“ hat das Ziel, in Hamminkeln-Dingden einen Wärmeverbund zwischen Unternehmen, kommunalen Einrichtungen sowie Privathaushalten aufzubauen.

Neu in den Regionale-Prozess aufgenommen wurden vier Projekte. Mit dem „Automatisierungs- und Robotercenter“ soll in Gronau eine Einrichtung entstehen, in der vor allem kleine und mittlere Unternehmen sich über Robotik und Prozessautomatik beraten lassen und Infrastruktur vor Ort nutzen können. Besonderer Fokus liegt auf der Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen.

Mit der „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“ will der Münsterland e.V. ausgehend vom Ankerpunkt Burg Vischering die „100 Schlösser Route“ weiterentwickeln. In Zusammenarbeit mit Unternehmen vor Ort sollen neue Angebote und Produkte für Radler entstehen. Angedacht sind beispielsweise Buchungsangebote mit Führungen oder Veranstaltungen und Übernachtungsmöglichkeiten in Schlössern.

Die „Wohnzukunft Südkirchen“ und die „Quartiersanpassung Wulfen-Barkenberg“ komplettieren das Quartett der neuen Projekte. Die Vorhaben sind im Rahmen des Projektaufrufes "Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!" (www.innen-leben.info) der Regionale 2016 entstanden und beschäftigen sich mit der Frage, wie in die Jahre gekommene Wohngebiete gemeinsam mit den Bürgern zukunftsfähig gemacht werden können.

Über ein weiteres Projekt zu diesem Thema wurde im Lenkungsausschuss intensiv diskutiert: "Einfamilienhausquartiere der Zukunft" in Ahaus. Die Entscheidung über dieses Projekt hat das Gremium vertagt, die Grundidee dahinter aber sehr positiv gewürdigt: "Die Stadt Ahaus greift mit dem Projekt ein zukunftsweisendes, innovatives und vor allem für ländliche Regionen sehr wichtiges Thema auf. Zugleich ist es aufgrund der Vielzahl der Eigentümer und Bewohner mit individuellen Interessen ein sehr emotionales und schwieriges Thema. Ein erfolgreicher Verlauf des Projektes kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten – vor allem die Einwohnerinnen und Einwohner des Josefsviertels und die Stadtverwaltung – sich verantwortungsvoll, auf Augenhöhe und gleichberechtigt einbringen und der Arbeitsprozess ergebnisoffen gestaltet ist. Da die Beteiligten unterschiedliche Erwartungen und Interessen haben, bedarf der Prozess deshalb einer umfangreichen Kommunikation und einer neutralen Moderation, die durch die Regionale 2016 unterstützt werden kann. Die Beteiligten haben die Chance, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen, der für die ganze Region Vorbild ist."

Hintergrund: Die Regionale 2016
Die Regionalen sind ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Wettbewerb an Regionen vergeben wird. Diese erhalten damit die Chance, in selbst gewählten Themenfeldern strukturwirksame Projekte zu planen und umzusetzen. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Regionalen organisatorisch und finanziell. Die Regionale 2016 findet unter dem Motto „ZukunftsLAND“ im westlichen Münsterland statt. Der Region gehören die Kreise Coesfeld und Borken inklusive ihrer kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Selm und Werne an.

Das mehrstufige Auswahlverfahren für Projekte der Regionale 2016 ist in die Stufen "C", "B", und "A" eingeteilt, wobei die "C" die erste Stufe markiert und die Einstufung in die Kategorie A die Umset-zungsreife des jeweiligen Projektes signalisiert.

Neues A-Projekt: "KuBAaI"

Die Stadt Bocholt will ein rund 25 ha großes Industrieareal an der Bocholter Aa in Innenstadtnähe zu einem attraktiven Kultur-, Wohn- und Wirtschaftsstandort entwickeln – mit positiven Effekten für Stadt und Region. An der Industriestraße schlug über 100 Jahre das Herz der Bocholter Textilindustrie. Wie ein Pfropfen verengt heute der dicht bebaute Bereich die Verbindung zwischen Innenstadt und Aasee. Nur schmale Wege direkt an der Bocholter Aa erlauben Einblicke in die Betriebsgelände der dort ansässigen Unternehmen, die vielfach nur noch als Lager genutzt werden.

Die Stadt Bocholt will die besonderen Qualitäten nutzen und mit dem Projekt „KuBAaI“ ein neues urbanes Quartier mit einem spannenden Nebeneinander von Gewerbe, Kultur und Wohnen entwickeln. Kultureinrichtungen sollen angesiedelt werden und dazu beitragen, dass der über Jahrzehnte nicht zugängliche Bereich wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt. Als besonderes Highlight eröffnete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe 2011 inmitten des Areals das neue LWL-TextilWerk – ein wichtiger Impuls für den Wandel. Die Konzentration kultureller Nutzungen soll zusammen mit der besonderen Lage am Fluss den Bereich auch für Dienstleister und Gastronomen sowie als Wohnstandort attraktiv machen. Die besondere Chance: differenzierte urbane Wohnangebote, die in der Region Mangelware sind. Hiervon profitieren auch Unternehmen vor Ort, die auf Fachkräfte angewiesen sind, die sich eher in einem urbanen Umfeld wohlfühlen.

