Willkommenskultur im ZukunftsLAND

Viele Regionale 2016-Projekte tragen dazu bei, das westliche Münsterland als attraktive Region weiter zu stärken. Die Botschaft: Im ZukunftsLAND lässt es sich gut leben und es lohnt sich, zu kommen und zu bleiben, denn die Region bietet attraktive Jobs und eine hohe Lebensqualität!

Diese Botschaft ist wichtig, denn die Region ist künftig immer stärker auf den Zuzug von Fachkräften angewiesen und konkurriert dabei mit anderen Standorten, die auch viel zu bieten haben. Ein wichtiges Thema ist dabei die Willkommenskultur der Region – also die Offenheit der Gesellschaft, der Unternehmen, der Vereine, der Bildungseinrichtung usw. gegenüber Menschen, die neu in die Region kommen. Als Ergänzung bestehender Aktivitäten im Münsterland hat die Regionale 2016 gemeinsam mit Kommunen und Unternehmen besondere Aktivitäten zur Willkommenskultur angestoßen und vorangetreiben. Egal ob alte oder neue Heimat – es ging um konkrete Angebote, die Neubürgern und Rückkehrern dabei helfen, schnell und dauerhaft im Münsterland heimisch zu werden.

Baustein 1: Willkommenskultur in den Kommunen

In den Städten und Gemeinden der Region gibt es vielfältige Angebote, um neue Mitbürger willkommen zu heißen. Hierzu zählen z.B. Neubürgerbroschüren mit allen wichtigen Informationen rund um das Leben im neuen Heimatort, Neubürgerempfänge oder auch Stadtrundgänge speziell für neue Mitbürger. Nur selten sind diese Aktivitäten in eine umfassende Strategie eingebunden, die den neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern vom Erstkontakt an das Gefühl vermittelt: Hier bin ich wirklich willkommen! Gute Beispiele aus anderen Regionen zeigen, wie so etwas aussehen kann. Die Regionale 2016 Agentur hat eine Reihe von Workshops durchgeführt, um gemeinsam mit interessierten Kommunen und unter Beteiligung engagierter Unternehmen strategische Ansätze und konkrete Bausteine für eine neue Willkommenskultur im Münsterland zu erarbeiten. Ziel war es dabei auch, den interkommunalen Austausch zu diesem Thema zu befördern.

Baustein 2: "Gefragt sein" – ein Mitmach-Projekt

"Gefragt sein" – das ist erstmal positiv. Man ist begehrt und wird umworben. Was für Fachkräfte und Neubürger in der Region gilt, war zugleich der Name eines Mitmach-Kunstprojektes, das das Büro für Sichtweisen für die Regionale 2016 entwickelt hat. Im Mittelpunkt standen Fragen. Fragen, die Neubürger haben, wenn sie sich mit ihrer neuen Heimat beschäftigen und Fragen, die die Menschen in der neue Heimat an die Neubürger richten. In dem Projekt ist durch die Einbindung unterschiedlicher Personengruppen Stück für Stück ein umfangreicher "Fragebogen" entstanden, der dazu anregt, das eigene Verhalten zu hinterfragen und kreative Ideen für eine neue Willkommenskultur in der Region zu entwickeln.

Weitere Informationen: www.gefragt-sein.de

Baustein 3: "Blind Date mit der neuen Heimat"

Sie sind neu im westlichen Münsterland? Sie kommen von außerhalb und wünschen sich eine „Einführung“ in Ihre neue Heimat und Hinweise darauf, wie die Menschen hier ticken? Sie fragen sich:

Wo bin ich hier eigentlich gelandet?

Für alle Interessierten, die diese Fragen mit ja beantworten konnten, wurde ein besonderes Angebot entwickelt: Die Regionale 2016 Agentur stellte für Neubürger unter dem Motto "Blind Date mit der neuen Heimat" Tourenangebote auf die Beine. Regelmäßig wurden mit großem Erfolg ganztägige Reisen für Neubürger angeboten – ohne im Vorfeld die Zielorte bekannt zu geben. Die Teilnehmenden gewannen tiefe Einblicke in die Region, knüpften spannende Kontakte und warfen einen Tag lang einen Blick hinter die Kulissen einer lebens- und liebenswerten Region!

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