Weitere Informationen im Projektdossier

Neues B-Projekt: ReligionsWelten Gemen

Ausgangspunkt der Projektidee ist die Schlosslandschaft Gemen mit dem Ensemble aus Burg, Gräfte, Freiheit, Wald, dem Kloster und seinen Gärten. Bereits seit Jahrhunderten stehen in Gemen unterschiedliche Religionen in stetem Austausch miteinander. Mit seiner für das Münsterland einzigartigen religiösen Offenheit und der noch heute wahrnehmbaren Prägung durch religiöse Bauten im Ortskern konnten hier die Bezüge zwischen Siedlungsentwicklung, Landschaftsgestaltung und Religion eine ganz besondere Bedeutung erhalten. Mit der Möglichkeit, das ehemalige Franziskanerkloster auf der oberen Freiheit neu zu nutzen, entwickelte sich die Projektidee, hier ein Centrum für Religionen (CfR) zu verorten. Das CfR möchte sich den brennenden Gesellschaftsfragen widmen, die sich aus dem Miteinander der unterschiedlichsten religiösen Glaubensrichtungen in der heutigen Zeit ergeben. Zum einen soll in der breiten Öffentlichkeit das Verständnis für die Eigenarten der Religionen geweckt werden, zum anderen soll auf universitärer Ebene ein Wissenstransfer ermöglicht werden, der die beteiligten Hochschulen miteinander vernetzt. Ziel ist es, eine unabhängigen Bildungs- und Begegnungseinrichtung für unterschiedliche Zielgruppen unter Einbeziehung des baukulturellen Erbes und der historischen Landschaftselemente zu schaffen. Die Projektbausteine Freiheit, Klostergärten und der Sternbusch sollen inhaltlich eng mit dem Centrum für Religionen im alten Franziskanerkloster verknüpft werden.

  • Centrum für Religionen(CfR) : Das alte Franziskanerkloster soll auf Grundlage der denkmalpflegerischen Vorgaben auf drei Ebenen umgebaut werden: Räume für unterschiedlichste Nutzungen (vom außerschulischen Lernort über Ausstellungs- und Aktionsräumen bis hin zum „Gedächtnis der Stadt“) sind geplant.
  • Freiheit: Die Einbindung des Klosters in ein hochwertiges städtebauliches Umfeld wird als Voraussetzung für die Etablierung des Centrums für Religionen betrachtet
  • Klostergärten: Als Freiraum des CfR soll sich hier ein Raum für Meditation und Besinnung entwickeln. Die bisher verschlossenen, den Bürgern nicht zugänglichen Bereiche, öffnen sich. Die verschiedenen Religionen sollen sich in der Gartengestaltung darstellen.
  • Sternbusch: Der Wald bietet für seine Besucher mit seiner barocken Allee und weiteren Gestaltungskonzeptionen einen hohen Erlebniswert. Durch sensible Eingriffe, unter Beachtung der natur- und artenschutzrechtlichen Bedingungen, soll die Erlebbarkeit der historischen Bezüge gesteigert werden. Hier lassen sich besonders emotional und unmittelbar die Themen der Schöpfung in einem außerschulischen Lernort erfahren.

Weitere Informationen in der Projektstudie

Neues B-Projekt: Ressourcennetzwerk Textil – Modellprojekt Dingdenergie

Das Modellprojekt „Dingdenergie“ ist Teil des größeren Projektes „Ressourcennetzwerk Textil“, an dem seit Juli 2012 im Regionale-Prozess gearbeitet wird. Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) stellt neben Photovoltaik und Windkraft eine der tragenden Säulen für eine zukünftige nachhaltige Energieversorgung dar. Durch die steuerbare dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme ermöglicht sie darüber hinaus, kommunale Energie- und Klimaschutzkonzepte abzurunden und zu stärken. Ihre besondere Stärke entfaltet die Kraft-Wärme-Kopplung im ländlichen Raum genau dann, wenn es gelingt, Synergien zu erkennen und zu nutzen.

Der Stadt Hamminkeln ist es gelungen, im Ortsteil Dingden auf kleinstem Raum genau diese Synergiebeziehungen zu identifizieren, zu quantifizieren und die Ergebnisse in umsetzungsreife Projekte zu gießen: sei es die Nutzung von Strom in industriellen Prozessen und anfallender Wärme in privaten Haushalten, Gewerbebetrieben oder kommunalen Einrichtungen, oder die Nutzung von Synergien zwischen landwirtschaftlichen Biogasanlagen, kommunalen Gebäuden und privaten Haushalten. Damit wird deutlich, dass KWK-Konzepte besonders auch im ländlichen Raum möglich und sinnvoll umsetzbar sind. Im Ortsteil Dingden sind nach Umsetzung des erarbeiteten Konzeptes alle Vorteile und Synergien von KWK-Konzepten sichtbar, erfahrbar und auf andere Kommunen übertragbar.

Im Zuge der Planungen hat sich eine breite Koalition aus Industrieunternehmen, Verwaltung, Landwirtschaft und Bürgern gebildet, die jetzt auf dem Weg ist, eine Betreibergesellschaft ins Leben zu rufen, um die aufgezeigten Potenziale zu heben.

Weitere Informationen in der Projektstudie

Neues C-Projekt: Automatisierungs- und Robotercenter (ARC)

Das westliche Münsterland ist als Wirtschaftsstandort vor allem von vielen kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) geprägt. Der Maschinen- und Anlagenbau, die Holz-, Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie die Zuliefererindustrie sind stark vertretene Branchen. Innovation und Neuentwicklung, gerade im Bereich der Fertigungstechnik, sind wichtige Faktoren, um auch weiterhin auf den weltweiten Märkten erfolgreich zu sein. Die Automatisierungs- und Robotertechnik ist hierbei eine Schlüsselkomponente. Viele der kleinen und mittleren Unternehmen besitzen jedoch nicht die personellen und finanziellen Möglichkeiten, um eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesem Gebiet durchzuführen.

Mit dem Automatisierungs- und Robotercenter (ARC), das in Gronau entstehen soll, können Unternehmen der Region Unterstützung bei der Einführung der Robotic und Automatisierungstechnik erhalten. Das ARC könnte Dienstleistungen wie Wissensvermittlung, wissenschaftliche Anwendungsanalyse, Beratung oder Machbarkeitsstudien ermöglichen. Entscheidender Baustein ist die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen. Auch für die Fachkräftesicherung kann das ARC eine wichtige Rolle übernehmen, wenn es gelingt, Studierende schon früh projektbezogen mit regionalen Unternehmen in Kontakt zu bringen.

Neues C-Projekt: Schlösser- und Burgenregion Münsterland

Im Rahmen der Regionale 2016 soll mit dem Projekt WasserBurgenWelt die Burg Vischering in Lüdinghausen zu einem Portal für Burgen und Schlösser der Region und zu einem Ort der Bildung, des Lernens und der Begegnung ausgebaut werden. Eng verknüpft mit der „WasserBurgenWelt“ ist das Projekt „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“. Damit will der Münsterland e.V. ausgehend von dem touristischen Ankerpunkt Burg Vischering ein Kompetenzzentrum entwickeln, das Besitzern und Betreibern von Burgen und Schlössern aber auch touristischen Experten im ganzen Münsterland verschiedene Angebote bietet: fachliche Unterstützung bei Fragen zur Innovations- und Zukunftsfähigkeit der Anlagen, Entwicklung abgestimmter Konzepte für die Profilbildung der Häuser, für gemeinsame touristische und kulturelle Angebote und gemeinsame Vermarktung, Hilfestellung bei technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Fragen und Beratung bei der Akquise von Fördermitteln.

Mit dieser Unterstützung soll die „100 Schlösser Route“ als touristisches Premiumprodukt der Region ganzheitlich weiterentwickelt und noch interessanter für Besucher werden. Die überregional bekannte Fahrrad-Themenroute, die wesentlich zur positiven Entwicklung des Tourismussektors im Münsterland beiträgt, verbindet seit den 1980er Jahren zahlreiche Burgen, Schlössern und Herrensitzen im Münsterland.

Neues C-Projekt: Quartiersanpassung Wulfen-Barkenberg

Der Dorstener Stadtteil Wulfen-Barkenberg liegt ca. 9 km nördlich der Lippe und der Innenstadt. Er wurde ab 1958 als „Neue Stadt“ konzipiert und sollte laut Planung im Zuge der Nordwanderung des Bergbaus im Ruhrgebiet für 50.000 bis 60.000 Menschen eine neue Heimat sein. Diese Zahl wurde jedoch bei weitem nicht erreicht – bis 1994 wuchs die Bevölkerung auf knapp 13.000 Anwohner an, seitdem schrumpft Wulfen-Barkenberg. Im Zuge von „Stadtumbau West“ wurden Teile des großflächigen Geschosswohnungsbaus in den vergangenen Jahren saniert und teilweise auch zurückgebaut.

Neben diesen Wohnbereichen gibt es in Wulfen-Barkenberg auch größere Bestände an Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Reihenhäusern, die vielfach als Baugruppen "aus einem Guss" entstanden sind und die sich in der Regel in Privatbesitz befinden. Gemeinsam mit den Immobilieneigentümern und Bewohnern will die Stadt Dorsten diese Bereiche genauer unter die Lupe nehmen. Dabei stehen Fragen der Ergänzung der vorhandenen Wohnangebote, der Barrierefreiheit sowie der Wärmeversorgung, die derzeit noch im ganzen Stadtteil mit Elektroheizungen erfolgt, im Mittelpunkt. Außerdem geht es um die Frage, wie die besonderen städtebaulichen Qualitäten, die es hier gibt, für die Zukunft gesichert und weiterentwickelt werden können.

Das Projekt ist ist aus dem Projektaufruf „Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!“ der Regionale 2016 entstanden. Unter diesem Motto wird an vielen Stellen im westlichen Münsterland an neuen Ideen für die Baugebiete der 1950er bis 1970er Jahre gearbeitet.

Neues C-Projekt: WohnZukunft Südkirchen

Südkirchen ist ein Ortsteil von Nordkirchen inmitten der Parklandschaft südlich des Schlosses Nordkirchen. Derzeit leben hier 3.300 Menschen. Südkirchen ist ausgehend vom Ortskern nach dem 2. Weltkrieg mit immer neuen Baugebieten kontinuierlich nach außen gewachsen. Das private Einfamilienhaus ist hier der dominierende Bautyp und steht bei der Projektidee „WohnZukunft Südkirchen“ im Mittelpunkt. Der gesamte Ortsteil soll mit seinen Einfamilienhausgebieten der 1950er bis 1980er Jahre demografiefest und für die Zukunft fit gemacht werden. Ziel ist es dabei, dem prognostizierten Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken und Südkirchen durch Wohnangebote für Jung und Alt, Mehrgenerationenwohnen, Wohnformen für behinderte und nicht behinderte Menschen und gemeinschaftliches Wohnen für künftige Generationen von Bewohnern attraktiv zu machen. Für die Umsetzung der Ziele möchte die Gemeinde Nordkirchen einen motivierenden Beteiligungs- und Planungsprozess mit den Immobilieneigentümern und Bewohnern des Ortsteils starten.

Das Projekt ist ist aus dem Projektaufruf „Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!“ der Regionale 2016 entstanden. Unter diesem Motto wird an vielen Stellen im westlichen Münsterland an neuen Ideen für die Baugebiete der 1950er bis 1970er Jahre gearbeitet.

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Lenkungsausschuss entscheidet über Projekte


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25.06.2014: Unterstützerkreis will Radschnellweg ins Rollen bringen

Was in den Niederlanden schon alltäglich ist, kommt jetzt auch im Münsterland ins Rollen: Mit dem Radschnellweg Regio.Velo sollen im Rahmen der Regionale 2016 die Städte Isselburg, Bocholt, Rhede, Borken, Velen, Gescher und Coesfeld mit einer komfortablen und sicheren Fahrradverbindung näher zusammenrücken. Die Strecke soll für die schnellen E-Bikes und Pedelecs optimiert sein und das Fahrrad für die Alltagsmobilität attraktiver machen. Über den aktuellen Planungsstand informierten sich am Dienstag (25.6.) rund 25 Interessierte aus der regionalen Wirtschaft, Verbänden und Vereinen in der Rose Biketown in Bocholt.

Thorsten Heckrath-Rose von der Rose Versand GmbH sagte „Ich unterstütze die Regionale 2016, weil Radfahren eine immer größere Rolle in der Nahmobilität spielt und bereits heute auf Kurzstrecken dem Auto in vielen Belangen überlegen ist. Das Projekt zeigt einen möglichen Lösungsansatz, wie der Radverkehr der Zukunft bei uns aussehen kann und wie man noch mehr Menschen dazu bewegen kann, die Vorteile des Radfahrens zu nutzen.“ Ludger Tempelmann vom Biketreff Velen e.V. verwies auf die positiven Erfahrungen jenseits der Grenze: "Wer schon einmal auf einer Radautobahn in den Niederlanden gefahren ist, kann nicht verstehen warum es so etwas bei uns noch nicht gibt. Fahren ohne lästiges Anhalten an Kreuzungen und Ampeln ist hier auch mit dem Rad möglich. So macht Radfahren Spaß!"

Im Verfahren der Regionale 2016 hat das Projekt bereits die zweithöchste Stufe "B" erreicht. Parallel war das Teilstück von Isselburg bis Velen im Herbst des vergangenen Jahres im "Landeswettbewerb Radschnellwege" erfolgreich. Dafür bekommt das Projekt Regio.Velo nun eine Landesförderung in Höhe von 80% der Kosten für eine vertiefende Machbarkeitsstudie, in der es insbesondere um den konkreten Verlauf und die Kosten der Trasse geht, die sich grob am Verlauf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Isselburg und Coesfeld orientiert. Außerdem steht eine Landesförderung bei einer späteren Realisierung in Aussicht.

Die Teilnehmer zeigten sich angetan vom Projekt und den Chancen für eine neue Mobilität in der Region. Prof. Dr. Gerhard Juen, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft und Informationstechnik der Westfälischen Hochschule Bocholt sagte "In Zukunft müssen wir die individuelle Mobilität in der Region neu erfinden. Regio.Velo ist ein Beitrag hierzu." Insbesondere die Beschleunigung der Verbindungen zwischen den Städten, aber auch Aspekte wie betriebliche Mobilität wurden intensiv diskutiert. Die Teilnehmer sicherten zu, die weitere Projektentwicklung positiv zu begleiten.

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Regio.Velo: Unterstützerkreis trifft sich in Bocholt


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30.04.2014: Von KuBAaI bis zur Energiewende - Elf Projekte stehen im Fokus

Der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 bekommt am 3. Juli einiges zu tun: Für elf Projekte stehen in der kommenden Sitzung Entscheidungen an. Besonders spannend wird es für die Vorhaben „KuBAaI“ in Bocholt und „Einfamilienhausquartiere der Zukunft“ in Ahaus. Die Projektträger haben zum Stichtag 11. April die Dossiers für den Aufstieg in die Stufe A“ vorgelegt. Die Vorhaben könnten somit grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Vier weitere Projekte wollen die Stufe „B“ erreichen, zudem sind fünf neue Projektideen eingereicht worden.

„Die Vielzahl der Projekte zeigt, dass der Regionale-Prozess sehr an Fahrt aufgenommen hat und in den Städten und Gemeinden im westlichen Münsterland intensiv an den unterschiedlichen Vorhaben gearbeitet wird“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur. Im besonderen Fokus werden am 3. Juli die Vorhaben in Bocholt und Ahaus stehen, immerhin geht es um die finale „A“-Stufe der Regionale: Mit ihr gibt die Region das Signal, dass die Projekte umgesetzt werden können. Bislang haben vier Vorhaben diese Stufe erreicht, mit „KuBAaI“ und „Einfamilienhausquartiere der Zukunft“ könnte die Zahl auf sechs steigen. Für die Aufwertung auf die Stufe „B“ wurden zudem folgende Projektanträge eingereicht: Religionswelten Gemen (Stadt Borken), Forum für Kunst und Gegenwart (Stadt Borken), Ressourcennetzwerk Textil – Modellprojekt Dingdenergie (Stadt Hamminkeln), Energiewende im ZukunftsLAND (Stadt Olfen).

KuBAaI - Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße (Antrag Stufe A): Die Stadt Bocholt möchte ein rund 25 Hektar großes Industrieareal an der Bocholter Aa in Innenstadtnähe zu einem lebendigen Kultur-, Wohn- und Wirtschaftsstandort entwickeln. An der Industriestraße schlug über 100 Jahre das Herz der Bocholter Textilindustrie. Der dicht bebaute Bereich liegt zwischen Innenstadt und Aasee. Promenaden und neue Aufenthaltsorte sollen das Aa-Ufer zur Visitenkarte und zum Mittelpunkt des öffentlichen Lebens im neuen Stadtquartier machen. Verbunden ist dies auch mit einer ökologischen Aufwertung des Flusses. Entstehen soll ein neues urbanes Quartier, das ein Nebeneinander von Gewerbe, Kultur und Wohnen ermöglicht.

Einfamilienhausquartiere der Zukunft (Antrag Stufe A): Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte die Stadt Ahaus das zwischen Innenstadt und Bahnhof gelegene Josefsviertel so zukunftsfähig machen, dass es sowohl den Wohnbedürfnissen älterer wie auch jüngerer Anwohner gerecht wird. Hierfür soll ein Beratungsangebot für die Anwohner und Eigentümer geschaffen werden, um sie zur Beteiligung zu aktivieren. Ein sogenannter „Kümmerer“ soll in einer mehrjährigen Modellphase als Ansprechpartner zur Seite stehen.

Religionswelten Gemen (Antrag Stufe B): In den Räumen des ehemaligen Franziskanerklosters in Gemen soll ein Zentrum für Religion entstehen: eine unabhängige – weder kirchlich noch parteipolitisch gebundene – Bildungs- und Begegnungseinrichtung. Mit der Wiederbelebung des Klosters soll auch ein Impuls für die Ortsentwicklung in Gemen einhergehen. Der Platz auf der Oberen Freiheit soll insbesondere in seinem südlichen Teil städtebaulich aufgewertet werden.

Forum für Kunst und Gegenwart (Antrag Stufe B): Die Stadt Borken möchte im „Alten Rathaus“, in dem auch das Stadtmuseum seinen Sitz hat, ein Forum für Kunst und Gegenwart schaffen. Entstehen soll ein Ort der Begegnung, des Erlebens und Erfahrens. Das Projekt hat zwei Säulen: Borken soll zum kulturellen Knotenpunkt eines deutsch-niederländische Grafiknetzwerkes werden, das gemeinsame Arbeit, Ausstellungen und Marketing ermöglicht. Zweite Säule ist die Stadtgeschichte: Das bestehende Museum soll durch neue, interaktive Angebote interessanter für Besucher werden.

Ressourcennetzwerk Textil – Modellprojekt Dingdenergie (Antrag Stufe B): Mit dem Modellvorhaben „Dingdenergie“ soll in Hamminkeln-Dingden ein Wärmeverbund zwischen ansässigen Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Privathaushalten entstehen. Hier soll deutlich gemacht werden, dass Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) auch im ländlichen Raum möglich und sinnvoll umsetzbar ist. Die Stadt Hamminkeln arbeitet für das Vorhaben eng mit dem Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. und der Fachhochschule Münster zusammen. An dem bereits erarbeiten Feinkonzept sind unter anderem Textilbetriebe, eine Raiffeisengenossenschaft, fünf kommunale Gebäude, eine landwirtschaftliche Biogasanlage sowie  fast 200 angeschlossene Haushalte beteiligt.

Energiewende im ZukunftsLAND (Antrag Stufe B): Die Stadt Olfen möchte die vorhandenen Ansätze zur Nutzung regenerativer Energien zusammen führen und in einem Gesamtkonzept so ergänzen, dass die Kommune langfristig ihren Energieverbrauch selbst decken kann. Die örtlichen Landwirte, Gewerbetreibenden und Bürger sollen konsequent in die Konzeption, Trägerschaft und Finanzierung von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien eingebunden werden. Neue technische Ansätze, zum Beispiel die Erzeugung von Methan aus überschüssiger Windenergie, sollen zudem erprobt werden.

Die Projektanträge werden in den nächsten Wochen von der Regionale 2016 Agentur ausgewertet und für die Beratungen im Lenkungsausschuss am 3. Juli aufbereitet. Ab Anfang Juni können die Studien zudem im Internet unter www.regionale2016.de eingesehen werden.

 

 

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03.04.2014: WasserBurgenWelt: Entwürfe für Landschaftsgestaltung vorgestellt und prämiert

Lüdinghausen. Der freiraumplanerische Wettbewerb für die „StadtLandschaft“ in Lüdinghausen ist entschieden. Der 1. Preis ging an den Entwurf des Büros JKL aus Georgsmarienhütte. Die Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden wurden mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Das Vorhaben ist Teil des Regionale-Projekts „WasserBurgenWelt“:  Die Landschaft um die Burgen Vischering und Lüdinghausen soll neu gestaltet und die historischen Bauwerke besser an die Innenstadt angebunden werden. Für die Bürgerinnen und Bürger sollen neue Aufenthalts- und Erholungsflächen entstehen.

„Lüdinghausen besitzt mit den seinen Wasserburgen einen echten Schatz. Sie werden aber leider noch nicht so wahrgenommen, wie sie wahrgenommen werden könnten. Ziel des Projekts ist, die Burgen stärker miteinander zu verbinden und besser an die Stadt anzubinden. Darin besteht eine große Entwicklungschance für die Stadt Lüdinghausen“, sagte Konrad Püning, Landrat des Kreises Coesfeld, nach Ende des Preisgerichts. Neben Püning waren unter anderem Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller (Bezirksregierung Münster), Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016 Agentur), Sylvia Wagner (Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft NRW) und Prof. Ulrike Beuter (Landschaftsarchitektin, Oberhausen) Teil der Jury.

Mit der Vergabe des 1. Preises an das Büro JKL entschied sich die Jury für einen Entwurf, der einen großräumigen Landschaftsraum zwischen den Burgen vorsieht: einen übergreifenden Landschaftspark, in der die Natur für sich wirken soll und der viele weitere Entwicklungsmöglichkeiten bietet. „Der Entwurf verfolgt die Devise ,Weniger ist mehr‘ – viel Freiraum, eine ruhige Kulturlandschaft und die starke Berücksichtigung sowohl historischer als auch ökologischer Belange“, erklärte Prof. Hartmut Welters, dessen Büro „Post und Welters Architekten und Stadtplaner GmbH“ den Wettbewerb koordinierte.

Das Projekt „WasserBurgenWelt“ wird vom Kreis Coesfeld und der Stadt Lüdinghausen im Zuge der Regionale 2016 entwickelt. Das Vorhaben hat bislang den B-Stempel, die zweite von drei Wertungsstufen, erreicht. Die Burg Vischering soll zu einem Anlaufpunkt für regionale und städtische Geschichte sowie für außerschulisches Lernen werden sowie Zentrum sein für das Netzwerk „Burgen – Schlösser – Parks“ im westlichen Münsterland. Zugleich soll der historische Landschaftsraum zwischen den Burgen Vischering und Lüdinghausen, der historischen Altstadt und den zwei Gewässerarmen der Stever zu einer generationsübergreifend nutzbaren Fläche weiterentwickelt werden. Die Burgen und der Steverraum werden so als Gesamtensemble entwickelt und sollen wieder als Einheit wahrgenommen werden.

„Das Projekt verfolgt viele sehr gute Ansätze. Für die Stadt Lüdinghausen bieten sich durch die Neugestaltung des Gebiets neue Perspektiven: Die Burgen werden stärker mit der Innenstadt in Verbindung gebracht. Somit entstehen auch neue, landschaftlich attraktive Aufenthaltsflächen für Besucher und natürlich auch für die Bürgerinnen und Bürger“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

Alle Beiträge des Wettbewerbs werden der Öffentlichkeit vom 9. bis einschließlich 17. April im Foyer des Rathauses Lüdinghausen vorgestellt. Die Wettbewerbsarbeiten können montags bis mittwochs von 7:30 bis 16:00 Uhr sowie donnerstags von 7:30 bis 18:00 Uhr und freitags von 7:30 bis 12:30 Uhr besichtigt werden.

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21.3.2014: Wettbewerb „Die Berkel! – Leben mit dem Fluss“ in Stadtlohn entschieden

Die Sieger des Wettbewerbs zur Umgestaltung der Berkel in Stadtlohn stehen fest: Die 20-köpfige Jury vergab am Abend des 19. März den ersten Preis an das Büro Hahn Hertling von Hantelmann aus Berlin. Der zweite Preis geht an das Büro Glück Landschaftsarchitekten aus Stuttgart. Den dritten Preis und zwei Anerkennungen vergab die Jury an die Büros Lohaus + Carl, Hannover, Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin sowie KuBuS freiraumplanung, Berlin.

Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer war es, im Zusammenhang mit dem Regionale 2016-Projekt „Die Berkel! Leben mit dem Fluss“ Ideen für die Berkel in Stadtlohn zu entwickeln und dabei die besonderen Herausforderungen an diesem Standort zu meistern. Denn die Berkel bietet einerseits im Bereich der Innenstadt große Potenziale für neue und attraktive Wohn-, Arbeits- und Freizeitmöglichkeiten. Den Fluss mit der Innenstadt Stadtlohns zu verknüpfen und ihn sichtbar und erlebbar zu machen war deshalb der eine Teil der anspruchsvollen Aufgabe. Andererseits gelten an der Berkel besondere Anforderungen, die sich aus dem Hochwasserschutz ergeben. Die Planer mussten also Lösungen dafür finden, wie sich diese beiden Aspekte unter einen Hut bringen lassen.

Ihre Entscheidung ist der Jury unter dem Vorsitz von Friedhelm Terfrüchte, Landschaftsarchitekt aus Essen, nicht leicht gefallen, betont Bürgermeister Helmut Könning: „Sowohl die vielen ganz unterschiedlichen Lösungsansätze als auch die Qualität der einzelnen Entwürfe haben uns im Preisgericht die Qual der Wahl beschert“. Letztlich sei die Entscheidung für den ersten Preis jedoch einstimmig gefällt worden.

Die Arbeit des Siegerbüros Hahn Hertling von Hantelmann schafft es, für die Berkel und Ihre Ufer neue attraktive Nutzungsangebote zu schaffen. Besonders überzeugend fand die Jury die Gestaltung rund um die Berkelmühle. Hier bietet der Entwurf mit einer großzügigen Treppenanlage am Südufer in Richtung Innenstadt und mit Rasenstufen am Nordufer der Berkel die Möglichkeit, ganz nah an den Fluss heranzukommen. Zudem wurden der Übergang zur Innenstadt und die Verknüpfung in Richtung Losbergpark als sehr gelungen hervorgehoben. Auch der zweitplatzierte Entwurf aus dem Büro Glück Landschaftsarchitekten, der einen geschlossenen Platz direkt an der Berkel vorsieht, bietet aus Sicht der Jury ganz besondere Qualitäten.

Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, freut sich über das gute Ergebnis: „Ein Wettbewerb bietet immer die Chance, viele kreative Ideen von Planern für eine bestimmte Aufgabe zu bekommen. Der Blick von außen und die intensive Auseinandersetzung mit den Ideen bringt ein Projekt weiter. Dieser Wettbewerb in Stadtlohn ist damit auch ein Beitrag zur Planungskultur in der Region.“

„Jetzt haben alle interessierten Bürger Gelegenheit, einen Blick auf die Pläne zu werfen und auch die Politik wird sich damit beschäftigen“, beschreibt Bürgermeister Könning die nächsten Schritte. Zudem werde die Verwaltung vertiefende Gespräche mit den beiden erstplatzierten Büros führen. Die Stadt strebt an, noch in diesem Jahr die höchste Stufe „A“ in der Regionale 2016 zu erreichen.

Alle Beiträge des Wettbewerbs sind vom 24. bis einschließlich 28. März im im Josef-Albers-Saal der ehemaligen Marienschule in Stadtlohn (Butenstadt 17) in einer Ausstellung zu sehen (Mo. bis Mi. 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr, Do. und Fr. 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr). Am 27. März von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr stehen Fachbereichsleiter Mathias Pennekamp und Stadtplanerin Ina Markgraf von der Stadt Stadtlohn vor Ort für Fragen zur Verfügung. Im Anschluss sind die prämierten Arbeiten vom 1. April bis Ostern im Foyer des Rathauses Stadtlohn zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

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24.01.2014: Viel Lob für grenzüberschreitende Regionale-Projekte

Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin der Bezirksregierung Münster, hat in dieser Woche vier Projekte der Regionale 2016 besichtigt. Der Schwerpunkt der Regionale liegt zwar im Regierungsbezirk Münster. Das Besondere an der mehrstündigen Tour war nun jedoch, dass die besuchten Orte, die Stadt Hamminkeln und die Gemeinde Schermbeck, zum Regierungsbezirk Düsseldorf gehören. Für die Regierungsvizepräsidentin aus Münster aber kein Grund, sich nicht auch über die Entwicklung dieser Regionale-Projekte zu informieren.

„Regionale bedeutet gemeinsames Denken und Handeln über Grenzen hinweg. Deshalb war es für mich besonders wichtig, mich vor Ort auch über die Projekte zu informieren, die außerhalb des Regierungsbezirks Münster entwickelt werden“, erklärte Dorothee Feller. Das Gebiet der Regionale 2016 im westlichen Münsterland erstreckt sich über insgesamt drei Regierungsbezirke: Münster, Düsseldorf und Arnsberg.

Vier Projekte standen im Fokus der Bereisung: das Ressourcen-Netzwerk Textil mit dem Modellvorhaben „Dingdenergie“ und das „Netzwerk Baukultur“ mit der „Baukulturstelle“ in Hamminkeln, sowie die „Nahmobilität/Lippequerung“ und das Vorhaben „GartEn“ in Schermbeck. „Es sind clevere und innovative Ideen, die hier entstanden sind. Besonders beeindruckend ist das Engagement der Projektverantwortlichen und der Bürgerinnen und Bürger. Es gilt jetzt, diese Ideen auch weiter zu entwickeln, damit sie im Zuge der Regionale 2016 umgesetzt werden können“, sagte die Regierungsvizepräsidentin.

Mit dem Modellvorhaben „Dingdenergie“, das zum Regionale-Projekt „Ressourcennetzwerk Textil“ gehört, soll in Hamminkeln-Dingden ein Wärmeverbund zwischen ansässigen Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Privathaushalten entstehen. Dingden ist zudem Schauplatz eines weiteren Regionale-Projekts: Mit der „Baukulturstelle“ soll in einem derzeit leerstehenden und denkmalgeschützten Gebäude ein Zentrum für Baukultur und Dorferneuerung entstehen.

20 Kilometer Luftlinie entfernt, in Schermbeck, informierte sich Dorothee Feller anschließend über das Vorhaben „Lippequerung“: Die Gemeinde möchte eine bessere Verbindung zum Vorort Gahlen schaffen. Zwischen den beiden Orten liegt der Fluss Lippe sowie der Weser-Datteln-Kanal. Als Möglichkeiten, diese Trennung aufzuheben, sind derzeit eine verbesserte Nahmobilität sowie eine Brücke im Gespräch. Auch Dr. Ansgar Müller, Landrat des Kreises Wesel, nahm an der Besichtigung vor Ort und der anschließenden Projektvorstellung teil.

Den Abschluss der Bereisung bildete das Projekt „GartEn“, welches die Gemeinde Schermbeck gemeinsam mit dem Kreis Wesel entwickelt. Hiermit soll Grünschnitt, wie er zum Beispiel beim Rasenmähen oder Heckenschneiden anfällt, besser erfasst und genutzt werden – zum Beispiel zur Energiegewinnung vor Ort.

Ein positives Fazit der Bereisung zog nicht nur die Regierungsvizepräsidentin, auch Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur in Velen, zeigte sich sehr zufrieden: „Welches Potential in derartigen Ideen liegt, wird am besten an den Projektstandorten und im Gespräch mit den Verantwortlichen und den engagierten Bürgern deutlich. Das hat der Besuch in Hamminkeln und Schermbeck eindrucksvoll bewiesen.“ 

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20.12.2013: NRW-Bauminister Michael Groschek übergibt Förderbescheide für "Unser Leohaus" und "Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland"

Es war ein anspruchsvoller Prozess der Projektqualifizierung. Aber dass sich die Mühe gelohnt hat, darin waren sich die Träger der beiden Regionale 2016-Projekte "Unser Leohaus" und "Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland" einig, als sie am 20. Dezember 2013 aus den Händen von NRW-Bauminister Michael Groschek in Düsseldorf die Förderbescheide für die Realisierung ihrer Projekte entgegennehmen konnten. Mit mehr als zehn Millionen Euro Unterstützung können die Vorhaben in Vreden und Olfen nun starten.

„Beide Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass gut durchdachte Konzepte von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort aktiv unterstützt und im Fall des Leohauses sogar überwiegend in Eigenregie realisiert werden“, würdigte der Minister die beiden Regionale 2016-Projekte.

Für "Unser Leohaus" in Olfen nahm Bürgermeister Josef Himmelmann den Bescheid entgegen – und gab ihn direkt an Bernd Hagen, Stiftungsratsvorsitzender der Bürgerstiftung "Unser Leohaus" weiter. Mit der Fördersumme in Höhe von 2,74 Mio € soll das ehemalige kirchlich getragene Leohaus zu einem neuartigen "Haus der Gemeinschaft" umgewandelt werden. Hier soll künftig neben Funktionen wie der Mobilitätszentrale des Bürgerbusvereins und der Zentrale der Freiwilligenagentur auch ein flexibel nutzbarer Ort für die vielen Vereine, Initiativen und Gruppen entstehen, die das Leben in einer Kleinstadt lebenswert machen. Das Besondere: Träger des neuen Leohauses ist eine eigens gegründete Bürgerstiftung. Stadt und Stiftung stemmen das Projekt in Partnerschaft und zeigen damit neue Wege auf, wie wichtige Gemeinbedarfseinrichtungen künftig im ländlichen Raum getragen und organisiert werden können. Das Gesamtprojekt ist als Bestandteil des integrierten Handlungskonzeptes der Stadt Olfen verknüpft mit ergänzenden quartiersbezogenen Maßnahmen in der Innenstadt, die mit weiteren 333.000 € unterstützt werden."Wir sind glücklich, dass wir jetzt mit viel Rückenwind aus Düsseldorf loslegen können", freute sich der Stiftungsratsvorsitzende Bernd Hagen auf die nun bevorstehende Realisierung des neuen Leohauses.

Das zweite Projekt, das nun mit der Landesförderung in Höhe von 6,77 Mio. € in die Realisierung gehen kann, ist das "Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland". Dieses gemeinsame Vorhaben des Kreises Borken und der Stadt Vreden soll maßgeblich dazu beitragen, Ehrenamtlichkeit, Engagement und die Vermittlung kultureller und kulturnaher Inhalte generationsübergreifend weiter zu entwickeln. Dafür soll mit dem Kulturhistorischen Zentrum Westmünsterland ein Knotenpunkt entstehen, der das kulturelle Gesamtprofil der Region verfügbar macht, kulturelle Bildungsangebote in der Region ergänzt, vernetzt und bei der Professionalisierung unterstützt und so die Identifikation der Menschen mit der Region fördert. Dafür sollen bisher nebeneinander geführte Einrichtungen zu einem neuartigen Ort der kulturellen Bildung zusammengeführt werden. Das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland soll am Standort des heutigen Hamalandmuseums  in Vreden entstehen. Zudem werden in Zusammenhang mit der neuen Einrichtung auch ein Quartiersmanagement und Maßnahmen zur Aufwertung der Vredener Innenstadt mit 437.000 € gefördert. „Mit dem Zentrum erhalten wir die einmalige Chance, für unsere Region etwas Neues zu schaffen“, brachte Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken, den Anspruch des Kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland auf den Punkt.

Auch die Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, Uta Schneider, zeigte sich sehr erfreut über die Unterstützung aus Düsseldorf: "Beide Projekte sind wichtige Vorreiter in der Regionale 2016. Die Träger haben inhaltlich sehr zukunftsgerichtete Projekte auf den Weg gebracht. Mit der heutigen Förderung bestätigt das Land die besondere Qualität und motiviert auch andere Projektträger in der Regionale 2016, an ihren Vorhaben weiter zu arbeiten."

Mit der Übergabe der Förderbescheide kann nun in Olfen und Vreden mit dem Bau der neuen Einrichtungen begonnen werden. Erste Maßnahmen hierzu sind in beiden Fällen bereits früh im kommenden Jahr vorgesehen.

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Übergabe der Förderbescheide für die Projekte "Unser Leohaus" und "Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland"


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22.11.2013: REGIO.VELO.01 ist Gewinner im Landeswettbewerb Radschnellwege

Nach mehreren Falschmeldungen im Vorfeld war die Freude der Projektträger um so größer, als NRW-Verkehrsminister Michael Groschek am 20. November bekanntgab: REGIO.VELO.01 ist einer der Gewinner des Landeswettbewerbs Radschnellwege. Was diese gute Nachricht praktisch bedeutet und welche Schritte nun anstehen, darüber informierten jetzt die Bürgermeister der beteiligten Städte gemeinsam mit dem Borkener Landrat Dr. Kai Zwicker und Uta Schneider von der Regionale 2016 Agentur.

"Die Münsterländer und das Fahrrad – das gehört einfach zusammen. Mit diesem Projekt bewegt sich der Radverkehr im Münsterland mit viel Rückenwind in die Zukunft", freute sich Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, über die positive Nachricht aus Düsseldorf. Jetzt können die Projektträger die nächsten Arbeitsschritte mit massiver Landesinterstützung angehen. Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker betonte, dass dabei auch eine breite Öffentlichkeitsarbeit entscheidend sei: "Jetzt ist es wichtig, die Politik und die Bürger mitzunehmen und davon zu überzeugen, dass das ein wirklich zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt und eine Bereicherung für die Städte und den ganzen Kreis ist", zeigt sich Zwicker begeistert von dem Projekt. Deshalb werde der Kreis Borken die weiteren Planungsschritte unterstützen und eine koordinierende Funktion im Projekt übernehmen.

Weiter geht es nun mit einer Machbarkeitsstudie, die das Land Nordrhein-Westfalen zu 80 % finanzieren wird. Die verbleibenden 20 % müssen die Anliegerstädte selbst beisteuern. "Je Stadt werden wir da bei unter 10.000 € landen" schätzte Mittag den Aufwand für die Kommunen. In der Machbarkeitsstudie gehe es um den konkreten Verlauf und die Kosten der Trasse. Bisher sei die Strecke lediglich als Korridor vorgedacht, der sich grob am Verlauf der ehemaligen Bahnstrecke orientiere. Wie die Trasse dann tatsächlich verlaufen solle, hänge von der Verfügbarkeit von Flächen, vom baulichen Aufwand und vielen weiteren Faktoren ab, die von Stadt zu Stadt unterschiedlich seien. "Da wird man sich vor Ort ein differenziertes Bild machen und nach den optimalen Trassen suchen", beschrieb Mittag die nun anstehende Aufgabe. Nach der Machbarkeitsstudie gehe es dann an die Ausführungsplanung, für die das Land genauso Unterstützung zugesichert habe, wie auch für eine spätere Realisierung der Strecke.

Einen Wermutstropfen hatte die Meldung aus Düsseldorf jedoch: Die Jury hat im Landeswettbewerb den Streckenabschnitt von Isselburg über Bocholt, Rhede und Borken nach Velen ausgezeichnet. Der Abschnitt von Velen nach Coesfeld hat die Jury aufgrund der vergleichsweise geringen prognostizierten Nutzerzahlen auf diesem Abschnitt weniger überzeugt. Die Projektträger betonen aber, im Rahmen der Regionale 2016 die gesamte Strecke weiter im Blick zu haben. "Von Isselburg bis Velen können wir jetzt mit großer Unterstützung durch das Land weiterplanen. Aber auch von Velen bis Coesfeld werden wir weiterzudenken – vielleicht mit anderen Standards", fasste Rhedes Bürgermeister Lothar Mittag, der die Bewerbung der Städte koordiniert hatte, die gemeinsame Position zusammen.

Hintergrund Radschnellwege
Nach Vorbildern aus Kopenhagen und den Niederlanden sollen in Nordrhein-Westfalen Radschnellwege entstehen. Für den Bau und die Gestaltung von Radschnellwegen hat ein Expertengremium unter Leitung des NRW-Verkehrsministeriums folgende allgemeine Qualitätskriterien für Radschnellwege festgelegt:

  • direkt geführt, möglichst geradlinig
  • Trennung von Rad- und Fußverkehr
  • steigungsarm, asphaltiert und zumindest innerorts beleuchtet
  • regelmäßige(r) Reinigung und Winterdienst
  • begleitende Serviceeinrichtungen (z.B. Luftstationen, Rastplätze mit Abstellanlagen, punktuelle Überdachung als Regenschutz)

Darüber hinaus sind Radschnellwege an Knotenpunkten mit Bevorrechtigung auszugestalten. Es hängt jedoch vom jeweiligen Einzelfall ab, wie die Vorfahrt zu regeln ist. Grundsätzlich ist die Querung von Bundesstraßen und stark belasteten Landesstraßen im Verlauf von Radschnellwegen möglichst zu vermeiden.

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REGIO.VELO.01 erfolgreich im Landeswettbewerb


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